Wähle deine bevorzugte Option:
für Einzelnutzer
für Teams und Unternehmen

Von der ersten Idee bis zur voll integrierten KI-Lösung – strukturiert, sicher und mit messbarem Erfolg
Wir analysieren Ihre Geschäftsprozesse und identifizieren konkrete Use Cases mit dem höchsten ROI-Potenzial.
✓ Messbare KPIs definiert
Vollständige Datenschutz-Analyse und Implementierung sicherer Datenverarbeitungsprozesse nach EU-Standards.
✓ 100% DSGVO-konform
Maßgeschneiderte Auswahl der optimalen KI-Lösung – von Azure OpenAI bis zu Open-Source-Alternativen.
✓ Beste Lösung für Ihren Fall
Schneller Proof of Concept mit nahtloser Integration in Ihre bestehende IT-Infrastruktur und Workflows.
✓ Ergebnisse in 4-6 Wochen
Unternehmensweiter Rollout mit umfassenden Schulungen für maximale Akzeptanz und Produktivität.
✓ Ihr Team wird KI-fit
Google hat mit der Einführung von WebMCP (Web Model Context Protocol) einen bedeutenden Schritt unternommen, um die Art und Weise, wie KI-Agenten mit Websites interagieren, grundlegend zu verändern. Dieses neue Protokoll, das sich derzeit in einer frühen Vorschauphase befindet, zielt darauf ab, das Web von einer primär für Menschen konzipierten Informationsquelle in eine strukturierte Datenbasis für autonome KI-Systeme zu verwandeln. Für Unternehmen im B2B-Bereich, die auf digitale Präsenz und automatisierte Prozesse angewiesen sind, ergeben sich daraus sowohl Potenziale als auch Herausforderungen.
WebMCP ist Googles Implementierung des Model Context Protocol (MCP) speziell für das Web. Es ermöglicht KI-Agenten, über den Browser auf strukturierte Weise mit Websites zu kommunizieren, anstatt wie bisher mühsam den Seiten-Code zu analysieren. Laut André Cipriani Bandarra, einem Google-Entwickler, definiert WebMCP strukturierte Tools, die KI-Agenten nutzen können, um spezifische Aktionen auf Websites auszuführen, beispielsweise Flüge zu buchen, Support-Tickets zu erstellen oder Produkte zu suchen.
Das System nutzt zwei Arten von Schnittstellen:
Das übergeordnete Ziel ist es, die Interaktionen von KI-Agenten schneller und zuverlässiger zu gestalten, indem Websites "agenten-ready" gemacht werden. Stellen Sie sich einen Agenten vor, der komplexe Aufgaben für Ihre Nutzer mit hoher Präzision und Geschwindigkeit erledigen kann.
Ein zentrales Thema bei der Entwicklung autonomer KI-Agenten ist die Sicherheit. Bandarra betont, dass die Verantwortung für den Schutz vor Prompt-Injection-Angriffen, bei denen böswillige Akteure KI-Agenten durch manipulierte Anweisungen beeinflussen, bei den einzelnen KI-Agenten und nicht bei der API selbst liegt. Dies wirft Fragen auf, da selbst führende Modelle wie Anthropic's Claude Opus 4.5 in über 30 % der Fälle anfällig für gezielte Angriffe sind – eine inakzeptable Fehlerquote für Systeme, die Transaktionen abwickeln oder autonome Entscheidungen treffen sollen.
Obwohl agentische Fähigkeiten in modernen Modellen wie GPT 5.2, Claude Opus 4.5 und Gemini 3 Pro zunehmend zum Standard werden, bleibt der Sicherheitskompromiss bestehen: Je autonomer ein Agent operiert, desto größer wird seine Angriffsfläche. Die derzeitige praktische Antwort der Branche besteht daher in stark eingeschränkten Agenten mit enger menschlicher Aufsicht, anstatt vollständig autonomer Systeme, die das offene Web navigieren.
Das Konzept eines "Agentic Web", in dem KI-Agenten autonom im Namen von Nutzern surfen, Transaktionen durchführen und mit Online-Diensten interagieren, ist noch mehr Vision als Realität. Doch die Entwicklung schreitet voran. Microsoft hat beispielsweise Mitte 2025 NLWeb vorgestellt, ein Open-Source-Projekt, das Websites eine natürliche Sprachschnittstelle bietet und jede NLWeb-Instanz zu einem MCP-Server machen kann.
Für Website-Betreiber könnte diese Entwicklung weitreichende Konsequenzen haben. Wenn KI-Agenten Aufgaben wie Produktsuchen, Preisvergleiche, Inhaltskonsum oder Buchungen eigenständig übernehmen, könnten weniger Menschen die tatsächlichen Websites besuchen. Dies könnte zu einem Verlust von Werbeeinnahmen, direktem Kundenkontakt und der Möglichkeit führen, Nutzer durch eigene Angebote zu binden. Das Web, so die Prognose, könnte zunehmend zu einer Hintergrundinfrastruktur für KI-Systeme werden.
WebMCP ist derzeit als frühe Vorschau für Entwickler über Googles Early Preview Program verfügbar. Langfristig könnte Google WebMCP in Chrome und seine KI-Dienste wie Gemini integrieren, sodass Browser-Agenten direkt mit Websites für automatisierte Einkäufe oder Reisebuchungen interagieren können.
Die Initiative, die gemeinsam von Ingenieuren bei Google und Microsoft entwickelt und durch die W3C Web Machine Learning Community Group inkubiert wurde, wird als potenzieller offener Webstandard vorangetrieben. Dies deutet auf eine breite Akzeptanz und zukünftige Integration in verschiedene Browser hin. Die Vision ist, WebMCP zum "USB-C" der KI-Agenten-Interaktionen mit dem Web zu machen – eine einzige, standardisierte Schnittstelle, an die sich jeder Agent anschließen kann, um die derzeitige Vielfalt an maßgeschneiderten Scraping-Strategien und anfälligen Automatisierungsskripten zu ersetzen.
Für Entwickler und Unternehmen bedeutet dies, sich frühzeitig mit den Möglichkeiten und Anforderungen von WebMCP auseinanderzusetzen, um ihre digitalen Angebote zukunftssicher zu gestalten und die Vorteile einer strukturierten Interaktion mit KI-Agenten optimal zu nutzen.
Lernen Sie in nur 30 Minuten kennen, wie Ihr Team mit KI mehr erreichen kann – live und persönlich.
🚀 Demo jetzt buchen