Wähle deine bevorzugte Option:
für Einzelnutzer
für Teams und Unternehmen

Von der ersten Idee bis zur voll integrierten KI-Lösung – strukturiert, sicher und mit messbarem Erfolg
Wir analysieren Ihre Geschäftsprozesse und identifizieren konkrete Use Cases mit dem höchsten ROI-Potenzial.
✓ Messbare KPIs definiert
Vollständige Datenschutz-Analyse und Implementierung sicherer Datenverarbeitungsprozesse nach EU-Standards.
✓ 100% DSGVO-konform
Maßgeschneiderte Auswahl der optimalen KI-Lösung – von Azure OpenAI bis zu Open-Source-Alternativen.
✓ Beste Lösung für Ihren Fall
Schneller Proof of Concept mit nahtloser Integration in Ihre bestehende IT-Infrastruktur und Workflows.
✓ Ergebnisse in 4-6 Wochen
Unternehmensweiter Rollout mit umfassenden Schulungen für maximale Akzeptanz und Produktivität.
✓ Ihr Team wird KI-fit
Die Implementierung des Industrial Internet of Things (IIoT) stellt Unternehmen vor komplexe strategische Entscheidungen, insbesondere im Hinblick auf die Auswahl und Integration von Technologielieferanten. Die richtige Vendor-Strategie ist dabei entscheidend für den Erfolg von IIoT-Initiativen, da sie direkte Auswirkungen auf Kosten, Integrationsaufwand, Sicherheit und die langfristige Skalierbarkeit hat. Dieser Artikel beleuchtet die verschiedenen Ansätze und kritischen Faktoren, die bei der Gestaltung einer IIoT-Vendor-Strategie zu berücksichtigen sind.
Frühe IIoT-Implementierungen basierten oft auf spezialisierten Produkten einzelner Anbieter, häufig den Herstellern der Industrieanlagen selbst. Mit der zunehmenden Reife des IIoT-Marktes hat sich die Landschaft jedoch diversifiziert, und Unternehmen sehen sich einer Vielzahl von Optionen gegenüber. Die Kernfrage ist, ob eine Strategie auf einem Multi-Vendor-Ansatz, gebündelten Lösungen großer Anbieter oder einer Mischform basieren soll.
In Sektoren wie der Fertigung, Öl- und Gasindustrie sowie im Transportwesen wurden IT- und OT-Stacks (Operational Technology) historisch aus Komponenten verschiedener Anbieter zusammengestellt. Dazu gehören beispielsweise speicherprogrammierbare Steuerungen (SPS) von Herstellern wie Siemens oder Rockwell Automation, SCADA-Systeme (Supervisory Control and Data Acquisition) und Netzwerkausrüstung. Diese fragmentierten Stacks können jedoch erhebliche Herausforderungen mit sich bringen:
Eine positive Entwicklung in diesem Bereich ist die zunehmende Standardisierung von Konnektivitäts- und Gerätemanagementprotokollen wie MQTT, OPC UA und offenen APIs. Diese Standards vereinfachen die Interoperabilität erheblich. Studien der Eclipse Foundation zeigen, dass MQTT und OPC UA zu den am häufigsten verwendeten Protokollen gehören, insbesondere in der Fertigung und Energiebranche. Die Kombination von interoperabler Hard- und Software mit Cloud-Diensten zur Aggregation und Analyse wird dadurch zugänglicher. APIs ermöglichen zudem die Integration mit Unternehmenssystemen (z.B. SAP, Oracle ERP) für Visualisierung und Berichterstattung, unabhängig vom Hosting.
Große Anbieter streben danach, Turnkey-Lösungen für das IIoT bereitzustellen. Beispiele hierfür sind Siemens MindSphere (Teil von Xcelerator), PTC ThingWorx, die IoT-Portfolios von AWS und Azure sowie IBM Maximo Application Suite. Diese gebündelten Angebote kombinieren Gerätebereitstellung, Datenerfassung, Lebenszyklusmanagement und Visualisierung auf einer einzigen Plattform. Die Vorteile können vielfältig sein:
Allerdings bergen gebündelte Lösungen auch Nachteile. Sie könnten die Tiefe spezialisierter Analysetools von Nischenanbietern vermissen lassen, und es muss geprüft werden, ob die gebündelte Funktionalität die spezifischen Leistungs- und regulatorischen Anforderungen eines Unternehmens erfüllt. Ein weiteres Risiko ist der sogenannte Vendor Lock-in, bei dem hohe Wechselkosten aufgrund proprietärer Dienste, individueller Entwicklungen und des Schulungsaufwands für Mitarbeiter entstehen können. Rahmenwerke wie das Cloud Data Management Capabilities (CDMC) und die Open Industry 4.0 Alliance betonen daher die Bedeutung von Datenhoheit und -portabilität.
Die Frage, ob IIoT-Lösungen eigenständig entwickelt ("Make"), komplett zugekauft ("Buy") oder eine Kombination aus beidem ("Buy-and-Integrate") gewählt werden sollen, ist zentral. Eine Studie von IoT Analytics zeigt, dass es keinen universell besten Ansatz gibt, sondern die optimale Wahl von verschiedenen Faktoren abhängt:
Entscheidend ist, dass Unternehmen ihre spezifischen Anwendungsfälle, Budgets, Differenzierungsziele und internen Fähigkeiten genau analysieren. Die IIoT-Landschaft entwickelt sich ständig weiter, und die Fähigkeit, maschinelles Lernen auf relativ bescheidener Hardware einzusetzen, war vor einem Jahrzehnt noch undenkbar. Dies unterstreicht die Notwendigkeit einer flexiblen und zukunftsorientierten Vendor-Strategie.
Unabhängig vom gewählten Ansatz gibt es allgemeine Kriterien, die bei der Bewertung von IIoT-Plattform-Anbietern berücksichtigt werden sollten:
Die Wahl der richtigen Vendor-Strategie im IIoT ist eine vielschichtige Entscheidung, die eine sorgfältige Analyse der internen Fähigkeiten, der spezifischen Projektanforderungen und der langfristigen strategischen Ziele erfordert. Ob ein Unternehmen auf Multi-Vendor-Flexibilität, die umfassenden Angebote großer Anbieter oder eine Mischung aus Eigenentwicklung und Zukauf setzt, hängt von individuellen Rahmenbedingungen ab. Wichtig ist ein proaktiver Ansatz, der nicht nur die technologischen Aspekte, sondern auch die organisatorische Anpassungsfähigkeit und die Notwendigkeit einer kontinuierlichen Weiterentwicklung berücksichtigt. Nur so können Unternehmen die Potenziale des IIoT voll ausschöpfen und ihre Wettbewerbsfähigkeit in einer sich ständig wandelnden Industrielandschaft sichern.
Bibliography: - IoT News. (2026, February 19). Vendor strategy: The difficult decisions in IIoT. Retrieved from https://iottechnews.com/news/platform-consolidation-in-industrial-iot-strategy-how-smaller-vendors-are-replacing-multi-vendor-stacks/ - Knowles, C. (2026, February 20). SUSE buys Losant to boost open source industrial IoT. IT Brief UK. Retrieved from https://itbrief.co.uk/story/suse-buys-losant-to-boost-open-source-industrial-iot - Lichtig, R. (2026, February 11). Industrial IIoT Solutions: Connecting Your Factory for Smarter Operations. Brightpath Associates. Retrieved from https://brightpathassociates.com/industrial-iiot-solutions-connecting-your-factory-for-smarter-operations/ - Braincube. (2022, November 10). The do's and don'ts of evaluating IIoT Platform vendors. Retrieved from https://old.braincube.com/resource/the-dos-and-donts-of-evaluating-iiot-platform-vendors/ - Admin. (2015, May 15). Developing an IoT vendor strategy. Long Tail Risk. Retrieved from https://longtailrisk.com/2015/05/15/developing-an-iot-vendor-strategy/ - Eder, C. (2020, February 3). Make Or Buy — Decision Making In Industrial Internet Of Things Projects. Medium. Retrieved from https://medium.com/@christian.johann.eder/make-or-buy-decision-making-in-industrial-internet-of-things-projects-ce0cb1b13fd3 - Heffernan, P. (2022, December 7). Industrial IoT (IIoT) - Challenges in the marketplace. TBR. Retrieved from https://tbri.com/blog/how-vendors-are-grappling-with-ecosystems-and-ip-challenges-in-the-iiot-marketplace/ - Lorenz, M. (2020, October 26). The Machinery Maker’s Guide to the IIoT Galaxy. Boston Consulting Group. Retrieved from https://www.bcg.com/publications/2019/machinery-maker-guide-industrial-internet-of-things-iiot-galaxy - Abid. (2016, October 11). Preparing for the IIoT Opportunity: 7 things to look for in an Industrial IoT Platform Vendor. Industry IoT Consortium. Retrieved from https://www.iiconsortium.org/2016/10/preparing-for-the-iiot-opportunity-7-things-to-look-for-in-an-industrial-iot-platform-vendor/ - IoT Analytics. (2023, July 11). IoT solution development: Build, buy, or a bit of both? Retrieved from https://iot-analytics.com/iot-solution-development/Lernen Sie in nur 30 Minuten kennen, wie Ihr Team mit KI mehr erreichen kann – live und persönlich.
🚀 Demo jetzt buchen