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Die Architektur von Foundation Models, insbesondere Vision Transformern (ViTs), hat in den letzten Jahren beeindruckende Fortschritte in Bereichen wie der Bildklassifikation erzielt. Ein zentrales Forschungsfeld ist dabei das Verständnis der internen Funktionsweise dieser Modelle, insbesondere der Rolle ihrer Zwischenschichten und Module. Eine aktuelle Studie beleuchtet die Komplexität dieser internen Repräsentationen und bietet wertvolle Einblicke für die Optimierung von Out-of-Distribution (OOD)-Analysen.
Es hat sich gezeigt, dass Zwischenschichten in Foundation Models häufig leistungsfähigere und diskriminativere Repräsentationen als die endgültige Ausgabeschicht erzeugen. Dieses Phänomen, das ursprünglich mit autoregressivem Vortraining in Verbindung gebracht wurde, ist nun auch in Modellen mit überwachten und diskriminativen selbstüberwachten Lernzielen beobachtet worden. Die jüngste Forschung konzentriert sich auf die detaillierte Analyse des Verhaltens von Zwischenschichten in vortrainierten ViTs.
Die Studie, die auf umfangreichen Linear Probing-Experimenten über verschiedene Bildklassifikations-Benchmarks basiert, identifiziert eine entscheidende Ursache für die Leistungsdegradation in tieferen Schichten: die Distributionsverschiebung zwischen Vortraining und Downstream-Daten. Wenn die Daten, auf denen ein Modell vortrainiert wurde, signifikant von den Daten abweichen, die für eine spezifische nachfolgende Aufgabe (Downstream-Aufgabe) verwendet werden, kann dies die Effektivität der gelernten Repräsentationen beeinträchtigen. Die Zwischenschichten erweisen sich in solchen Szenarien als robuster gegenüber diesen Verschiebungen als die tieferen, auf die spezifische Aufgabe spezialisierten Schichten.
Über die schichtweise Analyse hinaus führt die Studie eine fein granulare Untersuchung auf Modulebene durch. Ein typischer Transformer-Block besteht aus mehreren Komponenten, darunter Normalisierungsschichten (LayerNorm), Multi-Head Self-Attention (MHA)-Module und Feedforward-Netzwerke (FFN). Bisher war das Standardvorgehen, die Ausgaben ganzer Transformer-Blöcke (oft nach den Residual Connections, RC2) zu untersuchen.
Die neuen Erkenntnisse zeigen jedoch, dass dieses Standard-Probing suboptimal sein kann. Stattdessen hängt die optimale Probing-Strategie stark von der Stärke der Distributionsverschiebung ab:
Die Studie hebt hervor, dass FC2, die zweite vollständig verbundene Schicht des Feedforward-Netzwerks, durchweg die schlechteste Leistung aufweist. Dies wird darauf zurückgeführt, dass FC2 die Eingabe komprimiert, was die lineare Separierbarkeit der Daten beeinträchtigen kann.
Für Unternehmen, die KI-Modelle in sensiblen oder sich schnell ändernden Umgebungen einsetzen, sind diese Erkenntnisse von großer Relevanz. Sie bieten konkrete Handlungsempfehlungen für die Diagnose und Optimierung der Modellleistung:
Die Forschung unterstreicht, dass die Vorteile von Zwischenrepräsentationen nicht nur ein Nebenprodukt des Vortrainings sind, sondern auch eine direkte Folge der Präsenz von Distributionsverschiebungen. Für Praktiker bedeutet dies, dass das Probing nach der Aktivierungsfunktion in Zwischenschichten die beste Leistung erzielen kann, vorausgesetzt, die richtige Schicht wird gewählt. Ist die Stärke der Verschiebung schwer zu bestimmen, bietet das Probing des LayerNorm-Moduls (LN2) eine sicherere Alternative zur Standardwahl von RC2.
Diese detaillierte Analyse der internen Repräsentationen von Vision Transformern eröffnet neue Wege für die Entwicklung effizienterer und robusterer KI-Systeme. Sie leitet Praktiker und Forscher an, die verborgenen Informationen in den Modellen besser zu nutzen, um die Herausforderungen von Distributionsverschiebungen zu meistern und die Zuverlässigkeit von Foundation Models in realen Anwendungen zu erhöhen. Das tiefere Verständnis der modularen Funktion ermöglicht es, Modelle nicht mehr als Black Boxes zu betrachten, sondern als komplexe Architekturen, deren einzelne Komponenten gezielt optimiert werden können.
Bibliography: - Ambroise Odonnat, Vasilii Feofanov, Laetitia Chapel, Romain Tavenard, Ievgen Redko. Layer by layer, module by module: Choose both for optimal OOD probing of ViT. arXiv preprint arXiv:2603.05280, 2026. - Hugging Face Papers. Daily Papers. Available at: https://huggingface.co/papers (Accessed: 2024-05-24). - Papers.cool. Layer by layer, module by module: Choose both for optimal OOD probing of ViT. Available at: https://papers.cool/arxiv/2603.05280 (Accessed: 2024-05-24). - ResearchGate. Module by module. For each module, we report the best linear probing... | Download Scientific Diagram. Available at: https://www.researchgate.net/figure/Module-by-module-For-each-module-we-report-the-best-linear-probing-accuracy-over-the_tbl1_401601716 (Accessed: 2024-05-24). - Paper Reading Club. Layer by layer, module by module: Choose both for optimal OOD probing of ViT. Available at: http://paperreading.club/page?id=382590 (Accessed: 2024-05-24).Lernen Sie in nur 30 Minuten kennen, wie Ihr Team mit KI mehr erreichen kann – live und persönlich.
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