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Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser,
die kontinuierliche Weiterentwicklung von Large Language Models (LLMs) hat die Möglichkeiten der künstlichen Intelligenz erheblich erweitert. Gleichzeitig wachsen die Anforderungen an deren Ausrichtung, um sicherzustellen, dass diese Modelle nicht nur leistungsfähig, sondern auch sicher und präzise in verschiedenen Anwendungsbereichen agieren. Ein aktueller Forschungsbeitrag beleuchtet hierbei einen innovativen Ansatz zur Verbesserung des LLM-Alignments durch divergengbasierte Reinforcement Learning (RL)-Algorithmen.
Alignment, die finale Phase in der Trainingspipeline von LLMs, zielt darauf ab, den Modellen Fähigkeiten jenseits des reinen Sprachverständnisses und der Befolgung von Anweisungen zu vermitteln. Diese reichen von komplexen Denkprozessen, wie der Lösung mathematischer Probleme oder der Codegenerierung, bis hin zur Einhaltung ethischer und sicherheitsrelevanter Vorgaben, basierend auf menschlichen Präferenzen. Traditionell wird Alignment durch RL erreicht, wobei ein Belohnungssignal das gewünschte Verhalten kodiert. Die bestehenden RL-basierten Alignment-Strategien unterscheiden sich primär in der Quelle des Belohnungssignals.
Die Forschung unterscheidet grundsätzlich zwei Hauptregime:
Jüngste Arbeiten haben gezeigt, dass viele Präferenz-Alignment-Ziele als Divergenz-Schätzer zwischen ausgerichteten (gewählten) und nicht ausgerichteten (abgelehnten) Antwortverteilungen fungieren. Diese Perspektive wurde nun erweitert, um auch allgemeine Alignment-Einstellungen zu umfassen, bei denen, wie im RLVR-Regime, lediglich umgebungsbezogene Belohnungen verfügbar sind.
Im Rahmen dieses vereinheitlichten Ansatzes wurden zwei neue Klassen von Algorithmen vorgeschlagen:
Diese Algorithmen bieten theoretische Garantien, dass sie die durchschnittliche Belohnung nach dem Alignment verbessern. Empirische Validierungen bestätigen ihre überlegene Leistung und Flexibilität sowohl bei RLVR-Aufgaben (z.B. mathematisches Denken) als auch bei PA-Aufgaben (z.B. Sicherheits-Alignment) im Vergleich zu aktuellen Methoden.
Die vorgestellten Methoden interpretieren Alignment-Ziele als Divergenz-Schätzer. f-GRPO schätzt eine Divergenz zwischen überdurchschnittlichen und unterdurchschnittlichen Belohnungsverteilungen, während f-HAL eine Divergenz zwischen Mischungen von belohnungs- und präferenzbasierten ausgerichteten/nicht ausgerichteten Verteilungen schätzt. Ein wesentlicher Aspekt ist die Alignment Consistency, die sicherstellt, dass die Optimierung die Wahrscheinlichkeitsmasse der Policy auf ausgerichteten Stichproben erhöht und auf nicht ausgerichteten verringert.
Ein besonderer Vorteil von f-GRPO mit einer kanonischen Link-Funktion ist die Garantie einer strikten Verbesserung der durchschnittlichen Belohnung bei jeder Iteration, bis eine Policy erreicht wird, die die maximal mögliche Belohnung erzielt. Im Gegensatz dazu behalten herkömmliche Methoden wie GRPO selbst nach einer Gewichtungsanpassung noch eine nicht-Null-Masse auf unterdurchschnittlichen Antworten bei.
Die Wirksamkeit des Rahmens wurde anhand realer Alignment-Aufgaben in beiden Regimen evaluiert:
Bei dieser Aufgabe, die eine On-Policy-Optimierung erfordert, übertraf f-GRPO konsistent das Standard-GRPO in der Pass@1-Genauigkeit über verschiedene f-Divergenz-Optionen und Modellgrößen hinweg. Dies bestätigt die theoretische Vorhersage, dass f-GRPO durch seine Fähigkeit zur Erzielung maximaler Belohnungen empirische Vorteile bietet.
Im Kontext des Sicherheits-Alignments, wo sowohl On- als auch Off-Policy-Methoden anwendbar sind, zeigte f-HAL eine überlegene Leistung gegenüber beiden Baseline-Ansätzen. Insbesondere der hybride f-HAL-Ansatz (mit einem Gewichtungsfaktor λ = 0,5) konnte Reward Hacking signifikant mindern. Reward Hacking ist ein Problem, bei dem On-Policy-Methoden die Schwachstellen eines gelernten Belohnungsmodells ausnutzen und zu scheinbar hohen, aber suboptimalen Antworten konvergieren.
Die Kombination von On-Policy-Exploration mit Off-Policy-Direkt-Supervision ermöglicht es f-HAL, von der inhärenten Exploration von On-Policy-Methoden zu profitieren, während es gleichzeitig durch Präferenzdaten vor "lazy reward-hacking suboptimalities" geschützt wird. Bei größeren Modellen übertraf der hybride f-HAL-Ansatz in der Regel reine Direkt-Aligner, was darauf hindeutet, dass die zusätzliche Exploration die Leistung verbessert, wenn eine ausreichende Modellkapazität vorhanden ist. Bei kleineren Modellen, wo Reward Hacking aufgrund begrenzter Kapazität ausgeprägter ist, bleiben direkte Aligner tendenziell leicht überlegen, was auf die Präferenz einer stärkeren Supervision bei eingeschränkter Modellexpressivität hinweist.
Die vorgestellte Forschung etabliert Divergenz-Schätzung als eine vereinheitlichende und praktische Grundlage für das allgemeine LLM-Alignment. Durch die Einführung von f-GRPO und f-HAL werden bestehende Direkt-Alignment-Frameworks auf RLVR- und Präferenz-Alignment-Regime erweitert. Die theoretischen Garantien und empirischen Validierungen unterstreichen die Effektivität, Flexibilität und Robustheit dieser Methoden, insbesondere die Fähigkeit des hybriden Alignments, Reward Hacking in Präferenz-Alignment-Aufgaben zu mildern. Dies stellt einen wichtigen Schritt dar, um LLMs robuster, sicherer und präziser für vielfältige B2B-Anwendungen zu machen.
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