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In der dynamischen Landschaft der Künstlichen Intelligenz (KI) hat Meta Platforms Inc. mit seinen "Superintelligence Labs" einen bedeutenden Meilenstein erreicht. Nach einer intensiven sechsmonatigen Entwicklungsphase wurden die ersten KI-Modelle intern ausgeliefert. Diese Entwicklung, die von Metas Chief Technology Officer (CTO) Andrew Bosworth als vielversprechend und "sehr gut" bewertet wird, markiert einen entscheidenden Schritt in Metas Bestrebungen, seine Position im globalen KI-Wettlauf zu festigen.
CTO Andrew Bosworth gab am Rande des Weltwirtschaftsforums in Davos bekannt, dass die im vergangenen Jahr gegründeten Meta Superintelligence Labs ihre ersten hochkarätigen KI-Modelle intern bereitgestellt haben. Obwohl Bosworth die spezifischen Modelle nicht nannte, deuteten frühere Berichte auf einen textbasierten KI-Modell namens "Avocado" und ein bild- und videobasiertes Modell namens "Mango" hin, die für eine Markteinführung im ersten Quartal vorgesehen sind. Bosworth hob hervor, dass die Modelle trotz ihres frühen Entwicklungsstadiums bereits "sehr gut" seien, betonte jedoch, dass noch erhebliche Arbeit nach dem Training erforderlich sei, um sie für interne und externe Nutzer einsatzbereit zu machen.
Die jüngsten Erfolge der Superintelligence Labs sind das Ergebnis einer strategischen Neuausrichtung und erheblicher Investitionen, die auf eine Phase der Kritik an Metas KI-Leistung folgen. Insbesondere das Llama 4-Modell hatte im Vergleich zu den Fortschritten von Konkurrenten wie Google und OpenAI an Momentum verloren. Diese Situation veranlasste CEO Mark Zuckerberg zu tiefgreifenden Änderungen in der KI-Führungsebene, der Gründung neuer Labore und der aggressiven Anwerbung von Top-Talenten mit hochdotierten Angeboten. Berichten zufolge investierte Meta fast 15 Milliarden US-Dollar in das Daten-Labeling-Unternehmen Scale AI und holte dessen 28-jährigen CEO Alexandr Wang an Bord, um das neue Superintelligenz-Labor zu leiten. Zuckerberg erklärte KI zur obersten Priorität des Unternehmens für das Jahr 2025.
Trotz der vielversprechenden Fortschritte waren Metas KI-Bemühungen nicht ohne interne Herausforderungen. Berichte sprechen von Spannungen zwischen dem neu rekrutierten KI-Team und etablierten Führungskräften. Insbesondere soll es Meinungsverschiedenheiten über die Prioritäten der KI-Entwicklung gegeben haben: Während einige Führungskräfte die Nutzung von Instagram- und Facebook-Daten zur Verbesserung von Social-Media-Feeds und Werbegeschäften bevorzugten, plädierte das neue KI-Team dafür, sich zunächst auf das Aufholen zu rivalisierenden KI-Modellen zu konzentrieren, bevor Produktintegrationen im Vordergrund stehen. Zudem wurden Budgetkürzungen in anderen Abteilungen, wie den Reality Labs, zugunsten des KI-Budgets vorgenommen, was zu weiteren Diskussionen über die Zuteilung von Rechenleistung führte.
Ein weiteres Thema war eine Welle von Abgängen innerhalb der Superintelligence Labs, bei denen mehrere Forscher, darunter einige, die erst kürzlich von OpenAI gewechselt waren, das Unternehmen wieder verließen. Dies deutet auf mögliche Anpassungsschwierigkeiten und eine hohe Fluktuation in einem extrem kompetitiven Talentmarkt hin.
Bosworth äußerte sich optimistisch hinsichtlich der zukünftigen Entwicklung der Verbraucher-KI und prognostizierte, dass die Jahre 2026 und 2027 eine Konsolidierung der Trends in diesem Bereich sehen werden. Er wies darauf hin, dass die jüngsten Fortschritte bereits Modelle hervorgebracht haben, die alltägliche Fragen beantworten können. Die nächsten zwei Jahre seien entscheidend, um diese neuen KI-Produkte auf den Markt zu bringen. Meta setzt dabei auch auf die Integration von KI in seine Produkte, wie beispielsweise KI-gestützte Ray-Ban Display-Brillen und persönliche KI-Assistenten in Apps, um die Nutzerbindung zu erhöhen und Werbeeinnahmen zu generieren.
Es gibt zudem Anzeichen, dass Meta von seiner bisherigen Open-Source-Strategie im Bereich KI abrücken und vermehrt auf proprietäre Modelle setzen könnte. Dieser Strategiewechsel könnte darauf abzielen, die Monetarisierung der umfangreichen KI-Investitionen zu verbessern, indem Meta für seine KI-Dienste Gebühren erhebt, anstatt die Modelle kostenlos zur Verfügung zu stellen.
Metas interne Auslieferung erster KI-Modelle durch die Superintelligence Labs ist ein klares Signal für das Engagement des Unternehmens im KI-Bereich. Trotz interner Herausforderungen und des Drucks, mit führenden Wettbewerbern Schritt zu halten, scheint Meta auf einem Weg zu sein, der in den kommenden Jahren transformative KI-Produkte für den Endverbraucher verspricht. Die Balance zwischen offener Forschung und proprietärer Entwicklung sowie die effektive Integration von KI in bestehende Geschäftsmodelle werden dabei entscheidend für den langfristigen Erfolg sein.
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