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// Modelle & Forschung 17 Min. Lesezeit

VABench prüft räumliche Handlungsfähigkeit multimodaler KI-Systeme

Mindverse News

KI-gestützt erstellt 8 Quellen Arbeitsweise

VABench prüft räumliche Handlungsfähigkeit multimodaler KI-Systeme
Symbolbild

Das Wichtigste in Kürze

  • VABench untersucht nicht nur, ob multimodale Sprachmodelle Räume beschreiben können, sondern ob sie aus visuellen Demonstrationen erfolgreiche Handlungen ableiten.
  • Der Benchmark bildet eine vollständige Schleife aus Beobachten, Schlussfolgern, Handeln und Überarbeiten ab.
  • Modelle müssen fehlende Informationen durch die gezielte Wahl von Kameraperspektiven aktiv beschaffen und anschließend metrische Steuerbefehle für einen Roboter formulieren.
  • In der ausgewerteten Untersuchung erreichte das stärkste Modell bei der Zielobjektlokalisierung 100 Prozent und bei räumlichen Beziehungen 78,9 Prozent, kam bei der durchschnittlichen Aufgabenbewältigung über drei Durchläufe jedoch nur auf 53,93 Prozent.
  • Aktive Kamerasteuerung verbesserte die Erfolgsquote in einem direkten Vergleich von 27,86 auf 57,50 Prozent.
  • Bei unbekannten Geometrien und Layouts sank die Leistung teilweise um mehr als 30 Prozentpunkte.
  • Keine der getesteten Bedingungen bewältigte die streng definierte Langzeitaufgabe mit fünf Objekten vollständig.
  • Für Unternehmen zeigt die Studie, dass gute Bild- und Sprachantworten allein kein verlässlicher Beleg für räumliche Handlungsfähigkeit sind.
// Inhalt · 19 Abschnitte
  1. Warum räumliche Intelligenz mehr ist als Bilderkennung
  2. Der zentrale Perspektivwechsel: vom Sehen zum Handeln
  3. Was VABench konkret prüft
  4. Visuelle Demonstrationen als prozedurale Informationsquelle
  5. Aktive Wahrnehmung als entscheidender Leistungsfaktor
  6. Von der räumlichen Beschreibung zur metrischen Kontrolle
  7. Warum die vollständige Aufgabe deutlich schwieriger ist
  8. Generalisierung auf unbekannte Geometrien
  9. Langzeithandlungen bleiben eine offene Herausforderung
  10. Einordnung in die Entwicklung von KI-Benchmarks
  11. Was die Ergebnisse für die Bewertung multimodaler Modelle bedeuten
  12. Methodische Einordnung der Untersuchung
  13. Relevanz für industrielle und geschäftliche Anwendungen
  14. Konsequenzen für KI-Projekte in Unternehmen
  15. Die Rolle von Daten, Simulation und realer Rückkopplung
  16. Warum Sprachmodelle bei räumlichen Aufgaben an Grenzen stoßen
  17. Grenzen und offene Forschungsfragen
  18. Einordnung für die Arbeit mit KI im B2B-Umfeld
  19. Fazit: Ein anspruchsvoller Test für den nächsten Entwicklungsschritt
  20. Quellen

Warum räumliche Intelligenz mehr ist als Bilderkennung

Multimodale KI-Systeme können heute Bilder analysieren, Objekte benennen und räumliche Beziehungen sprachlich beschreiben. In vielen Anwendungsszenarien reicht diese Fähigkeit jedoch nicht aus. Ein System, das in einem Lager, einer Produktionsumgebung oder einem Haushalt eingesetzt wird, muss nicht nur erkennen, wo sich ein Gegenstand befindet. Es muss auch feststellen, welche Informationen noch fehlen, gezielt neue Beobachtungen anfordern, Abstände und Koordinaten einschätzen, eine Handlung auslösen und die Folgen dieser Handlung bewerten.

Genau an diesem Übergang von der passiven Wahrnehmung zur aktiven Handlung setzt die Forschungsarbeit VABench an. Der von Zhongbo Zhang, Jiayi Jin, Yifan Wang, Zaibin Zhang, Haiwen Diao, Lijun Wang und Huchuan Lu vorgestellte Benchmark soll die sogenannte verkörperte räumliche Intelligenz systematischer messen. Im Mittelpunkt steht die Frage, ob allgemeine multimodale Large Language Models, kurz MLLMs, visuelle Beispiele in ein belastbares räumliches Modell und anschließend in erfolgreiche Roboteraktionen übersetzen können.

Die Untersuchung ist damit Teil einer breiteren Entwicklung in der KI-Forschung. Frühere Tests konzentrierten sich häufig auf Bildfragen, Szenenbeschreibungen oder einzelne räumliche Schlussfolgerungen. VABench verschiebt den Prüfpunkt: Entscheidend ist nicht nur, ob eine Antwort plausibel klingt, sondern ob ein System unter realitätsnahen Bedingungen eine Aufgabe tatsächlich abschließt.

Der zentrale Perspektivwechsel: vom Sehen zum Handeln

Räumliche Intelligenz wird im Alltag meist stillschweigend vorausgesetzt. Menschen können aus wenigen Blickwinkeln ableiten, dass ein Objekt hinter einem anderen liegt, dass ein Behälter geöffnet werden muss oder dass ein Greifvorgang aus einer bestimmten Richtung erfolgversprechender ist. Sie können außerdem handeln, um zusätzliche Informationen zu gewinnen. Ein Mensch bewegt beispielsweise den Kopf, geht um ein Hindernis herum oder verändert die eigene Position, bevor eine Entscheidung getroffen wird.

Viele KI-Benchmarks bilden diesen Prozess nur unvollständig ab. Sie präsentieren dem Modell ein festgelegtes Bild oder Video und prüfen anschließend, ob es eine Frage zur Szene beantwortet. Dadurch bleibt die Wahrnehmung passiv: Das System erhält die Informationen, die für die Aufgabe vorgesehen sind. Es muss nicht selbst entscheiden, welche Perspektive fehlt oder welche Beobachtung als Nächstes sinnvoll wäre.

VABench verfolgt einen umfassenderen Ansatz. Ein Modell soll:

- visuelle Demonstrationen verstehen und daraus den Ablauf einer Aufgabe ableiten

- die räumliche Anordnung von Roboter, Objekten und Zielpositionen erfassen

- fehlende Informationen erkennen

- aktiv eine Kameraperspektive auswählen

- Zielpositionen in metrischen Koordinaten angeben

- die Ausführung anhand des Ergebnisses beurteilen

- seine Strategie anpassen, wenn die erste Aktion nicht zum gewünschten Ergebnis führt

Damit wird räumliche Kompetenz als geschlossener Wahrnehmungs-Handlungs-Kreislauf verstanden. Ein Modell muss nicht nur eine interne Einschätzung formulieren, sondern diese Einschätzung in eine Aktion übersetzen, deren Erfolg oder Misserfolg wiederum neue Informationen liefert.

Was VABench konkret prüft

Der Benchmark umfasst 14 grundlegende Aufgabenfamilien. Davon entfallen elf auf Szenarien mit einem Roboterarm und drei auf Aufgaben mit zwei Armen. Die Aufgaben variieren unter anderem hinsichtlich Objektanordnung, Zielposition, räumlicher Beziehungen und der erforderlichen Manipulation.

Zusätzlich wurden sieben Varianten mit zuvor nicht gesehenen Geometrien und Layouts integriert. Diese Aufteilung ist für die Bewertung der Generalisierungsfähigkeit relevant. Ein Modell kann eine bestimmte Konfiguration durch wiederholte Mustererkennung gut bewältigen, ohne die zugrunde liegenden räumlichen Regeln tatsächlich robust zu verstehen. Erst bei veränderten Abständen, Formen oder Anordnungen zeigt sich, ob die gelernte Strategie über die bekannte Situation hinaus funktioniert.

Eine weitere Prüfkomponente ist ein Langzeit-Szenario mit fünf Objekten. Solche Aufgaben sind anspruchsvoller als einzelne Greif- oder Platzierungsaktionen, weil sich Fehler fortpflanzen können. Eine ungenaue erste Bewegung verändert möglicherweise die Ausgangslage für die nächsten Schritte. Das Modell muss deshalb nicht nur einzelne Aktionen planen, sondern auch den Zustand der Umgebung über mehrere Handlungsschritte hinweg verfolgen.

Die Systeme erhalten nach den Angaben der Autoren keine privilegierten Objektposen und keine optimal vorgegebenen Trajektorien. Ebenso werden keine eigens trainierten Aktionsköpfe vorausgesetzt. Stattdessen formulieren die Modelle Zielvorgaben, die von einem festen, modellunabhängigen Controller ausgeführt werden. Dadurch soll die Auswertung stärker auf die visuelle und räumliche Entscheidungsfähigkeit des Modells konzentriert werden.

Visuelle Demonstrationen als prozedurale Informationsquelle

Eine Besonderheit von VABench besteht darin, dass die Modelle den Ablauf nicht ausschließlich aus einer textlichen Aufgabenbeschreibung ableiten. Sie erhalten RGB-basierte visuelle Demonstrationen. Diese Beispiele zeigen, wie eine Aufgabe ausgeführt wird, und liefern damit prozedurale Hinweise: Welche Objekte sind relevant? In welcher Reihenfolge erfolgen die Schritte? Welche räumlichen Beziehungen müssen hergestellt werden?

Für ein multimodales Modell entsteht daraus eine anspruchsvolle Übersetzungsleistung. Es muss aus einer beobachteten Handlung verallgemeinerbare Regeln ableiten, statt lediglich einzelne Bildinhalte zu benennen. Ein Demonstrationsvideo kann beispielsweise zeigen, dass ein Objekt zunächst aufgenommen und anschließend in eine bestimmte Relation zu einem zweiten Objekt gebracht werden muss. Das Modell muss diese Abfolge auf eine neue Anordnung übertragen, in der die konkreten Positionen und Abstände verändert sind.

Die visuelle Demonstration ersetzt dabei keine vollständige Weltbeschreibung. Sie ist vielmehr ein Ausgangspunkt für das Lernen des Verfahrens. Die tatsächliche Aufgabe verlangt anschließend eine räumliche Rekonstruktion der neuen Szene. Genau darin liegt eine wichtige Trennlinie zwischen Musterwiedergabe und räumlichem Verständnis.

Aktive Wahrnehmung als entscheidender Leistungsfaktor

Ein wesentlicher Bestandteil der Studie ist die aktive Kamerasteuerung. Das Modell kann nicht ausschließlich mit einer festgelegten Ansicht arbeiten, sondern soll selbst bestimmen, aus welcher Perspektive zusätzliche Informationen gewonnen werden. Dies ist insbesondere dann relevant, wenn Objekte teilweise verdeckt sind oder wenn eine einzelne Aufnahme keine verlässliche Einschätzung der räumlichen Beziehungen erlaubt.

Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass diese Fähigkeit einen erheblichen Unterschied macht. In einem direkten Vergleich stieg die Erfolgsquote bei aktiver Kamerasteuerung von 27,86 Prozent auf 57,50 Prozent gegenüber einer passiven Mehrfachansicht. Dabei ist die Vergleichbarkeit auf das konkrete Studienszenario und die dort festgelegten Bedingungen begrenzt. Dennoch zeigt der Befund, dass zusätzliche Bilder allein nicht zwangsläufig genügen. Entscheidend ist auch, ob das System weiß, welche Ansicht es benötigt und warum.

Aktive Wahrnehmung verändert die Rolle des Modells. Es ist nicht mehr nur ein Empfänger von Sensordaten, sondern wird zu einem Akteur, der die Informationsgewinnung steuert. Diese Fähigkeit ist für reale Anwendungen von hoher Bedeutung. In dynamischen oder unübersichtlichen Umgebungen kann die Zahl möglicher Kamerabewegungen sehr groß sein. Ein System muss daher zwischen Informationsgewinn, Zeitaufwand, Bewegungskosten und potenziellen Risiken abwägen.

Die Studie liefert allerdings keinen Beleg dafür, dass aktive Wahrnehmung bereits allgemein zuverlässig funktioniert. Der Leistungszuwachs wurde innerhalb der definierten Versuchsumgebung beobachtet. Für industrielle, mobile oder sicherheitskritische Systeme wären zusätzliche Tests mit wechselnden Lichtverhältnissen, Sensorfehlern, bewegten Objekten und nicht standardisierten Umgebungen erforderlich.

Von der räumlichen Beschreibung zur metrischen Kontrolle

Ein Modell kann die Aussage „Das rote Objekt befindet sich links vom blauen Objekt“ korrekt formulieren und dennoch an einer praktischen Manipulationsaufgabe scheitern. Für einen Roboterarm reicht eine qualitative Beschreibung nicht aus. Er benötigt eine Zielposition, die in einem gemeinsamen Koordinatensystem mit der Roboterbewegung steht. Kleine Abweichungen können dazu führen, dass ein Objekt verfehlt, verschoben oder instabil platziert wird.

VABench prüft deshalb metrische kartesische Befehle. Das Modell soll konkrete Zielpositionen ausgeben, die der Controller anschließend umsetzt. Dafür müssen verschiedene Bezugssysteme zusammengeführt werden: die Kameraperspektive, die Position des Roboters, die Lage der Objekte und das Ziel der Handlung.

Diese Koordinatenübertragung ist eine der technischen Herausforderungen verkörperter KI. Bildinformationen sind zunächst zweidimensional und perspektivisch verzerrt. Ein Modell muss daraus räumliche Tiefe, Abstände und Orientierung ableiten. Bei teilweise verdeckten Objekten oder ungewöhnlichen Kamerawinkeln steigt die Unsicherheit weiter an.

Die Ergebnisse von VABench machen sichtbar, dass eine gute Lokalisierung nicht automatisch zu einer guten Handlung führt. Das beste getestete Modell erreichte in der annotierten Auswertung 100 Prozent bei der Lokalisierung des Zielobjekts. Bei räumlichen Beziehungen lag der Wert bei 78,9 Prozent. Die durchschnittliche Erfolgsquote für vollständige Aufgaben betrug über drei unabhängige Durchläufe jedoch 53,93 Prozent mit einer Streuung von 3,17 Prozentpunkten.

Zwischen Erkennen und Ausführen liegt somit eine deutliche Lücke. Ein Modell kann wissen, welches Objekt gemeint ist, aber die Zielkoordinate ungenau bestimmen, eine falsche Bewegungsrichtung wählen oder die Wirkung der Aktion nicht ausreichend berücksichtigen.

Warum die vollständige Aufgabe deutlich schwieriger ist

Die Differenz zwischen Teilleistungen und Gesamtaufgabe ist ein zentrales Ergebnis der Untersuchung. Einzelne Fähigkeiten lassen sich isoliert vergleichsweise gut messen: Objekterkennung, räumliche Relation, Zielauswahl oder Koordinatenausgabe. In der praktischen Ausführung müssen diese Fähigkeiten jedoch fehlerfrei zusammenspielen.

Eine typische Handlungskette kann mehrere potenzielle Fehlerquellen enthalten:

- Das relevante Objekt wird identifiziert, obwohl ein ähnliches Objekt in der Szene vorhanden ist.

- Eine verdeckte räumliche Beziehung wird falsch eingeschätzt.

- Die Kameraperspektive liefert nicht genügend Informationen für eine Tiefenabschätzung.

- Die Zielkoordinate wird im falschen Referenzrahmen angegeben.

- Der Roboter erreicht die Position, greift das Objekt aber nicht stabil.

- Die Veränderung der Szene nach dem ersten Schritt wird nicht korrekt erfasst.

- Ein späterer Handlungsschritt baut auf einer fehlerhaften Annahme über den aktuellen Zustand auf.

Die Messung der Gesamtaufgabe erfasst diese Fehlerketten. Dadurch ist sie für den Einsatz in autonomen Systemen aussagekräftiger als eine reine Frage-Antwort-Bewertung. Zugleich fällt die Erfolgsquote zwangsläufig niedriger aus, weil jede zusätzliche Stufe eine weitere Möglichkeit für Abweichungen schafft.

Generalisierung auf unbekannte Geometrien

Ein zweiter Schwerpunkt von VABench liegt auf der Übertragung gelernter Strategien auf neue Geometrien und Layouts. Die Ergebnisse zeigen, dass diese Übertragung erhebliche Schwierigkeiten bereitet. Bei bestimmten zurückgehaltenen Varianten konnte die Aufgabenerfolgsquote um mehr als 30 Prozentpunkte sinken.

Dieser Befund ist für die Bewertung heutiger multimodaler Modelle besonders relevant. Hohe Leistungen in bekannten Umgebungen können teilweise darauf zurückzuführen sein, dass ähnliche Bildmuster, Objektanordnungen oder Bewegungsabläufe wiederholt auftreten. Werden diese Muster verändert, muss das System stärker auf abstrakte räumliche Regeln zurückgreifen.

Für Unternehmen ist die Generalisierung eine praktische Kernfrage. Ein Roboter, der nur in einer exakt kalibrierten Laborumgebung zuverlässig arbeitet, ist nicht ohne Weiteres für wechselnde Produktionslinien, unterschiedliche Verpackungen oder unstrukturierte Lagerflächen geeignet. Die Übertragbarkeit auf neue Bedingungen muss deshalb separat geprüft und darf nicht aus einem einzelnen Benchmarkwert abgeleitet werden.

Unbekannte Geometrien stellen zudem höhere Anforderungen an die Kalibrierung und Unsicherheitsbewertung. Ein verantwortungsvoll eingesetztes System sollte erkennen können, wann seine räumliche Einschätzung unsicher ist. Daraus können zusätzliche Kamerabewegungen, eine vorsichtigere Bewegung oder die Übergabe an eine menschliche Bedienperson folgen.

Langzeithandlungen bleiben eine offene Herausforderung

Besonders deutlich werden die Grenzen der getesteten Systeme im Langzeit-Track. In diesem Szenario müssen fünf Objekte in einer längeren Handlungskette bearbeitet werden. Nach den Angaben der Autoren schloss kein Modell eine streng definierte Langzeitepisode vollständig ab, obwohl teilweise erheblicher Fortschritt erzielt wurde.

Das Ergebnis weist auf mehrere zusammenhängende Probleme hin. Erstens müssen Modelle den Zustand der Umgebung über längere Zeit konsistent speichern. Zweitens müssen sie ihre Planung an Zwischenresultate anpassen. Drittens muss eine Handlung nicht nur lokal korrekt, sondern auch im Hinblick auf spätere Schritte sinnvoll sein.

Bei kurzen Aufgaben kann ein Modell unter Umständen eine plausible Einzelaktion erzeugen. Bei langen Episoden reicht dies nicht. Die Planung muss mit der Ausführung verbunden werden. Nach jedem Schritt ist zu prüfen, ob das erwartete Ergebnis eingetreten ist. Wenn ein Objekt verrutscht oder eine Greifbewegung nicht erfolgreich war, darf das System nicht einfach mit dem ursprünglichen Plan fortfahren.

Damit berührt VABench eine allgemeine Herausforderung agentischer KI: Sprachliche Planung und physische Rückkopplung müssen eng miteinander verbunden werden. Ein Textmodell kann eine überzeugende Schrittfolge formulieren, ohne die Konsequenzen kleiner räumlicher Fehler realistisch zu simulieren.

Einordnung in die Entwicklung von KI-Benchmarks

VABench steht nicht isoliert. In den vergangenen Jahren sind mehrere Benchmarks entstanden, die multimodale Modelle als handelnde visuelle Agenten bewerten. VisualAgentBench etwa untersucht große multimodale Modelle in verschiedenen Umgebungen und Aufgabenklassen, darunter verkörperte Aufgaben, grafische Benutzeroberflächen und visuelles Design. Der Schwerpunkt liegt auf der Frage, wie sich multimodale Modelle als allgemeine visuelle Agenten einsetzen lassen.

Andere Arbeiten fokussieren stärker auf räumliches Denken aus Videos. Der Benchmark VSI-Bench prüft beispielsweise, ob Modelle aus sequenziellen visuellen Beobachtungen räumliche Anordnungen erinnern und Fragen zu diesen Räumen beantworten können. Solche Untersuchungen liefern Hinweise darauf, ob Modelle lokale räumliche Repräsentationen entwickeln. Sie testen jedoch nicht zwingend, ob ein Roboter auf Grundlage dieser Repräsentationen eine metrisch präzise Handlung ausführen kann.

ESI-Bench verfolgt ebenfalls den Ansatz, die Wahrnehmungs-Handlungs-Schleife in den Mittelpunkt zu stellen. Dort wird betont, dass ein Agent durch seine Aktionen neue Informationen über verdeckte Strukturen, Dynamik, Inhalte oder Funktionen gewinnen kann. VABench ergänzt diese Forschungsrichtung durch die Verbindung aus visuellen Demonstrationen, aktiver Kamerawahl und metrischer Robotersteuerung.

Die Benchmarks sind daher weniger als direkte Konkurrenz denn als unterschiedliche Messinstrumente zu verstehen. Sie setzen verschiedene Schwerpunkte:

- passive räumliche Wahrnehmung

- räumliches Erinnern und Schlussfolgern aus Videos

- allgemeine visuelle Agentenfähigkeiten

- aktive Informationsgewinnung

- physische Manipulation und metrische Steuerung

- langfristige Planung und Zustandsverfolgung

Für eine belastbare Bewertung eines Modells ist es sinnvoll, mehrere dieser Dimensionen zu kombinieren. Ein System kann in einer visuellen Frage-Antwort-Aufgabe stark, bei aktiver Wahrnehmung mittelmäßig und bei der physischen Manipulation schwach sein. Ein einzelner Gesamtwert würde diese Unterschiede verdecken.

Was die Ergebnisse für die Bewertung multimodaler Modelle bedeuten

Die Studie spricht dafür, Leistungsangaben multimodaler Modelle differenzierter zu betrachten. Ein hoher Wert bei der Objekterkennung oder bei räumlichen Fragen bedeutet nicht automatisch, dass ein System für autonome Aktionen geeignet ist. Für die Praxis sind mindestens vier Ebenen auseinanderzuhalten:

Wahrnehmung: Erkennt das Modell relevante Objekte, Eigenschaften und räumliche Beziehungen?

Informationsstrategie: Erkennt das Modell, welche Informationen fehlen, und kann es gezielt neue Beobachtungen anfordern?

Steuerung: Übersetzt es seine räumliche Einschätzung in präzise, ausführbare Befehle?

Rückkopplung: Prüft es das Ergebnis und korrigiert seine Strategie bei Abweichungen?

Diese Ebenen können unabhängig voneinander versagen. Ein Modell, das die Szene richtig beschreibt, kann bei der Koordinatenumrechnung scheitern. Ein Modell mit guter Koordinatenausgabe kann eine verdeckte Kollision übersehen. Ein Modell, das einzelne Aktionen ausführt, kann bei einer längeren Sequenz den Überblick über den Zustand verlieren.

VABench ist deshalb vor allem als Diagnoseinstrument relevant. Die neun berichteten Verhaltensindikatoren auf Trajektorienebene sollen nicht nur zeigen, ob eine Aufgabe erfolgreich abgeschlossen wurde. Sie können auch sichtbar machen, an welcher Stelle der Ablauf fehlschlägt. Für die Entwicklung von Modellen ist diese Information wertvoller als ein reiner Ja-Nein-Wert.

Methodische Einordnung der Untersuchung

Die Autoren bewerteten zwölf primäre Modellbedingungen. Die Tests wurden in drei unabhängigen Durchläufen durchgeführt. Für jede grundlegende Aufgabe kamen dieselben 20 physisch überprüften Ausgangssituationen beziehungsweise Seeds zum Einsatz. Diese Struktur soll die Vergleichbarkeit zwischen den Bedingungen erhöhen und zufällige Schwankungen reduzieren.

Die Verwendung mehrerer Durchläufe ist bei verkörperten Aufgaben besonders wichtig. Eine einzelne Ausführung kann durch zufällige Modellentscheidungen, geringfügige Unterschiede in der Simulation oder die konkrete Objektanordnung beeinflusst werden. Erst wiederholte Messungen erlauben eine bessere Einschätzung der Stabilität.

Gleichzeitig bleiben die Resultate an die Definitionen des Benchmarks gebunden. Die Aufgaben, der Controller, die verfügbaren Beobachtungen und die physische oder simulierte Umgebung bestimmen maßgeblich, welche Fähigkeiten tatsächlich gemessen werden. Ein Ergebnis von 53,93 Prozent ist daher keine allgemeine Erfolgswahrscheinlichkeit für Roboteraufgaben außerhalb des Benchmarks.

Auch die Zahl der Seeds und Modellbedingungen bildet nur einen Ausschnitt aus dem möglichen Einsatzspektrum ab. Für eine Übertragung auf reale Unternehmensprozesse wären weitere Prüfungen erforderlich, etwa mit unbekannten Materialien, wechselnden Lichtbedingungen, beschädigten Objekten, menschlicher Bewegung im Arbeitsbereich und sicherheitsrelevanten Fehlerszenarien.

Relevanz für industrielle und geschäftliche Anwendungen

Die Ergebnisse sind für mehrere Anwendungsfelder relevant. In der industriellen Robotik könnten multimodale Modelle genutzt werden, um neue Arbeitsabläufe aus Demonstrationen zu übernehmen. Statt jede Bewegung vollständig zu programmieren, würde ein System aus Beispielen ableiten, welches Objekt in welcher Beziehung zu einem anderen Objekt bearbeitet werden soll.

Auch in Lager- und Logistikprozessen ist aktive Wahrnehmung entscheidend. Objekte sind nicht immer vollständig sichtbar, Verpackungen können sich überlagern und Positionen können vom erwarteten Layout abweichen. Ein System müsste dann selbstständig eine bessere Sicht anfordern oder die Szene aus einem anderen Winkel untersuchen.

In der Servicerobotik kommen zusätzlich unstrukturierte Umgebungen hinzu. Haushalte, Pflegeeinrichtungen und Büros unterscheiden sich deutlich voneinander. Gegenstände liegen nicht immer an vorhersehbaren Positionen, und Aufgaben können durch Menschen oder andere Bewegungen verändert werden. Die in VABench beobachteten Schwierigkeiten bei unbekannten Geometrien und langen Handlungsketten sind deshalb für diese Anwendungen besonders relevant.

Für Unternehmen folgt daraus, dass der Nachweis einer multimodalen Bildverständnisleistung nicht mit einem Nachweis autonomer Handlungsfähigkeit gleichgesetzt werden sollte. Vor einer produktiven Nutzung sind spezifische Tests für den jeweiligen Prozess erforderlich. Dabei sollten nicht nur Erfolgsquoten, sondern auch Fehlertypen, Abbruchbedingungen und die Fähigkeit zur sicheren Übergabe an Menschen erfasst werden.

Konsequenzen für KI-Projekte in Unternehmen

Unternehmen, die multimodale oder agentische KI-Systeme evaluieren, können aus VABench mehrere praktische Prüffragen ableiten:

- Kann das System zwischen sicher beobachteten und nur vermuteten räumlichen Informationen unterscheiden?

- Fordert es zusätzliche Bilder oder Sensordaten gezielt an, statt wahllos weitere Beobachtungen zu erzeugen?

- Arbeitet es in einem klar definierten Koordinatensystem?

- Werden Aktionen nach der Ausführung überprüft?

- Kann das System mit teilweise fehlgeschlagenen Aktionen umgehen?

- Wie stark sinkt die Leistung bei neuen Objektformen und Anordnungen?

- Wie stabil ist das Verhalten über wiederholte Durchläufe?

- Wird bei Unsicherheit eine sichere Alternative oder menschliche Kontrolle ausgelöst?

Diese Fragen lassen sich auch auf rein digitale Prozesse übertragen. Ein KI-Agent, der grafische Benutzeroberflächen bedient, muss ebenfalls erkennen, welche Informationen fehlen, eine geeignete Ansicht oder Interaktion auswählen, eine Aktion ausführen und deren Ergebnis prüfen. Die Grundstruktur des observe-reason-act-revise-Zyklus gilt daher nicht nur für Roboter, sondern auch für Software-Agenten.

Für die Einführung in Unternehmensprozesse empfiehlt sich eine schrittweise Vorgehensweise. Zunächst kann ein System in einer kontrollierten Umgebung mit begrenzten Aktionen getestet werden. Anschließend sollten Variationen bei Layout, Eingaben und Störungen hinzukommen. Erst wenn die Fehlerprofile bekannt sind, lässt sich entscheiden, ob eine teilweise Automatisierung, eine Assistenzfunktion oder ein vollständig autonomer Ablauf angemessen ist.

Die Rolle von Daten, Simulation und realer Rückkopplung

Visuelle Demonstrationen sind ein wichtiger Bestandteil moderner Agentensysteme, lösen aber nicht alle Lernprobleme. Ein Video zeigt, was in einer bestimmten Situation funktioniert hat. Es zeigt nicht zwangsläufig, warum eine Aktion erfolgreich war, welche Alternativen möglich gewesen wären oder wie sich die Strategie bei veränderten Bedingungen anpassen muss.

Für robuste räumliche Intelligenz werden daher wahrscheinlich mehrere Datenquellen benötigt:

- Demonstrationen erfolgreicher und fehlgeschlagener Handlungen

- Beobachtungen aus unterschiedlichen Perspektiven

- Informationen über Objektgeometrie und Materialeigenschaften

- Rückmeldungen aus der tatsächlichen Ausführung

- simulierte Varianten mit systematisch veränderten Bedingungen

- Beispiele für Unsicherheit, Abbruch und menschliche Korrektur

Simulationen bieten den Vorteil, viele Szenarien kostengünstig und reproduzierbar zu erzeugen. Reale Umgebungen liefern dagegen physische Effekte, die in Simulationen nur unvollständig abgebildet werden können. Dazu zählen Reibung, Verformung, ungenaue Greifer, Beleuchtungsänderungen oder unvorhersehbare Objektbewegungen.

VABench verbindet die Benchmark-Idee mit physisch überprüften Ausgangssituationen und einer festgelegten Ausführungsschicht. Für die weitere Forschung bleibt dennoch entscheidend, wie gut die Ergebnisse auf andere Roboter, Sensoren und Umgebungen übertragbar sind.

Warum Sprachmodelle bei räumlichen Aufgaben an Grenzen stoßen

MLLMs sind in erster Linie auf die Verarbeitung von Sprache und visuellen Mustern ausgelegt. Räumliche Kontrolle verlangt jedoch eine kontinuierliche, geometrisch konsistente Repräsentation der Umgebung. Sprachliche Plausibilität kann dabei irreführend sein. Ein Modell kann eine logisch klingende Erklärung erzeugen, obwohl die zugrunde liegenden Koordinaten nicht stimmen.

Auch längere Schlussfolgerungsketten lösen dieses Problem nicht automatisch. Studien zum räumlichen Denken multimodaler Modelle haben darauf hingewiesen, dass herkömmliche sprachliche Reasoning-Verfahren bei Videoaufgaben nur begrenzt helfen können. Explizite räumliche Repräsentationen, beispielsweise kognitive Karten, können für bestimmte Distanz- und Orientierungsfragen hilfreicher sein als ausschließlich sprachliche Zwischenschritte.

Für verkörperte Aufgaben ist zusätzlich wichtig, dass eine räumliche Repräsentation nach jeder Aktion aktualisiert wird. Die Welt bleibt nicht statisch. Wenn ein Objekt bewegt wurde, müssen seine neue Position, mögliche Hindernisse und die veränderten Beziehungen zu anderen Objekten berücksichtigt werden. Ein System, das lediglich einen anfänglichen Szenenplan erstellt, kann bei längeren Abläufen schnell veraltete Annahmen verwenden.

Grenzen und offene Forschungsfragen

VABench macht Fortschritte und Defizite sichtbar, beantwortet aber nicht alle Fragen zur verkörperten räumlichen Intelligenz. Offen bleibt unter anderem, wie Modelle mit dynamischen Objekten, bewegten Menschen oder unvollständiger beziehungsweise fehlerhafter Sensorik umgehen. Ebenso ist zu untersuchen, wie sich die Leistung bei realen Kameras, unterschiedlichen Roboterarmen und variierenden Steuerungsfrequenzen verändert.

Weitere Forschungsfragen betreffen die Sicherheit. Bei physischen Handlungen müssen nicht nur Erfolgsquoten, sondern auch Schadensrisiken berücksichtigt werden. Ein System, das eine Aufgabe in vielen Fällen korrekt abschließt, kann dennoch ungeeignet sein, wenn seltene Fehler zu Kollisionen oder Verletzungen führen.

Auch die Kosten aktiver Wahrnehmung sind relevant. Eine zusätzliche Kamerabewegung kann die Erfolgswahrscheinlichkeit erhöhen, aber Zeit und Energie verbrauchen. In einer Produktionsumgebung muss das System daher möglicherweise zwischen schneller Ausführung und zusätzlicher Informationsgewinnung abwägen.

Schließlich ist die Interpretierbarkeit der Entscheidungen von Bedeutung. Unternehmen benötigen nachvollziehbare Informationen darüber, warum eine bestimmte Perspektive gewählt, eine Aktion ausgelöst oder ein Vorgang abgebrochen wurde. Die Fähigkeit zur Erklärung ersetzt keine technische Sicherheit, kann aber die Fehlersuche und die Prozessüberwachung unterstützen.

Einordnung für die Arbeit mit KI im B2B-Umfeld

Für B2B-Anwender liegt die wichtigste Aussage der Untersuchung in der Unterscheidung zwischen kognitiver Darstellung und operativer Zuverlässigkeit. Ein Modell kann ein Bild überzeugend analysieren und einen plausiblen Plan formulieren. Ob es diesen Plan unter veränderten Bedingungen korrekt und sicher umsetzt, muss separat nachgewiesen werden.

Das betrifft nicht nur Robotik. Auch bei KI-gestützter Recherche, Dokumentenverarbeitung, Bildgenerierung oder automatisierter Content-Produktion ist die Frage entscheidend, wie ein System mit unvollständigen Informationen und Rückmeldungen umgeht. Ein agentisches System sollte Quellen prüfen, Unsicherheiten kennzeichnen, Zwischenergebnisse validieren und bei widersprüchlichen Informationen nicht ohne weitere Kontrolle fortfahren.

Plattformen wie Mindverse können in solchen Arbeitsabläufen als KI-Partner eingesetzt werden, um Inhalte, Recherche und multimodale Aufgaben in einem gemeinsamen Prozess zu unterstützen. Die Ergebnisse von VABench unterstreichen dabei eine grundlegende Anforderung: KI-Systeme sollten nicht ausschließlich nach der Qualität einzelner Ausgaben beurteilt werden, sondern nach ihrer Fähigkeit, Informationen zu sammeln, Entscheidungen zu begründen, Aktionen kontrolliert auszuführen und Ergebnisse zu überprüfen.

Für die Auswahl eines Modells oder Tools empfiehlt sich daher ein Evaluationsrahmen, der zur konkreten Aufgabe passt. Bei einer Rechercheaufgabe stehen Quellenqualität und Aktualität im Vordergrund. Bei einer Bildanalyse sind Erkennungsgenauigkeit und Unsicherheitskennzeichnung entscheidend. Bei einem Agentenprozess kommen zusätzlich Planung, Zustandsverfolgung, Werkzeugnutzung und Fehlerkorrektur hinzu.

Fazit: Ein anspruchsvoller Test für den nächsten Entwicklungsschritt

VABench erweitert die Bewertung multimodaler KI um eine Dimension, die für den praktischen Einsatz zentral ist: die Fähigkeit, aus visuellen Demonstrationen und aktiv gewonnenen Beobachtungen eine metrisch präzise Handlung abzuleiten. Der Benchmark prüft damit nicht nur, ob ein Modell etwas sieht oder beschreiben kann, sondern ob es unter unvollständiger Beobachtung eine Umgebung verstehen und in ihr wirksam handeln kann.

Die Resultate zeigen ein gemischtes Bild. Einzelne Teilleistungen, insbesondere die Lokalisierung und die Erkennung räumlicher Beziehungen, können hohe Werte erreichen. Bei der vollständigen Aufgabenbewältigung bleibt jedoch eine deutliche Lücke. Aktive Kamerasteuerung verbessert die Ergebnisse, während unbekannte Geometrien und lange Handlungsketten weiterhin erhebliche Probleme verursachen.

Für die weitere Entwicklung verkörperter KI bedeutet dies, dass Fortschritte auf mehreren Ebenen erforderlich sind. Modelle müssen räumliche Informationen konsistenter repräsentieren, gezielter nach fehlenden Daten suchen, Koordinaten robuster übertragen und die Umgebung nach jeder Aktion aktualisieren. Ebenso wichtig sind wiederholbare Tests, realitätsnahe Störungen und Sicherheitsmechanismen für Situationen, in denen die eigene Einschätzung nicht ausreicht.

Die Untersuchung liefert damit keinen allgemeinen Nachweis, dass multimodale Modelle bereits verlässliche autonome Agenten sind. Sie zeigt vielmehr, wie groß die Lücke zwischen visueller Kompetenz und verkörperter Handlungsfähigkeit sein kann. Für Forschung und Unternehmen ist diese Differenz eine wichtige Messgröße: Erst wenn Wahrnehmung, räumliches Schlussfolgern, Steuerung und Rückkopplung gemeinsam funktionieren, wird aus einem System zur Bildinterpretation ein belastbarer Akteur in der physischen oder digitalen Welt.

Bibliografie

  1. Zhang, Zhongbo; Jin, Jiayi; Wang, Yifan; Zhang, Zaibin; Diao, Haiwen; Wang, Lijun; Lu, Huchuan: VABench: Measuring Embodied Spatial Intelligence through Visual Demonstrations, Active Perception, and Metric Control. arXiv:2609.19554. https://arxiv.org/abs/2609.19554
  2. Hugging Face Papers: VABench: Measuring Embodied Spatial Intelligence through Visual Demonstrations, Active Perception, and Metric Control. https://huggingface.co/papers/2609.19554
  3. VABench-Projekt und Quellcode: https://github.com/zhangzhongbo2213/VABench
  4. Hong, Yining; Liu, Jiageng; Yin, Han; Li, Manling; Guibas, Leonidas; Li, Fei-Fei; Wu, Jiajun; Choi, Yejin: ESI-Bench: Towards Embodied Spatial Intelligence that Closes the Perception–Action Loop. https://esi-bench.github.io/
  5. ESI-Bench-Repository: https://github.com/ESI-Bench/ESI-Bench
  6. Liu, Xiao et al.: VisualAgentBench: Towards Large Multimodal Models as Visual Foundation Agents. Proceedings of ICLR 2025. https://proceedings.iclr.cc/paper_files/paper/2025/file/eea71dc576381b88f2a0ca4dedc2140d-Paper-Conference.pdf
  7. VisualAgentBench-Repository: https://github.com/thudm/visualagentbench/
  8. Yang, Jihan; Yang, Shusheng; Gupta, Anjali; Han, Rilyn; Fei-Fei, Li; Xie, Saining: Thinking in Space: How Multimodal Large Language Models See, Remember, and Recall Spaces. arXiv:2412.14171. https://doi.org/10.48550/arXiv.2412.14171

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