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Neue Ansätze zur Effizienzsteigerung in Sprachmodellen durch RelayLLM

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January 9, 2026

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    Das Wichtigste in Kürze

    • RelayLLM ist ein neues Framework, das die Zusammenarbeit zwischen großen Sprachmodellen (LLMs) und kleinen Sprachmodellen (SLMs) revolutioniert.
    • Es ermöglicht SLMs, als aktive Controller zu agieren und LLMs nur für kritische Tokens dynamisch aufzurufen, was die Effizienz erheblich steigert.
    • Durch Token-Level-Kollaboration und ein zweistufiges Trainingsframework wird eine hohe Genauigkeit bei komplexen Denkaufgaben erreicht.
    • Die Methode reduziert die Rechenkosten drastisch, indem sie den Aufruf von LLMs auf nur einen geringen Prozentsatz der generierten Tokens beschränkt.
    • Die Forschung zeigt, dass RelayLLM die Leistungslücke zwischen SLMs und LLMs schließt und gleichzeitig die Kosten im Vergleich zu bestehenden Ansätzen minimiert.

    Effizientes Denken in Sprachmodellen: Die Innovation von RelayLLM

    Die Entwicklung künstlicher Intelligenz hat in den letzten Jahren enorme Fortschritte gemacht, insbesondere im Bereich der großen Sprachmodelle (Large Language Models, LLMs). Diese Modelle zeigen beeindruckende Fähigkeiten bei komplexen Denkaufgaben, sind jedoch oft mit hohen Rechenkosten und Latenzzeiten verbunden. Gleichzeitig mangelt es ressourceneffizienten kleinen Sprachmodellen (Small Language Models, SLMs) häufig an der nötigen Denkfähigkeit, um anspruchsvolle Aufgaben zu bewältigen. Diese Dichotomie stellt eine zentrale Herausforderung in der aktuellen KI-Forschung dar. Eine vielversprechende Lösung hierfür ist die kollaborative Dekodierung, die in einem kürzlich veröffentlichten Paper unter dem Namen „RelayLLM: Efficient Reasoning via Collaborative Decoding“ vorgestellt wird.

    Die Herausforderung: Kosten versus Kapazität

    LLMs haben sich als leistungsstark erwiesen, wenn es darum geht, komplexe Probleme zu lösen, die ein mehrstufiges Denken erfordern. Ihre Architektur und Größe ermöglichen es ihnen, tiefe Zusammenhänge zu erkennen und kohärente, detaillierte Antworten zu generieren. Diese Leistungsfähigkeit hat jedoch ihren Preis. Der Betrieb von LLMs erfordert erhebliche Rechenressourcen, was zu hohen Kosten und längeren Verarbeitungszeiten führt. Dies schränkt ihre praktische Anwendbarkeit in vielen Szenarien ein, insbesondere dort, wo schnelle Antworten oder der Einsatz auf Geräten mit begrenzter Leistung gefragt sind.

    Im Gegensatz dazu sind SLMs weitaus ressourceneffizienter und kostengünstiger im Betrieb. Sie können lokal bereitgestellt werden und bieten eine schnellere Inferenz. Ihre Achillesferse ist jedoch ihre begrenzte Fähigkeit, komplexe Denkprozesse zu durchlaufen. Bestehende kollaborative Ansätze, wie Kaskadierung oder Routing, versuchen, die Stärken beider Modelltypen zu kombinieren, indem sie ganze Anfragen an LLMs auslagern, wenn SLMs an ihre Grenzen stoßen. Dies führt jedoch oft zu erheblicher Rechenverschwendung, da die SLMs den Großteil der Denkaufgaben selbst bewältigen könnten, aber stattdessen die gesamte Last an die größeren Modelle abgeben.

    RelayLLM: Eine neue Ära der kollaborativen Dekodierung

    Das von Chengsong Huang und seinem Team vorgeschlagene RelayLLM-Framework adressiert diese Ineffizienz durch einen neuartigen Ansatz der Token-Level-Kollaboration. Anstatt ganze Anfragen weiterzuleiten, agiert das SLM in RelayLLM als aktiver Controller. Es ruft das LLM dynamisch und nur für jene kritischen Tokens auf, die seine eigenen Denkfähigkeiten übersteigen. Dies wird durch einen speziellen Befehl ermöglicht, der den Generierungsprozess effektiv "weiterleitet" (relays).

    Der Kern dieses Ansatzes liegt in einem zweistufigen Trainingsframework:

    • Warm-up-Phase: In dieser Phase lernen die Modelle zunächst grundlegende Fähigkeiten und wie sie unabhängig voneinander denken können.
    • Group Relative Policy Optimization (GRPO): Hier wird dem Modell beigebracht, ein Gleichgewicht zwischen unabhängigem Denken und dem strategischen Einholen von Hilfe zu finden. Dies optimiert den Zeitpunkt und den Umfang der Zusammenarbeit mit dem leistungsstärkeren LLM.

    Empirische Ergebnisse auf sechs verschiedenen Benchmarks zeigen, dass RelayLLM eine durchschnittliche Genauigkeit von 49,52 % erreicht. Dies überbrückt die Leistungslücke zwischen den beiden Modelltypen signifikant. Bemerkenswert ist, dass dies erreicht wird, indem das LLM nur für 1,07 % der insgesamt generierten Tokens aufgerufen wird. Dies führt zu einer Kostenreduktion von 98,2 % im Vergleich zu herkömmlichen Routing-Ansätzen, die eine vergleichbare Leistung erzielen.

    Technische Details und Funktionsweise

    Die Effizienz von RelayLLM beruht auf mehreren innovativen Aspekten:

    1. Feingranulare Kontrolle: Im Gegensatz zu bestehenden Methoden, die auf einer groben Granularitätsebene operieren (z.B. Weiterleitung ganzer Anfragen), ermöglicht RelayLLM eine Zusammenarbeit auf der Ebene einzelner Tokens. Das SLM entscheidet in Echtzeit, ob es ein Token selbst generieren kann oder ob die Komplexität des Tokens den Einsatz des LLM erfordert.
    2. Dynamischer Aufruf: Das SLM ist nicht passiv, sondern ein aktiver Entscheidungsträger. Es erkennt kritische Punkte in der Generierung, an denen es vom LLM profitieren würde, und initiiert den Aufruf gezielt.
    3. Optimiertes Trainin: Das zweistufige Trainingsframework, insbesondere die GRPO-Phase, ist entscheidend. Es lehrt das SLM, wann es unabhängig agieren und wann es strategisch Unterstützung suchen sollte. Dies minimiert unnötige LLM-Aufrufe und maximiert gleichzeitig die Genauigkeit.
    4. Kostenreduktion: Die signifikante Reduzierung der LLM-Aufrufe auf lediglich 1,07 % der Tokens führt zu einer drastischen Senkung der Rechenkosten und Latenzzeiten, ohne die Gesamtleistung zu beeinträchtigen.

    Anwendungsbereiche und zukünftige Implikationen

    Die Fähigkeit von RelayLLM, komplexe Denkaufgaben effizient und kostengünstig zu lösen, hat weitreichende Implikationen für B2B-Anwendungen. Unternehmen, die auf KI-gestützte Lösungen angewiesen sind, können von folgenden Vorteilen profitieren:

    • Kostenoptimierung: Durch die Minimierung der LLM-Nutzung können Betriebskosten für KI-Dienste erheblich gesenkt werden.
    • Geringere Latenz: Schnellere Inferenzzeiten durch die vorrangige Nutzung von SLMs für unkritische Tokens, was für Echtzeitanwendungen entscheidend ist.
    • Skalierbarkeit: Das Framework ermöglicht eine effizientere Skalierung von KI-Anwendungen, da Rechenressourcen gezielter eingesetzt werden können.
    • Verbesserte Leistung bei komplexen Aufgaben: Trotz der Ressourceneffizienz wird eine hohe Genauigkeit bei anspruchsvollen Denkaufgaben beibehalten oder sogar verbessert.
    • Hybrid-Modell-Integration: Es bietet einen praktischen Weg zur Integration von spezialisierten, ressourceneffizienten SLMs mit leistungsstarken, aber teuren LLMs.

    Denkbare Anwendungsszenarien umfassen beispielsweise:

    • Automatisierte Kundenbetreuung: SLMs können Routineanfragen schnell bearbeiten und nur komplexe Probleme an LLMs weiterleiten.
    • Code-Generierung und -Analyse: Für Standardcode-Snippets kann das SLM die Generierung übernehmen, während das LLM bei algorithmisch anspruchsvollen Teilen unterstützt.
    • Datenanalyse und Berichterstattung: Effiziente Verarbeitung großer Datenmengen, wobei LLMs für tiefergehende Analysen oder seltene Anomalien hinzugezogen werden.

    Die Forschung rund um RelayLLM unterstreicht einen wichtigen Trend in der KI: die Optimierung der Inferenzkosten und die Entwicklung hybrider Architekturen. Es wird erwartet, dass zukünftige Arbeiten die theoretischen Grundlagen der Längenverallgemeinerung von Schleifen-Transformatoren weiter erforschen und RelayLLM auf ein breiteres Spektrum von Sprachaufgaben ausweiten werden.

    Fazit

    RelayLLM stellt einen bedeutenden Fortschritt im Bereich des effizienten Denkens in großen Sprachmodellen dar. Durch die intelligente Token-Level-Kollaboration zwischen kleinen und großen Modellen bietet es eine skalierbare und kostengünstige Lösung für komplexe Reasoning-Aufgaben. Dieses Framework hat das Potenzial, die Art und Weise, wie Unternehmen KI-Technologien nutzen, grundlegend zu verändern, indem es die Leistungsfähigkeit von LLMs mit der Effizienz von SLMs vereint. Für B2B-Anbieter von KI-Lösungen wie Mindverse bedeutet dies die Möglichkeit, noch leistungsfähigere und gleichzeitig wirtschaftlichere Produkte und Dienste anzubieten, die den steigenden Anforderungen des Marktes gerecht werden.

    Die hier vorgestellten Erkenntnisse basieren auf der aktuellen Forschung und zeigen die Richtung auf, in die sich die Entwicklung von KI-Modellen bewegt: hin zu intelligenteren, flexibleren und ressourcenschonenderen Systemen.

    Bibliography:

    - Huang, C., Zheng, T., Huang, L., Li, J., Liu, H., & Huang, J. (2026). RelayLLM: Efficient Reasoning via Collaborative Decoding. arXiv preprint arXiv:2601.05167. - Lee, B., Lee, J., Kim, D., Kim, J., Park, K., Lee, D., & Shin, J. (2025). Efficient LLM Collaboration via Planning. arXiv preprint arXiv:2506.11578. - Shen, S. Z., Lang, H., Wang, B., Kim, Y., & Sontag, D. (2024). Learning to Decode Collaboratively with Multiple Language Models. arXiv preprint arXiv:2403.03870. - Patel, D., & Patel, S. (2025). Reuse, Don't Recompute: Efficient Large Reasoning Model Inference via Memory Orchestration. arXiv preprint arXiv:2511.12987. - Feng, S., Fang, G., Ma, X., & Wang, X. (2025). Efficient Reasoning Models: A Survey. arXiv preprint arXiv:2504.10903. - Huang, C., Huang, L., Leng, J., Liu, J., & Huang, J. (2025). Efficient Test-Time Scaling via Self-Calibration. arXiv preprint arXiv:2503.00031. - Huang, W., Yang, L., Huang, L., Li, J., Liu, H., & Huang, J. (2026). RelayLLM: Efficient Reasoning via Collaborative Decoding. Hugging Face Daily Papers. - https://arxiv.org/list/cs.AI/new (Retrieved: 2024-06-25)

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