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Die Welt der theoretischen Physik wurde kürzlich durch eine Veröffentlichung aufhorchen lassen, die eine jahrzehntelange Annahme über das Verhalten von Gluonen, den fundamentalen Teilchen, die die starke Kernkraft vermitteln, in Frage stellt. Im Mittelpunkt steht die sogenannte "Single-Minus"-Gluon-Streuamplitude auf Baum-Ebene, die in der Teilchenphysik lange Zeit als null angenommen wurde. Eine neue Preprint-Studie, an der Forschende führender Institutionen wie das Institute for Advanced Study, die Vanderbilt University, die University of Cambridge, die Harvard University und OpenAI beteiligt waren, zeigt nun auf, dass diese Annahme zu stark war und diese Amplituden unter spezifischen Bedingungen tatsächlich nicht verschwinden. Eine künstliche Intelligenz, GPT-5.2, spielte hierbei eine entscheidende Rolle.
Gluonen sind die Austauschteilchen der starken Kernkraft, die Quarks in Protonen und Neutronen zusammenhält. Ihr Verhalten wird durch die Quantenchromodynamik (QCD), eine Quantenfeldtheorie, beschrieben. Streuamplituden sind mathematische Größen, die die Wahrscheinlichkeit beschreiben, mit der Teilchen auf eine bestimmte Weise wechselwirken. Im Kontext von Gluonen nehmen viele Amplituden auf "Baum-Ebene" (Berechnungen, die nur die einfachsten Diagramme ohne Quantenschleifen berücksichtigen) unerwartet einfache Formen an. Diese Vereinfachungen haben wiederholt tiefere Strukturen in der Quantenfeldtheorie offenbart.
Ein spezifischer Fall, die "Single-Minus"-Konfiguration, bei der ein Gluon eine negative Helizität (eine der beiden möglichen Spinorientierungen eines masselosen Teilchens) und die restlichen n-1 Gluonen positive Helizität aufweisen, wurde in Lehrbüchern traditionell als eine Interaktion mit einer Amplitude von null behandelt. Dies implizierte, dass diese Konfiguration nicht auftritt und daher weitgehend ignoriert werden konnte.
Die aktuelle Studie, mit dem Titel "Single-minus gluon tree amplitudes are nonzero", stellt diese Schlussfolgerung in Frage. Sie argumentiert, dass die Standardannahme von generischen Teilchenimpulsen ausgeht, was bedeutet, dass die Richtungen und Energien der Teilchen nicht speziell ausgerichtet sind. Die Forschenden identifizierten jedoch einen spezifischen und präzise definierten Bereich im Impulsraum, das sogenannte "half-collinear regime", in dem diese Argumentation nicht mehr zutrifft. In diesem Regime verschwindet die Amplitude nicht, und die Studie berechnet sie in einem speziellen kinematischen Bereich.
Ein zentraler Aspekt dieser Arbeit ist die angewandte Methodik. Die endgültige Formel, Gleichung (39) im Preprint, wurde zuerst von GPT-5.2 Pro vermutet. Die menschlichen Autoren berechneten die Amplituden für ganze Zahlen n bis zu n=6 manuell. Dabei erhielten sie sehr komplexe Ausdrücke, die einer "Feynman-Diagramm-Expansion" entsprachen, deren Komplexität überproportional mit n wächst. GPT-5.2 Pro war in der Lage, die Komplexität dieser Ausdrücke erheblich zu reduzieren und wesentlich einfachere Formen zu liefern. Aus diesen Basisfällen konnte das Modell ein Muster erkennen und eine Formel postulieren, die für alle n gültig ist.
Eine intern entwickelte, "scaffolded" Version von GPT-5.2 verbrachte anschließend etwa 12 Stunden damit, das Problem zu durchdenken, kam zu derselben Formel und erstellte einen formalen Beweis für ihre Gültigkeit. Die Gleichung wurde anschließend analytisch überprüft, um die Berends-Giele-Rekursionsrelation zu lösen, eine Standardmethode zur schrittweisen Konstruktion von Mehrteilchen-Baum-Amplituden aus kleineren Bausteinen. Sie wurde auch gegen das Soft-Theorem geprüft, das das Verhalten von Amplituden einschränkt, wenn ein Teilchen "weich" wird.
Dieses Ergebnis eröffnet neue Forschungsfragen. Bereits jetzt konnten die Amplituden mithilfe von KI von Gluonen auf Gravitonen (die hypothetischen Teilchen, die die Gravitationskraft vermitteln) erweitert werden, und weitere Verallgemeinerungen sind in Arbeit. Diese KI-gestützten Ergebnisse, und viele weitere, werden voraussichtlich in weiteren Publikationen vorgestellt.
Nima Arkani-Hamed, Professor für Physik am Institute for Advanced Study, der sich auf theoretische Hochenergiephysik spezialisiert hat, äußerte sich fasziniert: "Die Physik dieser hochgradig degenerierten Streuprozesse hat mich seit etwa fünfzehn Jahren, als ich zum ersten Mal darauf stieß, neugierig gemacht, daher ist es aufregend, die frappierend einfachen Ausdrücke in diesem Papier zu sehen." Er betonte, dass in diesem Bereich der Physik oft Formeln, die mit Lehrbuchmethoden berechnet wurden, furchtbar kompliziert aussehen, sich aber als sehr einfach erweisen. Solche einfachen Formeln seien wichtig, da sie oft zu tieferen Strukturen führen und neue Ideenwelten eröffnen.
Nathaniel Craig, Professor für Physik an der University of California, Santa Barbara, unterstrich das Potenzial der KI-unterstützten Wissenschaft: "Dieses Preprint vermittelte einen Einblick in die Zukunft der KI-gestützten Wissenschaft, mit Physikern, die Hand in Hand mit KI arbeiten, um neue Erkenntnisse zu generieren und zu validieren. Es steht außer Frage, dass der Dialog zwischen Physikern und großen Sprachmodellen grundlegend neues Wissen schaffen kann."
Über das spezifische physikalische Ergebnis hinaus ist der methodologische Aspekt von großer Bedeutung. Das KI-System leistete mehr als nur algebraische Manipulationen. Es leitete ein allgemeines Muster aus spezifischen Fällen ab und schlug eine geschlossene Formel vor. Die menschlichen Forscher bewiesen und validierten diese Formel anschließend mit etablierten analytischen Methoden.
Dies deutet darauf hin, dass bestimmte Bereiche der theoretischen Physik, insbesondere solche, die eine verborgene Einfachheit innerhalb komplexer Algebra aufweisen, besonders gut für diesen Ansatz geeignet sein könnten. Historisch gesehen erforderte das Erkennen solcher Muster eine tiefe Intuition, die über Jahre der Erfahrung aufgebaut wurde. In diesem Fall identifizierte ein großes Sprachmodell eine Struktur, die zuvor nicht in geschlossener Form niedergeschrieben worden war.
Diese Entwicklung könnte ein Modell für zukünftige KI-unterstützte theoretische Forschung sein: Generierung von Vermutungen durch Maschinen, Verifizierung durch rigorose Mathematik und Abgleich mit bekannten physikalischen Prinzipien. Es bleibt abzuwarten, wie sich diese Synergie zwischen menschlicher Expertise und künstlicher Intelligenz in den kommenden Jahren entwickeln wird.
Die aktuellen Ergebnisse beziehen sich auf Amplituden auf Baum-Ebene und auf spezifische kinematische Bereiche. Schleifenkorrekturen, die Quantenfluktuationen beinhalten, bleiben wesentlich komplexer. Die "half-collinear" Konfiguration ist mathematisch konsistent, aber nicht generisch im gewöhnlichen Minkowski-Raum-Zeit; sie entspricht einer speziellen Ausrichtung von Impulsen oder komplexifizierten Impulskonfigurationen.
Die Konstruktion lässt sich von Gluonen auf Gravitonen verallgemeinern, und auch supersymmetrische Erweiterungen sind denkbar. Die strukturelle Rolle dieser Amplituden innerhalb der breiteren Theorie muss jedoch noch verstanden werden, und es könnten noch einfachere Formulierungen existieren. Die Studie zeigt, wie KI in die Untersuchung einiger der Probleme integriert werden könnte, die die Wissenschaft, insbesondere die Quantenmechanik, weiterhin beschäftigen.
Diese Erkenntnisse könnten nicht nur das Verständnis der fundamentalen Kräfte des Universums vertiefen, sondern auch den Weg für eine neue Ära der wissenschaftlichen Entdeckung ebnen, in der KI als integraler Partner in der Forschung fungiert.
Bibliography: - OpenAI. "GPT-5.2 derives a new result in theoretical physics." Published February 13, 2026. - Swayne, Matt. "AI Scientist Spots What Physicists Missed in Gluon Scattering." The Quantum Insider, February 13, 2026. - Guevara, Alfredo et al. "[2602.12176] Single-minus gluon tree amplitudes are nonzero." arXiv preprint, February 12, 2026. - Dixon, Lance J. and Morales, Anthony. "[2407.13967] On gauge amplitudes first appearing at two loops." arXiv preprint, July 19, 2024. - Nabeebaccus, Saad et al. "Breakdown of collinear factorization in the exclusive photoproduction of a $\pi^0 \gamma$ pair with large invariant mass." arXiv preprint, November 17, 2023. - Holguin, Jack. "Erratum to: Coulomb gluons will generally destroy coherence." Journal of High Energy Physics, April 17, 2024. - Reddit discussion: "GPT5.2 Pro derived a new result in theoretical physics." r/singularity, February 13, 2026. - Hacker News discussion: "GPT-5.2 derives a new result in theoretical physics." news.ycombinator.com, February 13, 2026.Lernen Sie in nur 30 Minuten kennen, wie Ihr Team mit KI mehr erreichen kann – live und persönlich.
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