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// Regulierung & Politik 9 Min. Lesezeit

KI-Prognosen in der Polizeiarbeit können historische Verzerrungen verstärken

Mindverse News

KI-gestützt erstellt 4 Quellen Originalmeldung: bbc.com Arbeitsweise

KI-generierte Illustration: KI-Prognosen in der Polizeiarbeit können historische Verzerrungen verstärken
KI-generierte Illustration

Das Wichtigste in Kürze

  • Prognosesysteme können vergangene Polizeikontrollen und -einsätze als vermeintliche Kriminalitätsmuster fortschreiben. Mehr Überwachung in vorhergesagten Gebieten kann die Rückkopplung verstärken. [1] [2]
  • Eine von der BBC zitierte Untersuchung von Forschenden der New York University fand in neun von 13 untersuchten US-Gebieten Polizeidaten aus Zeiträumen mit rechtswidriger oder voreingenommener Polizeiarbeit in den für Systeme verfügbaren Trainingsdaten. [1]
  • Der Soziologin Sarah Brayne zufolge waren in einer von ihr untersuchten Polizeibehörde öffentliche Tatorte und schwarze Wohngebiete in den Daten überrepräsentiert; der KI-Ausgabe könne dadurch der Anschein von Neutralität zukommen. [1]
  • Forschende betonen zugleich, dass Verzerrung nicht zwangsläufig ist: Daten, Zielgrößen und Ergebnisse lassen sich prüfen und Schutzmaßnahmen einführen. [1]
  • Für Behörden und Anbieter sind daher nachvollziehbare Datenherkunft, unabhängige Prüfung und wirksame menschliche Kontrolle entscheidend; die Wirksamkeit neuer Datenplattformen für die öffentliche Sicherheit ist laut Brennan Center bislang nicht belegt. [1] [2]
// Inhalt · 8 Abschnitte
  1. Wenn eine Prognose den nächsten Datensatz mitprägt
  2. Historische Polizeidaten sind nicht automatisch neutrale Daten
  3. Prognosemodelle und Datenplattformen sind nicht dasselbe
  4. Auch die Zielgröße entscheidet über das Ergebnis
  5. Der Streitpunkt: unvermeidlicher Bias oder prüfbares Risiko?
  6. Wirksamkeit und Kontrolle bleiben offene Fragen
  7. Was eine belastbare Prüfung umfassen sollte
  8. Bedeutung für Behörden und Anbieter
  9. Quellen

Wenn eine Prognose den nächsten Datensatz mitprägt

KI-Systeme in der Polizeiarbeit sollen unter anderem anzeigen, wo künftig Straftaten auftreten könnten. Das zentrale Risiko liegt nicht nur in einer möglicherweise fehlerhaften Vorhersage. Wenn Behörden ihre Streifen anschließend auf die markierten Orte konzentrieren, finden und dokumentieren dort mehr Einsatzkräfte auch mehr Vorfälle. Die nächste Prognose erhält damit zusätzliche Daten aus genau jenen Gebieten, die das System bereits hervorgehoben hatte. [1]

Der BBC-Beitrag veranschaulicht diesen Mechanismus mit einer Karte, die aus älteren Aufzeichnungen erstellt wird: Sie bildet nicht zwingend die aktuelle Lage ab, sondern kann frühere Beobachtungs- und Einsatzschwerpunkte reproduzieren. Die Kriminalitätsdaten spiegeln dann teilweise wider, wo die Polizei gesucht hat – nicht nur, wo Straftaten tatsächlich vorkamen. [1]

Für die Bewertung solcher Anwendungen ist diese Rückkopplung wichtig. Eine Prognose ist nicht automatisch eine unabhängige Messung eines zukünftigen Risikos: Wird sie zum Auslöser für Einsätze, kann sie die Datenlage beeinflussen, an der spätere Prognosen trainiert oder geprüft werden. Das ist eine Schlussfolgerung aus dem im Beitrag beschriebenen Ablauf, keine Aussage, dass jede Polizeiprognose zwangsläufig so wirkt. [1]

  • Vergangene Einsatz- und Kontrolldaten fließen in eine Prognose ein. [1] [2]
  • Die Prognose kann beeinflussen, wo Polizeikräfte eingesetzt werden. [1]
  • Die dadurch entstehenden Beobachtungen können in spätere Datenbestände eingehen und den ursprünglichen Schwerpunkt verstärken. [1]

Historische Polizeidaten sind nicht automatisch neutrale Daten

Die Soziologin Sarah Brayne untersuchte nach Angaben der BBC die Verwendung großer Datenbestände beim Los Angeles Police Department. Ihre in der American Sociological Review veröffentlichte Forschung beschrieb eine stärkere Nutzung von Daten zur Vorhersage von Kriminalität. Zugleich seien öffentliche Tatorte eher sichtbar und damit eher erfasst gewesen; außerdem habe sich die Polizeiaufmerksamkeit überproportional auf schwarze Wohngebiete gerichtet. Werden solche Informationen in Modelle eingespeist, können die daraus erzeugten Prognosen unparteiisch erscheinen, obwohl ihre Grundlage verzerrt ist. [1]

Ein weiterer Befund, den der BBC-Beitrag Forschenden der New York University zuschreibt, betrifft die Qualität amtlicher Datensätze. Sie bezeichnen bestimmte Polizeidaten als „dirty data“: Aufzeichnungen, die durch voreingenommene, rechtswidrige oder korrupte Praktiken geprägt sein können, etwa durch verfälschte Kriminalitätszahlen oder die Festnahme Unschuldiger. In neun der 13 untersuchten US-Gebiete seien Daten aus Zeiträumen mit rechtswidriger oder voreingenommener Polizeiarbeit für das Training von Systemen verfügbar gewesen. [1]

Das ist kein Nachweis, dass jedes heute eingesetzte System solche Datensätze verwendet. Es zeigt aber, weshalb die bloße Bereinigung offensichtlicher Fehler nicht genügt: Ein Datensatz kann formal vollständig und technisch verwendbar sein und dennoch die Umstände seiner Entstehung nicht abbilden. Die Forschenden argumentieren laut BBC, dass Anbieter technische Korrekturen nicht an die Stelle einer unabhängigen Prüfung der Datenproduktion setzen können. [1]

Auch das Brennan Center for Justice beschreibt bei prädiktiven Polizeisystemen ein Risiko durch historisch ungleiche Kontrollen und Festnahmen. Es verweist auf Zusammenhänge zwischen der sozialen und rassischen Zusammensetzung von Nachbarschaften und Festnahmeraten sowie auf eine stärkere Polizeipräsenz in schwarzen Wohngebieten. Werden solche Daten zur Einsatzplanung genutzt, kann das zu erneuter Konzentration der Polizeiarbeit auf dieselben Orte beitragen. [2]

Prognosemodelle und Datenplattformen sind nicht dasselbe

In der Debatte werden unterschiedliche Anwendungen häufig zusammengefasst. Prädiktive Polizeisysteme versuchen, künftige Tatorte oder – je nach Anwendung – beteiligte Personen vorherzusagen. Neuere Datenplattformen können dagegen zahlreiche Informationsquellen zusammenführen und etwa Muster, Beziehungen oder mögliche Bedrohungen ausgeben. Das Brennan Center unterscheidet diese Systeme und weist darauf hin, dass Datenfusionstools größere Datenmengen und mehr Analysefunktionen bündeln können. [2]

Zu den in dem Bericht beschriebenen möglichen Eingaben gehören unter anderem Kriminalitäts- und Festnahmedaten, Kennzeichenerfassung, Video, soziale Medien und Meldungen von Schussgeräuscherkennungssystemen. Das Zentrum warnt, dass Fehler oder Verzerrungen in einzelnen Quellen in die zusammengeführten Ergebnisse eingehen können. Bei wenig transparenten Systemen sei für Anwender zudem schwer zu erkennen, wie eine Schlussfolgerung zustande kommt. [2]

Das Brennan Center betont zugleich, dass es nur begrenzte öffentliche Informationen über solche Plattformen gebe. Es identifizierte anhand öffentlich verfügbarer Unterlagen, Nachrichtenberichten und Anbieterangaben rund 40 Polizeibehörden, die entsprechende Werkzeuge genutzt oder daraus erzeugte Informationen erhalten haben könnten; detailliertere Informationen seien nur für zwei Anbieter verfügbar gewesen. Diese Recherche ist keine vollständige Bestandsaufnahme aller Nutzungen. [2]

Für Behörden und Unternehmen, die solche Systeme beschaffen oder integrieren, folgt daraus eine konkrete Prüfaufgabe: Nicht nur das Modell, sondern auch Datenquellen, Verknüpfungen und vorgesehene Nutzung müssen nachvollziehbar sein. Wenn eine Plattform viele Datenarten zusammenführt, kann eine hohe Datenmenge fehlende Qualität nicht automatisch ausgleichen. Diese Einordnung ergibt sich aus den vom Brennan Center beschriebenen Risiken und ist keine Feststellung über jedes konkrete Produkt. [2]

Auch die Zielgröße entscheidet über das Ergebnis

Verzerrungen entstehen nicht allein durch die Auswahl der Trainingsdaten. Auch die Frage, was ein System eigentlich vorhersagen soll, kann das Ergebnis prägen. Die BBC führt dazu eine Studie aus dem Gesundheitswesen von 2019 an: Ein System sollte bestimmen, welche Patientinnen und Patienten zusätzliche Unterstützung erhalten sollten, und nutzte dafür die erwarteten Versorgungskosten als Maß für den Bedarf. Da für schwarze Patientinnen und Patienten bei vergleichbarem Krankheitszustand zuvor weniger ausgegeben worden war, wurden sie dadurch benachteiligt. [1]

Als die Forschenden stattdessen den Krankheitszustand vorhersagen ließen, sei die Verzerrung laut BBC weitgehend verschwunden. Der Anteil schwarzer Patientinnen und Patienten, die für zusätzliche Hilfe ausgewählt worden wären, hätte sich demnach von etwa 18 auf 47 Prozent erhöht. Das Beispiel stammt aus dem Gesundheitswesen und belegt nicht unmittelbar einen bestimmten Effekt in der Polizeiarbeit. Es zeigt jedoch, dass ein technisch korrekt berechneter Zielwert ungeeignet sein kann, wenn er nur indirekt das misst, worauf eine Entscheidung eigentlich abzielen soll. [1]

Auf die Polizeiarbeit übertragen heißt das als Analyse: Eine Behörde sollte prüfen, ob ein System tatsächliche Gefahren oder lediglich bereits dokumentierte Polizeikontakte, Kontrollen und Festnahmen abbildet. Wird ein historischer Kontaktwert als Risiko interpretiert, können frühere Einsatzentscheidungen in eine neue Einstufung eingehen. Das Risiko hängt somit sowohl von der Datenherkunft als auch von der gewählten Zielgröße ab. [1] [2]

Der Streitpunkt: unvermeidlicher Bias oder prüfbares Risiko?

Die Einschätzungen der im BBC-Beitrag zitierten Forschenden unterscheiden sich in der Gewichtung. Carolyn McKay von der University of Sydney fordert menschliche Aufsicht und eine Prüfung der von Polizeibehörden verwendeten Daten. Sie warnt, dass Systeme auf bereits verzerrten Informationen aufbauen und so selbstverstärkende Muster erzeugen können. [1]

Dimitrios Kollias von der Queen Mary University of London hält die Analogie einer aus alten Karten kopierenden KI nur begrenzt für treffend: Moderne Systeme würden Trainingsbeispiele nicht einfach abrufen, sondern könnten Informationen neu kombinieren. Gerade mit wachsender Fähigkeit zu eigenständigen Entscheidungen müsse ihr Verhalten jedoch sicher, verlässlich und unter wirksamer menschlicher Kontrolle bleiben. Kollias bezeichnet Verzerrungen durch mangelhafte Daten als wichtiges Problem, hält sie aber nicht für zwangsläufig. Als mögliche Gegenmaßnahmen nennt er Tests auf unfaire Ergebnisse, bessere Daten und Zielgrößen sowie Schutzvorkehrungen. [1]

Auch ein Wechsel von personenbezogenen zu ortsbezogenen Vorhersagen löst die Frage nicht automatisch. McKay gibt im BBC-Beitrag zu bedenken, dass Gebiete weiterhin mit ihren Bewohnerinnen und Bewohnern verbunden und übermäßig überwacht oder marginalisiert sein können. Der Fokus auf Straßen statt auf Namen kann demnach zu wenig ändern, wenn die geografischen Markierungen aus jahrelanger Vernachlässigung und intensiver Polizeiarbeit hervorgegangen sind. [1]

Die unterschiedlichen Positionen führen zu einer sachlichen Unterscheidung: Es gibt einen plausiblen und dokumentierten Mechanismus, über den verzerrte Daten in Prognosen und weitere Einsätze eingehen können. Daraus folgt nicht, dass jede KI-Anwendung diskriminierend wirkt oder dass jede technische Gegenmaßnahme wirkungslos wäre. Entscheidend ist, ob ein konkretes System mit geeigneten Daten und Zielen arbeitet und ob seine tatsächlichen Folgen unabhängig überprüft werden. [1] [2]

Wirksamkeit und Kontrolle bleiben offene Fragen

Die Debatte betrifft nicht nur Fairness, sondern auch den Nachweis des Nutzens. Das Brennan Center erklärt, dass unabhängige Untersuchungen zur Wirksamkeit neuer Datenfusionssysteme für die öffentliche Sicherheit rar seien; ob diese Werkzeuge messbar zur Sicherheit beitragen, sei offen. Zugleich verweist es auf frühere prädiktive Programme, bei denen Audits Ungenauigkeiten oder Fehlgebrauch dokumentiert hätten und manche Polizeibehörden die Nutzung daraufhin eingestellt hätten. [2]

Die NAACP fordert in einem eigenen Positionspapier eine Regulierung prädiktiver Polizeisysteme und verweist auf die Gefahr unverhältnismäßiger Überwachung schwarzer Gemeinschaften. Das Papier beruft sich unter anderem auf einen Brief von US-Senatoren, dem zufolge solche Technologien Kriminalität nicht verringerten und die Ungleichbehandlung verstärkten. Diese politische Einschätzung ist von der Aussage des Brennan Center zu unterscheiden, wonach der messbare Sicherheitsbeitrag neuer Datenplattformen bislang offen ist; die vorliegenden Texte belegen keine einheitliche unabhängige Bewertung aller Systeme. [3] [2]

Auch Europol beschreibt in der Zusammenfassung seines Berichts zu KI und Polizeiarbeit Datenverzerrung, Fairness, Datenschutz, Rechenschaftspflicht, Menschenrechte und Diskriminierung als relevante Fragen. Die Seite ordnet diese Themen in den europäischen Regulierungsrahmen ein, liefert in der bereitgestellten Zusammenfassung jedoch keine detaillierten Ergebnisse zu einzelnen Polizeisystemen. [4]

Was eine belastbare Prüfung umfassen sollte

Für den operativen Einsatz reicht es nicht, dass ein Anbieter technische Schutzmaßnahmen oder eine höhere Vorhersageleistung verspricht. Das Brennan Center hebt hervor, dass viele Datenfusionssysteme wenig transparent seien und unabhängige Wirksamkeitsnachweise fehlten. McKay fordert im BBC-Beitrag eine unabhängige Prüfung der verwendeten Daten; Kollias nennt Tests auf unfaire Ergebnisse, verbesserte Daten und menschliche Kontrolle als mögliche Schutzmaßnahmen. [1] [2]

Daraus lässt sich für Beschaffung und Governance eine begrenzte, aber praktische Prüflogik ableiten: Behörden sollten nachvollziehen können, aus welchen Quellen Daten stammen, wie ihre Entstehung geprüft wurde, welches Ergebnis das Modell optimiert und wie die Ausgabe in konkrete Einsatzentscheidungen einfließt. Zudem sollte eine Evaluation prüfen, ob die räumlichen oder personenbezogenen Schwerpunkte nach Einführung des Systems zunehmen. Diese Punkte sind eine Analyse der in den Quellen benannten Risiken, keine dort veröffentlichte verbindliche Prüfnorm. [1] [2]

Menschliche Aufsicht bedeutet dabei mehr als eine formale Freigabe eines automatisch erzeugten Hinweises. Wenn Ergebnisse ohne Kontext oder Erklärung ausgegeben werden, besteht nach Einschätzung des Brennan Center die Gefahr, dass Beamtinnen und Beamte falschen oder irreführenden Schlussfolgerungen folgen. Eine wirksame Kontrolle muss daher auch die Möglichkeit einschließen, eine Empfehlung anhand zusätzlicher Informationen zurückzuweisen und den Grund für die Entscheidung zu dokumentieren. [2]

Schließlich ist auch mehr Kontext nicht automatisch eine Lösung. Im BBC-Beitrag wird vorgeschlagen, bei der Einschätzung eines Gebiets neben Kriminalitätsdaten etwa Vernachlässigung oder fehlende öffentliche Dienste zu berücksichtigen. McKay warnt jedoch, dass ortsbezogene Systeme Bewohnerinnen und Bewohner weiterhin treffen können, wenn die Gebiete übermäßig überwacht oder marginalisiert bleiben. Eine Kontextanreicherung sollte deshalb nicht mit dem Nachweis gleichgesetzt werden, dass eine Anwendung fair ist. [1]

Bedeutung für Behörden und Anbieter

Für öffentliche Auftraggeber liegt die zentrale Herausforderung darin, technische Leistungsversprechen von nachgewiesenem Nutzen und kontrollierbaren Folgen zu trennen. Die Quellen beschreiben Risiken durch verzerrte Ausgangsdaten, unklare Zielgrößen, mangelnde Transparenz und Rückkopplungen; zugleich sehen sie Möglichkeiten, Systeme zu testen und Schutzmaßnahmen einzubauen. Ob diese Maßnahmen im Einzelfall ausreichen, muss anhand des konkreten Einsatzes beurteilt werden. [1] [2]

Für Anbieter bedeutet das analytisch, dass Datenherkunft, Grenzen der Modellinterpretation und Verfahren zur Prüfung möglicher Ungleichbehandlung für die Beschaffung relevant sind. Für Behörden ist entscheidend, nicht nur die Genauigkeit einer Prognose im technischen Sinn zu betrachten, sondern auch, wie sie eingesetzt wird und welche Daten durch die darauf folgenden Maßnahmen entstehen. Andernfalls kann eine scheinbar präzise Vorhersage einen Kreislauf stabilisieren, dessen Ausgangspunkt eine verzerrte polizeiliche Beobachtung war. [1] [2]

Die Forschungslage im bereitgestellten Material begründet daher weder ein pauschales Urteil gegen jede KI in der Polizeiarbeit noch die Annahme, technische Verbesserungen lösten das Problem von selbst. Sie stützt vielmehr eine engere Schlussfolgerung: Wo KI auf historisch geprägte Polizeidaten zugreift und ihre Ausgaben Einsätze beeinflussen, sind unabhängige Prüfung, nachvollziehbare Daten und wirksame menschliche Kontrolle Voraussetzungen für eine verantwortbare Bewertung. [1] [2] [4]

Quellen

  1. [1] AI in policing risks deepening discrimination, research warns — https://www.bbc.com/news/articles/ckpdg4pl7pgvo (abgerufen am 2026-10-25)
  2. [2] The Dangers of Unregulated AI in Policing | Brennan Center for Justice — https://www.brennancenter.org/our-work/research-reports/dangers-unregulated-ai-policing (abgerufen am 2026-10-25)
  3. [3] Artificial Intelligence in Predictive Policing Issue Brief | NAACP — https://naacp.org/resources/artificial-intelligence-predictive-policing-issue-brief (abgerufen am 2026-10-25)
  4. [4] AI and policing - The benefits and challenges of artificial intelligence for law enforcement | Europol — https://www.europol.europa.eu/publication-events/main-reports/ai-and-policing (abgerufen am 2026-10-25)

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