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Die Analyse und Prognose von Zeitreihendaten stellt in zahlreichen Branchen einen entscheidenden Faktor dar, von der Finanzmarktanalyse über die Energiebedarfsplanung bis hin zur vorausschauenden Wartung in der Industrie. Fortschritte im Bereich der künstlichen Intelligenz, insbesondere bei großen Sprachmodellen (LLMs) und Bildverarbeitungsmodellen, haben das Potenzial von "Foundation Models" aufgezeigt – umfassende Modelle, die auf riesigen Datenmengen vortrainiert werden und dann für eine Vielzahl spezifischer Aufgaben angepasst werden können. Im Kontext von Zeitreihendaten gab es jedoch bisher Herausforderungen bei der Skalierung solcher Modelle.
Ein aktuelles Forschungspapier mit dem Titel "Timer-S1: A Billion-Scale Time Series Foundation Model with Serial Scaling" präsentiert eine Entwicklung, die darauf abzielt, diese Lücke zu schließen. Das von Yong Liu und einem Team von Forschern vorgestellte Modell "Timer-S1" repräsentiert einen Versuch, ein grundlegendes Zeitreihenmodell im Milliardenbereich zu etablieren, das neue Maßstäbe in Bezug auf Skalierbarkeit und Prognosegenauigkeit setzen könnte.
Bestehende vortrainierte Zeitreihenmodelle sind oft in Bezug auf ihre Größe und die Komplexität der Daten, die sie verarbeiten können, begrenzt. Die Entwicklung von Foundation Models im Zeitreihenbereich erfordert Ansätze, die sowohl die strukturellen Besonderheiten von Zeitreihen berücksichtigen als auch eine effiziente Verarbeitung großer Datenmengen ermöglichen. Das Konzept des "Serial Scaling" adressiert diese Problematik, indem es die Skalierung in drei zentralen Dimensionen angeht:
Timer-S1 ist als ein "Mixture-of-Experts" (MoE) Modell konzipiert. MoE-Architekturen sind bekannt dafür, dass sie eine hohe Gesamtparameterzahl erreichen können, während für jede Eingabe nur ein Teil dieser Parameter aktiviert wird. Dies ermöglicht eine hohe Modellkapazität bei gleichzeitig effizienterer Inferenz im Vergleich zu dichten Modellen derselben Gesamtgröße.
Spezifische Komponenten von Timer-S1 umfassen:
Mit 8,3 Milliarden Gesamtparametern und 0,75 Milliarden aktivierten Parametern pro Token sowie einer Kontextlänge von 11,5 Tausend, demonstriert Timer-S1 eine beachtliche Modellgröße, die in dieser Form für Zeitreihenmodelle bisher selten war.
Ein kritischer Aspekt für das Training großer Foundation Models ist der Zugang zu umfangreichen und vielfältigen Daten. Für Timer-S1 wurde ein neuer Korpus namens "TimeBench" entwickelt. Dieser Datensatz umfasst eine Billion Zeitpunkte und wurde mit detaillierten Datenaugmentationsverfahren versehen, um potenzielle prognostische Verzerrungen zu minimieren und eine hohe Qualität und Unvoreingenommenheit der Trainingsdaten zu gewährleisten.
Über das initiale Vortraining hinaus implementiert Timer-S1 eine Post-Trainingsphase. Diese beinhaltet ein fortgesetztes Vortraining und eine Erweiterung des Kontextes, um sowohl die Kurzzeit- als auch die Langzeit-Performance zu verbessern. Die Leistungsfähigkeit von Timer-S1 wurde auf dem "GIFT-Eval Leaderboard" bewertet, einem großskaligen Benchmark für Zeitreihenprognosen. Das Modell erreichte dabei nach eigenen Angaben führende Ergebnisse und erzielte die besten MASE- (Mean Absolute Scaled Error) und CRPS-Werte (Continuous Ranked Probability Score) als vortrainiertes Modell.
Die Entwicklung von Timer-S1 könnte weitreichende Auswirkungen auf die Anwendung von KI in der Zeitreihenanalyse haben. Ein Foundation Model dieser Größenordnung und Leistungsfähigkeit könnte:
Die Vorstellung von Timer-S1 markiert einen potenziell wichtigen Schritt in der Evolution von Zeitreihen-Foundation-Modellen. Die Kombination aus einer skalierbaren MoE-Architektur, einem innovativen Trainingsziel wie Serial-Token Prediction und einem umfangreichen Datensatz wie TimeBench adressiert zentrale Herausforderungen in der Zeitreihenprognose. Die Ergebnisse auf einem etablierten Leaderboard deuten auf eine signifikante Verbesserung der Leistungsfähigkeit hin und unterstreichen das Potenzial solcher Modelle für anspruchsvolle B2B-Anwendungen.
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