Risiken der Künstlichen Intelligenz: Einsatz von Googles Gemini durch Cyberkriminelle
Mindverse News
KI-gestützt erstellt 9 Quellen Arbeitsweise
Künstliche Intelligenz im Visier von Cyberkriminellen: Googles Gemini als Werkzeug für Hacker
Die rasante Entwicklung der Künstlichen Intelligenz (KI) birgt nicht nur enormes Potenzial, sondern auch neue Risiken. Ein aktueller Bericht der Google Threat Intelligence Group (GTIG) beleuchtet die Nutzung von Googles KI-Assistent Gemini durch staatlich geförderte Hackergruppen. Diese nutzen Gemini offenbar, um ihre Angriffe effektiver zu planen und durchzuführen. Dabei geht es weniger um die Entwicklung völlig neuer Angriffsmethoden, sondern vielmehr um die Optimierung bestehender Verfahren und die Steigerung der Effizienz.
Gemini: Ein vielseitiges Werkzeug im Cyber-Arsenal
Die GTIG identifizierte verschiedene APT-Gruppen (Advanced Persistent Threat), insbesondere aus dem Iran und China, die Gemini für diverse Zwecke einsetzen. Die Anwendungen reichen von der Unterstützung bei Programmieraufgaben bis hin zur Recherche über potenzielle Angriffsziele. Konkret wurde Gemini unter anderem für folgende Aktivitäten genutzt:
- Unterstützung bei der Entwicklung von Hacking-Tools und Skripten - Recherche zu öffentlich bekannten Sicherheitslücken - Übersetzungen und Erklärungen technischer Dokumentationen - Informationsbeschaffung über Zielorganisationen - Suche nach Methoden zur Umgehung von SicherheitsmechanismenDie Hackergruppen setzen Gemini in verschiedenen Phasen des Angriffszyklus ein. Iranische Akteure nutzen die KI beispielsweise intensiv für Aufklärung, Phishing-Kampagnen und Einflussoperationen. Chinesische Gruppen konzentrieren sich hingegen auf US-Militär und -Regierungsorganisationen, Schwachstellenforschung und Aktivitäten nach einer erfolgreichen Kompromittierung des Zielsystems.
Länderspezifische Unterschiede im Einsatz von Gemini
Die GTIG beobachtete länderspezifische Unterschiede im Einsatz von Gemini. Während iranische Hacker die KI breit gefächert einsetzen, fokussieren sich chinesische Gruppen auf spezifische Ziele und Aufgaben. Nordkoreanische APTs nutzen Gemini in mehreren Phasen des Angriffszyklus, unter anderem für die Malware-Entwicklung und Verschleierungstechniken. Russische Akteure zeigen bisher nur geringes Interesse an Gemini und nutzen die KI primär für Skript-Unterstützung und Übersetzungen. Möglicherweise setzen sie auf eigene KI-Modelle oder meiden westliche Plattformen aus Sicherheitsgründen.
Sicherheitsmaßnahmen und zukünftige Herausforderungen
Google berichtet auch von Versuchen, die Sicherheitsmechanismen von Gemini zu umgehen. Bislang blieben diese Versuche jedoch erfolglos. Die zunehmende Verbreitung von generativen KI-Systemen birgt jedoch die Gefahr, dass diese für kriminelle Zwecke missbraucht werden. Es ist daher unerlässlich, robuste Sicherheitsmaßnahmen zu implementieren und die Entwicklungen im Bereich KI-gestützter Cyberangriffe genau zu beobachten. Die Herausforderung besteht darin, das Potenzial der KI zu nutzen und gleichzeitig die Risiken zu minimieren.
Mindverse: Ihr Partner im KI-Zeitalter
Mindverse, der deutsche Anbieter von KI-gestützten Content-Lösungen, bietet Unternehmen die Möglichkeit, die Vorteile der KI sicher und effektiv zu nutzen. Von der Textgenerierung über die Bilderstellung bis hin zur Entwicklung maßgeschneiderter KI-Lösungen wie Chatbots, Voicebots und KI-Suchmaschinen – Mindverse unterstützt Unternehmen dabei, die Chancen der KI zu nutzen und gleichzeitig die damit verbundenen Risiken zu minimieren.
Bibliographie:
- heise.de/news/Hacker-Gruppen-nutzen-Googles-KI-Gemini-fuer-Aufklaerung-und-Angriffsvorbereitung-10267018.html
- businessinsider.de/wissenschaft/gemini-hacker-aus-china-und-iran-nutzen-googles-ki-um-produktiver-zu-sein/
- de.finance.yahoo.com/nachrichten/gemini-hacker-china-iran-nordkorea-103009245.html
- de.egw.news/realothers/news/26200/google-uncovers-hackers-misusing-gemini-ai-jAnsWKkEX
- sal-a.de/
- netzpalaver.de/2025/01/31/google-bericht-bedrohungsakteure-nutzen-gemini-fuer-ihre-zwecke/
- blog.google/intl/de-de/unternehmen/technologie/gemini/
- infopoint-security.de/bedrohungsakteure-nutzen-gemini-fuer-ihre-zwecke/a39610/
- gemini.google.com/?hl=de
//Nächster Artikel
NVIDIA
Nvidia setzt bei DSX POD auf vorgefertigte KI-RechenzentrenNvidia kündigt DSX POD an: Vorgefertigte Vera-Rubin-Module sollen die Inbetriebnahme an vorbereiteten Standorten von sechs Monaten auf 14 Tage verkürzen.

// Artikel teilen
Mehr zu Google & Gemini
Alle Google-News- Gemini-Agenten schlagen den Enderdrachen – unter klar begrenzten Testbedingungen
Vier Gemini-4-Argon-Agenten besiegen den Enderdrachen in 27 Stunden. Das Paper dokumentiert Ablauf, technische Hilfen und Grenzen des einzelnen Tests.
- KI entwirft effizientere Quantenschaltungen, Google verbessert Fehlerkorrektur
Anthropic berichtet über effizientere Quantenschaltungen, Google über Magic-State-Kultivierung auf Willow. Was die Ergebnisse belegen – und was nicht.
- Gemini 4 Argon rückt an die KI-Spitze heran – Testaufbau bleibt entscheidend [S1]
Gemini 4 Argon rückt laut Benchmarks an die KI-Spitze heran. ARC-AGI-3-Werte hängen jedoch stark vom API-Testaufbau ab; der Zugang bleibt gestaffelt. [S1][S2]
- Google bündelt Robotiksteuerung, Simulation und Datenauswertung in Gemini 4 Argon
Google stellt Gemini 4 Argon als Modell für Steuerung, Simulation und Datenauswertung in der Robotik vor. Demos zeigen Fortschritte, aber auch Grenzen.
// Dranbleiben
Mindverse News folgen
Neue Meldungen erhalten Sie über unseren RSS-Feed oder auf LinkedIn.
Passend dazu in Mindverse Studio
- KI-Chat mit allen führenden ModellenGPT, Claude und Gemini in einer Oberfläche — mit Websuche und Quellenangaben.
- Die KI-Plattform für UnternehmenRollen, Freigaben und Abrechnung für den KI-Einsatz im ganzen Unternehmen.
- Schreiben mit KI-AssistenzTexte entwerfen, umschreiben und verbessern — im Editor statt im Chat.
Recherchieren Sie KI-News wie diese selbst — mit Mindverse Studio.
7 Tage kostenlos testen — ohne Kreditkarte, mit 200 Credits. Für Fragen zur Umsetzung buchen Sie eine persönliche Demo.
//Chronik
Aus dem Archiv · rund um den 3. Februar 2025
← Davor erschienen