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Urheberrechtliche Herausforderungen durch Künstliche Intelligenz im Verlagswesen

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October 21, 2024

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    Künstliche Intelligenz und das Urheberrecht: Penguin Random House schützt seine Autoren

    Die rasante Entwicklung der künstlichen Intelligenz (KI) wirft zunehmend Fragen im Bereich des Urheberrechts auf. Insbesondere die Verwendung urheberrechtlich geschützter Texte zum Trainieren von KI-Modellen sorgt für Diskussionen. Der weltgrößte Fachverlag Penguin Random House (PRH) hat nun reagiert und seine Copyright-Hinweise überarbeitet, um seine Autoren vor der unautorisierten Nutzung ihrer Werke durch KI-Systeme zu schützen.

    Neue Copyright-Klausel untersagt KI-Training mit geschützten Werken

    PRH hat eine neue Klausel in seine Copyright-Erklärungen aufgenommen, die es verbietet, die Bücher des Verlags zum Trainieren von KI-Systemen zu verwenden. Die Klausel besagt explizit, dass "kein Teil dieses Buches in irgendeiner Weise zum Zweck des Trainings künstlicher Intelligenztechnologien oder -systeme verwendet oder reproduziert werden darf". Diese Änderung gilt für alle neuen Titel sowie für Nachdrucke älterer Werke und wird auf den Impressumsseiten aller Bücher des Verlags zu finden sein.

    Text- und Data-Mining-Ausnahme wird explizit ausgeschlossen

    Mit der neuen Klausel will PRH seine Werke auch explizit von der sogenannten "Text- und Data-Mining-Ausnahme" ausnehmen. Diese Ausnahmeregelung im Urheberrecht, die durch die jüngste Novelle der EU-Urheberrechtsrichtlinie eingeführt wurde, erlaubt es Forschungseinrichtungen unter bestimmten Voraussetzungen, urheberrechtlich geschützte Werke zum Zweck des Text- und Data-Minings zu nutzen. PRH möchte jedoch sicherstellen, dass die Werke seiner Autoren nicht ohne deren Zustimmung für das Training von KI-Modellen verwendet werden, selbst wenn dies im Rahmen dieser Ausnahmeregelung erlaubt wäre.

    Verlage und Autoren fordern besseren Schutz vor KI-Ausbeutung

    Der Schritt von PRH wird von Autorenverbänden und anderen Akteuren der Verlagsbranche begrüßt. Die britische Verwertungsgesellschaft Authors’ Licensing and Collecting Society (ALCS) bezeichnete die Entscheidung als "ermutigend" und forderte weitere Verlage auf, dem Beispiel von PRH zu folgen. Auch die Society of Authors, eine Interessenvertretung von Schriftstellern, lobte den Ansatz, bemängelte aber gleichzeitig, dass die neue Formulierung nicht weit genug gehe und auch die Autorenverträge angepasst werden müssten.

    Juristische Grauzone: Rechtliche Einordnung von KI-Training umstritten

    Die rechtliche Einordnung des KI-Trainings mit urheberrechtlich geschützten Werken ist derzeit noch umstritten. Während einige Juristen argumentieren, dass das Training von KI-Modellen unter die Text- und Data-Mining-Ausnahme fällt, sehen andere darin einen klaren Verstoß gegen das Urheberrecht. Die Rechtsprechung ist in dieser Frage uneinheitlich. Das Landgericht Hamburg wies beispielsweise kürzlich die Klage eines Fotografen gegen einen Anbieter von Trainingsdatensätzen für KI ab, da die Nutzung des Bildes unter die Text- und Data-Mining-Schranke falle. Es ist daher wahrscheinlich, dass die Frage der Urheberrechtsverletzung beim KI-Training in Zukunft noch häufiger die Gerichte beschäftigen wird.

    Künstliche Intelligenz: Chance und Herausforderung für die Verlagsbranche

    KI birgt sowohl Chancen als auch Herausforderungen für die Verlagsbranche. Einerseits können KI-basierte Tools den Schaffensprozess von Autoren unterstützen und die Produktion von Büchern effizienter gestalten. Andererseits wirft die Nutzung von KI im Verlagswesen ethische und rechtliche Fragen auf, die noch nicht abschließend geklärt sind. Der Schutz des geistigen Eigentums von Autoren muss dabei an erster Stelle stehen. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Rechtsprechung in Bezug auf KI und Urheberrecht weiterentwickelt und welche Maßnahmen Verlage und Autoren ergreifen werden, um ihre Interessen zu wahren.

    Bibliographie: - https://www.golem.de/news/penguin-random-house-verlagshaus-druckt-ki-nutzungsverbot-in-buecher-2410-190000.html - https://i-ch.ch/penguin-random-house-aendert-urheberrecht-um-autoren-vor-ki-zu-schuetzen/ - https://www.tagesanzeiger.ch/schadenersatz-gefordert-weltberuehmte-autoren-gegen-die-kuenstliche-intelligenz-486111511108 - https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/schriftstellerin-nina-george-fuer-ki-training-werden-buchtexte-gestohlen-19562529.html - https://www.ott-partner.de/schutz-vor-kuenstlicher-intelligenz/ - https://urheber.info/media/pages/diskurs/ruf-nach-schutz-vor-generativer-ki/03e4ed0ae5-1681902659/finale-fassung_de_urheber-und-kunslter-fordern-schutz-vor-gki_final_19.4.2023_12-50.pdf - https://www.sueddeutsche.de/kultur/jonathan-franzen-george-r-r-martin-george-saunders-john-grisham-urheberrecht-open-ai-chat-gpt-1.6246979 - https://www.heise.de/newsticker/?wt_mc=nl.red.ho.ho-nl-daily.2022-06-03.link.link - https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/autoren/kuenstliche-intelligenz-autoren-fordern-geld-fuer-textverwertung-19046964.html

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