Erweiterung der Kooperation zwischen Orange und Samsung zur Entwicklung von Open RAN in Europa
Mindverse News
KI-gestützt erstellt 10 Quellen Arbeitsweise
Das Wichtigste in Kürze
- Orange und Samsung erweitern ihre Zusammenarbeit im Bereich Open RAN und virtualisiertes RAN (vRAN) in Europa.
- Die Unternehmen planen, die Anzahl der vRAN- und Open RAN-Standorte im Jahr 2026 zu erhöhen, basierend auf erfolgreichen Pilotprojekten seit 2023.
- Die Implementierung von Samsungs KI-gestützter vRAN-Lösung auf Intel Xeon 6 SoC-Prozessoren auf einzelnen kommerziellen Standardservern (COTS) von Dell soll den Energieverbrauch senken und die Betriebsabläufe vereinfachen.
- Diese Partnerschaft zielt darauf ab, flexible und offene Architekturen zu nutzen, um die Ressourcenverwaltung zu optimieren und ungenutzte Rechenkapazitäten für KI- und Edge-Anwendungen zu verwenden.
- Ziel ist die Beschleunigung der Transformation von Oranges Netzwerken hin zur KI-Bereitschaft und die Förderung eines vielfältigeren Anbieter-Ökosystems.
Orange und Samsung intensivieren Zusammenarbeit zur Förderung europäischer Open RAN Netzwerke
Die Telekommunikationsunternehmen Orange und Samsung haben ihre Partnerschaft zur Implementierung von Open RAN (Radio Access Network) und virtualisierten RAN (vRAN) in Europa signifikant erweitert. Diese Entwicklung folgt auf eine Reihe erfolgreicher Pilotprojekte, die seit 2023 durchgeführt wurden, und markiert einen wichtigen Schritt in der Transformation der europäischen Netzwerkinfrastruktur.
Ausbau der vRAN- und Open RAN-Standorte in Europa
Nachdem die initialen Tests und Pilotprojekte seit 2023 positive Ergebnisse hinsichtlich der Leistung und betrieblichen Effizienz geliefert haben, haben Orange und Samsung beschlossen, die Anzahl ihrer vRAN- und Open RAN-Standorte im Jahr 2026 zu erhöhen. Die bisherigen Integrationen dieser Lösungen in Live-Netzwerken zeigten eine Verbesserung der Endnutzererfahrung und der Servicequalität (QoS), die den traditionellen RAN-Lösungen entsprach oder diese übertraf.
Technologische Grundlagen und Effizienzgewinne
Für die bevorstehenden Rollouts wird Orange Samsungs KI-gestützte vRAN-Lösung integrieren. Diese nutzt Intel Xeon 6 System-on-a-Chip (SoC)-Prozessoren und läuft auf einzelnen kommerziellen Standardservern (COTS) von Dell, verwaltet über eine Cloud-Plattform von Wind River. Diese Architektur ermöglicht es, die Anforderungen an Hochleistungskonfigurationen auf einem einzigen Server zu komprimieren. Dies führt zu einer Reduzierung des Stromverbrauchs, einer kleineren physischen Stellfläche und einer Vereinfachung der täglichen Betriebsabläufe.
Laurent Leboucher, CTO der Orange Group, betonte die signifikanten Leistungsverbesserungen, die Samsungs virtualisiertes RAN und Open RAN in den Netzwerken von Orange erzielt haben. Er hob hervor, dass die geplanten neuen Implementierungen die Transformation von Oranges Netzwerken zur KI-Bereitschaft weiter beschleunigen werden.
Flexible Architekturen für KI- und Edge-Anwendungen
Die Einführung flexibler und offener Architekturen ermöglicht es Betreibern, Netzwerkressourcen dynamisch zu verwalten und ungenutzte Rechenkapazitäten für KI- und Edge-Anwendungen einzusetzen. Diese Methode erlaubt es, intensive Workloads direkt auf der bestehenden Infrastruktur zu verarbeiten.
Angelo Jeongho Park, Executive VP und Head of Global Sales & Marketing, Networks Business bei Samsung, bezeichnete diese softwaregesteuerten, offenen Lösungen als ein robustes Fundament für zuverlässige Netzwerkleistung und -dienste. Er betonte das Engagement von Samsung, virtualisierte und offene Plattformen als "Leuchttürme der Innovation" voranzutreiben, die KI nutzen können, um den hohen Anforderungen zukünftiger Netzwerke gerecht zu werden.
Herausforderungen und strategische Implikationen
Die Implementierung von Multi-Vendor-Ökosystemen erfordert eine sorgfältige Planung in Bezug auf Systemintegration und Lieferantenkoordination. Telekommunikationsunternehmen, die Infrastruktur-Upgrades in Betracht ziehen, sollten COTS-Hardwarekombinationen evaluieren, um Workloads zu konsolidieren, die physische Infrastruktur zu reduzieren und Edge-Umgebungen für anspruchsvolle Anwendungen vorzubereiten.
Die Partnerschaft zwischen Orange und Samsung unterstreicht den Trend in der Telekommunikationsbranche hin zu offeneren und flexibleren Netzwerkarchitekturen. Durch die Diversifizierung der Lieferantenbasis und die Nutzung von Open RAN-Technologien streben die Unternehmen an, Innovationen voranzutreiben, die Effizienz zu steigern und die Netzwerke auf zukünftige Anforderungen, insbesondere im Bereich der Künstlichen Intelligenz, vorzubereiten.
Bibliographie
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