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Neueste Entwicklungen bei ChatGPT Images 2.5: Verbesserte Bildqualität und schnellere Generierung

Neueste Entwicklungen bei ChatGPT Images 2.5: Verbesserte Bildqualität und schnellere Generierung

Das Wichtigste in Kürze

  • OpenAI hat ChatGPT Images 2.5 eingeführt, das aus zwei neuen Bildmodellen besteht: Flare und Sunburst.
  • Die Modelle versprechen schärfere Details, präzisere Bearbeitung und schnellere Bildgenerierung.
  • Besonders hervorzuheben ist die verbesserte Fähigkeit, Bearbeitungsanweisungen über mehrere Runden hinweg zuverlässiger zu befolgen und Referenzobjekte besser zu erhalten.
  • Die Latenzzeit bei der Bildgenerierung wurde laut OpenAI im Vergleich zu Images 2.0 um bis zu 50 Prozent reduziert.
  • Neue Funktionen wie ein Zeichenwerkzeug ("Sketch"), Vorlagen und teilbare Prompts sollen den kreativen Prozess erweitern.
  • Entwicklern stehen die Modelle Flare (schneller, für die meisten Anwendungen) und Sunburst (präziser, für anspruchsvollere kreative Arbeiten) über die API zur Verfügung.
  • Die neuen Modelle belegen vorläufig die ersten beiden Plätze im Arena-Ranking für Text-zu-Bild-Modelle.
  • OpenAI setzt auf eine mehrschichtige Provenance-Kennzeichnung, einschließlich des C2PA-Standards und eines unsichtbaren Wasserzeichens via Google DeepMind's SynthID.

Einführung in ChatGPT Images 2.5: Präzision und Geschwindigkeit für die Bildgenerierung

OpenAI hat kürzlich ChatGPT Images 2.5 vorgestellt, eine Weiterentwicklung seiner Bildgenerierungsmodelle, die auf dem Markt für generative KI-Tools neue Maßstäbe setzen könnte. Diese Aktualisierung umfasst zwei neue Bildmodelle, die darauf abzielen, die Generierung von Bildern schneller, detailreicher und die Bearbeitung präziser zu gestalten. Mit über drei Milliarden generierten Bildern pro Woche durch ChatGPT Images und die GPT-Image-Modelle in der API, unterstreicht OpenAI die Relevanz dieser Technologie im kreativen Workflow vieler Anwender. Die neuen Modelle versprechen eine verbesserte Bildqualität durch natürlichere Beleuchtung und feinere Texturen. Ein zentrales Merkmal ist die Fähigkeit, Motive aus Referenzfotos besser zu erhalten und Bearbeitungsanweisungen über mehrere Iterationen hinweg zuverlässiger umzusetzen. Zudem soll die schnellere Variante die Latenzzeit bei der Bildgenerierung im Vergleich zu Images 2.0 um bis zu 50 Prozent reduzieren.

Zwei Modelle für unterschiedliche Anforderungen: Flare und Sunburst

Für Entwickler bietet OpenAI beide neuen Modelle über die API an. GPT-Image-2.5 Flare ist als Standardmodell für die meisten Anwendungen konzipiert und bietet eine höhere Bildqualität als GPT-Image-2 bei gleichzeitig 50 Prozent geringerer Latenz. Für anspruchsvollere visuelle Arbeiten, die eine präzisere Steuerung der Bearbeitung erfordern, steht GPT-Image-2.5 Sunburst zur Verfügung. Dieses Modell benötigt zwar längere Generierungszeiten, liefert jedoch eine höhere Präzision. Die Token-Preise sind für beide Modelle identisch: acht Dollar pro eine Million Eingabe-Tokens und 30 Dollar pro eine Million Ausgabe-Tokens. Es ist jedoch zu beachten, dass der Token-Verbrauch je nach Modell und Qualitätsstufe variieren kann, was sich auf die tatsächlichen Kosten pro Bild auswirkt. Neu sind die Qualitätsstufen "xhigh" und "max", die über die bisherige "high"-Stufe hinausgehen. Ein 1024x1024-Bild der "low"-Stufe kostet etwa 0,006 Dollar, während "high" etwa 0,053 Dollar und die neue "max"-Stufe rund 0,21 Dollar bei etwa 7.024 Ausgabe-Tokens kostet. Dies positioniert die "max"-Stufe von Images 2.5 preislich auf dem Niveau der "high"-Stufe von GPT-Image-2. Im Gegensatz zum Vorgänger gibt es für Images 2.5 bisher keinen günstigeren Batch-Tarif. Frühe Tests deuten darauf hin, dass Sunburst trotz identischer Token-Preise in der Regel mehr pro Bild kostet als Flare, was möglicherweise auf längere Verarbeitungszeiten zurückzuführen ist. OpenAI hat bisher keine durchschnittlichen Kosten pro Bild veröffentlicht. Es bleibt unklar, wie OpenAI die Nutzer von ChatGPT auf die beiden Modelle verteilt. Weder die Ankündigung noch die Dokumentation geben Aufschluss darüber, wann ChatGPT das schnellere Flare oder das präzisere Sunburst verwendet. In der API kann das Modell explizit ausgewählt werden, die ChatGPT-Oberfläche bietet diese Kontrolle derzeit nicht. Erste Tests legen nahe, dass im ChatGPT Work-Modus die präziseren Bearbeitungen konsistent sind, während im Chat-Modus die Ergebnisse variabler ausfallen können.

Präzise Bearbeitung: Änderungen, die nur das Gewünschte betreffen

Ein Schwerpunkt der neuen Modelle liegt auf der Bearbeitung. Sie sollen in der Lage sein, nur die angeforderten Elemente eines Bildes zu ändern, während der Rest unberührt bleibt, selbst bei komplexen Motiven und Hintergründen. Bei längeren Konversationen sollen frühere Änderungen konsistent bleiben, ohne dass die Bildqualität über mehrere Bearbeitungsschritte hinweg abnimmt. OpenAI demonstriert dies anhand eines Beispiels für eine Raumumgestaltung, bei der das neue Modell im Gegensatz zum älteren Modell auch über mehrere Iterationen hinweg stabil bleibt. Tests im ChatGPT Work-Modus mit GPT-6 Astra (Max) zeigen die Effektivität dieser Funktion. Bei der iterativen Anpassung von Details wie der Farbe einer Banane oder der Art einer Großkatze blieben andere Bildelemente unberührt. Eine Randbemerkung: Die Qualität der Darstellung eines "Pferdes, das einen Astronauten reitet" hat sich laut Tests im Vergleich zur Vorgängerversion erheblich verbessert. Im Gegensatz dazu zeigten Tests im regulären ChatGPT Chat-Modus, dass bei der Anpassung der Bananenfarbe auch andere Bilddetails verändert wurden. Nur im "6 Pro"-Modus blieb das Bild in einem Fall konsistent, in einem anderen jedoch nicht. Dies könnte sich im Laufe der weiteren Einführung der Modelle noch ändern. Images 2.5 soll auch komplexe visuelle Anweisungen besser verarbeiten, präzisere Inhalte für reale Informationen liefern und mit transparenten Hintergründen sowie anspruchsvolleren Layouts umgehen können. Bei einem Test, bei dem ein Artikel in ein Magazinlayout der 80er Jahre umgewandelt wurde, erzeugte GPT-Images-2.5 über Astra (Max) ein detailliertes Magazin mit einem Beispielbild, ohne die Qualität der ursprünglichen Anweisung zu beeinträchtigen. Das Modell korrigierte sogar einen absichtlich eingebauten Fehler auf Befehl und führte Übersetzungen präzise durch, während die konsistente Erhaltung des restlichen Inhalts gewährleistet blieb.

Neue Funktionen: Zeichnen, Vorlagen und teilbare Prompts

In ChatGPT führt OpenAI neben den neuen Modellen mehrere neue Funktionen ein. Die wichtigste davon ist "Sketch", ein Zeichenwerkzeug, das es Nutzern ermöglicht, direkt in ChatGPT zu zeichnen und die Skizze als visuelle Vorlage für das fertige Bild zu verwenden. Die Funktion wird über den Befehl "@Sketch" aktiviert und eignet sich laut OpenAI gut für Diagramme, Raumlayouts oder Poster. Vorlagen sind vorgefertigte Prompts, die den Einstieg in Formate wie Poster, Logos, Infografiken, Thumbnails, Illustrationen oder Anzeigen erleichtern sollen. Sie bieten eine Struktur anstelle einer leeren Leinwand und präzisieren die Anforderungen durch gezielte Nachfragen. Nutzer können auch Kommentare direkt auf Bildern platzieren und die von ihnen verwendeten Prompts teilen, sodass andere dieselbe Idee mit ihren eigenen Fotos und Details ausprobieren können. Als Beispiel nennt OpenAI einen derzeit viralen Prompt, der Porträts im Stil der 1980er Jahre generiert.

Arena-Ranking: Führende Positionen für die neuen Modelle

Im Text-zu-Bild-Leaderboard von Arena belegen die neuen Modelle vorläufig die ersten beiden Plätze. GPT-Image-2.5 Sunburst führt mit einem Score von 1421, gefolgt von GPT-Image-2.5 Flare mit 1399. Beide Scores sind als "Preliminary" gekennzeichnet und basieren auf noch geringen Stimmenzahlen von etwa 3.100 bzw. 2.900. An dritter Stelle liegt der Vorgänger GPT-Image-2 mit 1381 Punkten aus etwa 78.700 Stimmen. Dahinter folgen Modelle von Microsoft (mai-image-2.6, 1331), SpaceXAI (grok-imagine-image-2.0) sowie weitere Modelle von Reve, Meta, Google und Bytedance. Da die Bewertungen für die beiden neuen OpenAI-Modelle vorläufig sind, könnte sich ihre Position mit zunehmender Anzahl an Stimmen noch ändern.

Wasserkennzeichnung in Zusammenarbeit mit Google DeepMind

Für die Provenance-Kennzeichnung setzt OpenAI weiterhin auf den C2PA-Industriestandard, der Metadaten zur Nachverfolgung einbettet. Um die Provenance widerstandsfähiger zu gestalten, fügt OpenAI über Google DeepMind's SynthID auch ein unsichtbares Wasserzeichen in ChatGPT, Codex und der API hinzu. OpenAI betont, dass es keine einzelne Lösung für die Provenance-Kennzeichnung gibt und daher ein mehrschichtiger Ansatz verfolgt wird. Images 2.5 ist ab sofort weltweit für alle ChatGPT-, ChatGPT Work- und Codex-Nutzer auf Desktop, Mobilgeräten und im Web verfügbar, einschließlich der kostenlosen Version. OpenAI kündigt kürzere Wartezeiten und höhere Nutzungslimits an. Erste Tests deuten jedoch darauf hin, dass der Chat-Modus derzeit das schwächere Modell verwendet. Bibliographie: - OpenAI. (2026, 8. September). _Introducing ChatGPT Images 2.5_. - Barlow, G. (2026, 9. September). _ChatGPT Images 2.5 is out — I've been testing it for 24 hours, and these are the 3 new features you'll actually use_. TechRadar. - Wheatley, M. (2026, 8. September). _OpenAI's ChatGPT Images gets faster, with sharper details and more refined edits_. SiliconANGLE. - Hall, Z. (2026, 8. September). _OpenAI releases ChatGPT Images 2.5 with 'sharper details' and 'more precise editing'_. 9to5Mac. - Utomo, A. K., & Teen, K. (2026, 9. September). _ChatGPT Images 2.5 review: is OpenAI's new model worth it?_ eesel AI. - Dhara, A. (2026, 9. September). _ChatGPT Images 2.5 Adds Faster Editing_. Lapaas Voice. - Tovmasyan, J. (2026, 9. September). _GPT Image 2 vs GPT Image 2.5: what actually changed?_ Picsart Blog. - Paramkusam, S. (2026, 8. September). _ChatGPT Images 2.5 Review: Quality, Speed, Editing & Is It Worth It? (2026)_. BuildFastWithAI. - ET Online. (2026, 9. September). _ChatGPT Images 2.5: What’s new in OpenAI’s latest image model_. The Economic Times.

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