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Die Integration künstlicher Intelligenz in den beruflichen Alltag schreitet rasant voran. Während KI-Tools wie ChatGPT zahlreiche Vorteile in Bezug auf Effizienz und Unterstützung bieten, birgt ihre Nutzung auch potenzielle Risiken. Ein aktueller Fall, der in Fachkreisen Beachtung findet, verdeutlicht die Notwendigkeit eines bewussten Umgangs mit diesen Technologien. Ein Universitätsprofessor der Pflanzenwissenschaften von der Universität zu Köln erlebte einen umfassenden Datenverlust, als er durch die Deaktivierung einer spezifischen Funktion in ChatGPT zwei Jahre seiner wissenschaftlichen Arbeit unwiderruflich verlor.
Der Professor nutzte ChatGPT als integralen Bestandteil seiner Forschung und Lehre. Über einen Zeitraum von zwei Jahren erstellte er mit Hilfe des Chatbots E-Mails, bereitete Vorlesungen vor, entwarf Prüfungen und analysierte studentische Antworten. ChatGPT fungierte dabei als interaktives Tool und digitales Archiv, das ihm durch seine Fähigkeit, sich an frühere Konversationen zu erinnern, eine erhebliche Arbeitserleichterung bot.
Im August des vergangenen Jahres entschied sich der Professor, aus Neugierde eine Option in den "Datenkontrollen" des Chatbots zu deaktivieren, die als "Das Modell für alle verbessern" bezeichnet wird. Diese Einstellung erlaubt OpenAI, Konversationen zum Training zukünftiger KI-Modelle zu verwenden. Seine Absicht war es lediglich, zu prüfen, ob nach der Deaktivierung weiterhin alle Funktionen des KI-Modells zugänglich wären. Die Konsequenz war jedoch drastisch: Die gesamte Chat-Übersicht war leer. Sämtliche Konversationen, Projektordner und damit verbundene Forschungsarbeiten waren verschwunden. Es gab keine Warnmeldung, keinen Hinweis auf die irreversible Natur dieser Aktion.
Der Professor unternahm verschiedene Schritte, um seine Daten wiederherzustellen. Versuche, durch das Leeren des Caches oder den Wechsel des Browsers Zugriff zu erhalten, blieben erfolglos. Nach Kontaktaufnahme mit dem Support von OpenAI erhielt er die ernüchternde Auskunft, dass eine Wiederherstellung nicht möglich sei. OpenAI begründete dies mit dem Prinzip "Privacy by Design". Dieses Konzept zielt darauf ab, den Datenschutz von Beginn an in die Entwicklung von Systemen zu integrieren. Im vorliegenden Fall bedeutet dies, dass bei Deaktivierung der Datenfreigabe alle damit verbundenen Nutzerdaten vollständig und unwiderruflich gelöscht werden, ohne dass Backups existieren, die eine Wiederherstellung ermöglichen würden.
Dies stellt einen fundamentalen Unterschied zu herkömmlichen Datenmanagement-Systemen dar, bei denen Backups und Wiederherstellungsoptionen oft Standard sind. Die fehlende Transparenz über die weitreichenden Konsequenzen dieser Einstellung wurde von dem betroffenen Professor kritisiert. Er äußerte seine Erwartung an einen zahlenden Dienst, dass grundlegende Sicherheitsmaßnahmen wie Warnhinweise vor unwiderruflicher Löschung, eine Wiederherstellungsoption oder zumindest zeitlich begrenzte Backups vorhanden sein sollten.
Dieser Vorfall wirft wichtige Fragen bezüglich der Zuverlässigkeit und Datensicherheit von KI-Tools im professionellen Kontext auf, insbesondere in forschungsintensiven Bereichen. Die Abhängigkeit von externen KI-Diensten, die nicht immer über transparente oder anpassbare Backup-Strategien verfügen, kann zu erheblichen Risiken führen. Für Unternehmen und Forschungseinrichtungen, die KI-Anwendungen in ihre Kernprozesse integrieren, ergeben sich daraus klare Handlungsempfehlungen:
- Regelmäßige Backups: Wichtige Inhalte aus KI-Chats sollten regelmäßig exportiert und lokal oder in unabhängigen Cloud-Diensten gesichert werden. Verlassen Sie sich nicht ausschließlich auf die internen Verlaufssysteme der KI-Anbieter. - Verständnis der Einstellungen: Informieren Sie sich detailliert über die Datenrichtlinien und Einstellungen der verwendeten KI-Tools. Klären Sie, welche Optionen zur Datenlöschung führen und welche lediglich das Training der Modelle beeinflussen. - Risikobewertung: Führen Sie eine umfassende Risikobewertung durch, bevor Sie sensible oder geschäftskritische Daten in KI-Systeme eingeben. - Diversifizierung der Tools: Nutzen Sie, wo immer möglich, eine Kombination aus KI-Tools und traditionellen Methoden, um die Abhängigkeit von einem einzelnen System zu reduzieren. - Schulung und Bewusstsein: Schulen Sie Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im sicheren Umgang mit KI-Tools und sensibilisieren Sie sie für potenzielle Fallstricke im Bereich des Datenmanagements.Der Fall des Kölner Professors unterstreicht eine breitere Diskussion über die Kontrolle und Verantwortung im Umgang mit künstlicher Intelligenz. Während KI-Systeme immense Potenziale bieten, müssen die Anbieter auch ihrer Verantwortung gerecht werden, Nutzern klare Informationen über den Umgang mit Daten und die Konsequenzen von Einstellungen zur Verfügung zu stellen. Die Forderung nach robusteren Sicherheitsmechanismen, transparenten Datenschutzrichtlinien und nutzerfreundlichen Wiederherstellungsoptionen wird zunehmend lauter. Dies ist entscheidend, um das Vertrauen in KI-Technologien zu stärken und deren sichere und effektive Integration in professionelle Arbeitsabläufe zu gewährleisten.
Für Mindverse, als Anbieter eines umfassenden KI-Tools, ist dieser Vorfall eine Bestätigung der Notwendigkeit, unseren Nutzern stets höchste Transparenz und Kontrolle über ihre Daten zu bieten und gleichzeitig robuste Sicherheits- und Backup-Funktionen zu integrieren, die den Anforderungen eines anspruchsvollen B2B-Umfelds gerecht werden.
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