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Meta Platforms, der Mutterkonzern von Facebook, hat einen umfassenden Mehrjahresvertrag mit Nvidia unterzeichnet. Dieser Deal beinhaltet nicht nur den Erwerb von Grafikprozessoren (GPUs), sondern erstmals auch den Einsatz von Nvidias eigenständigen Zentralprozessoren (CPUs). Diese Vereinbarung stellt für beide Unternehmen eine signifikante strategische Neuausrichtung dar.
Meta hat sich verpflichtet, im Rahmen dieser Vereinbarung Millionen von Nvidia-Chips zu erwerben. Dazu gehören die aktuellen Blackwell-GPUs, die kommenden Rubin-GPUs sowie die eigenständigen Grace- und Vera-CPUs. Obwohl die finanziellen Details der Transaktion von keiner der Parteien offengelegt wurden, schätzen Branchenanalysten den Wert auf mehrere Milliarden US-Dollar, wobei einige Quellen von einem zweistelligen Milliardenbereich sprechen. Mark Zuckerberg, CEO von Meta, hatte zuvor bereits angekündigt, die Investitionen in die KI-Infrastruktur des Unternehmens im Jahr 2026 auf bis zu 135 Milliarden US-Dollar zu verdoppeln.
Ein besonders bemerkenswerter Aspekt des Abkommens ist nicht primär der Kauf von GPUs, sondern Metas Entscheidung, Nvidias CPUs als eigenständige Produkte im großen Maßstab einzusetzen. Bisher waren Nvidias Grace-Prozessoren fast ausschließlich als Teil sogenannter "Superchips" verfügbar, die eine CPU und eine GPU auf einem einzigen Modul vereinen. Nvidia hat seine Vertriebsstrategie im Januar 2026 offiziell geändert und bietet die CPUs nun separat an. CoreWeave, ein Neocloud-Anbieter, war der erste öffentlich genannte Kunde für diese eigenständigen CPUs.
Nvidia zielt mit dieser Strategie auf einen wachsenden Markt ab. Während die KI-Industrie in den letzten Jahren maßgeblich vom GPU-intensiven Training großer Modelle geprägt war, verschiebt sich der Fokus zunehmend auf die Inferenz – den Prozess, trainierte Modelle auszuführen. Für viele dieser Aufgaben sind GPUs, die für das Training optimiert sind, oft überdimensioniert.
Analysten weisen darauf hin, dass die Branche sich von der "Trainingsära" hin zur "Inferenzära" bewegt, was einen fundamental anderen Ansatz erfordert. Grace-Prozessoren sollen laut Nvidia eine doppelte Leistung pro Watt bei Backend-Workloads wie Datenbankoperationen bieten. Meta hat bereits Tests mit der nächsten Generation, der Vera-CPU, durchgeführt, wobei die Ergebnisse als vielversprechend beschrieben werden.
Die Grace-CPU verfügt über 72 Arm Neoverse V2-Kerne und nutzt LPDDR5x-Speicher, der Vorteile in Bezug auf Bandbreite und Platzbedarf bietet. Die kommende Vera-CPU von Nvidia wird 88 Arm-Kerne mit simultanem Multithreading und Confidential-Computing-Funktionen umfassen. Meta plant, letztere für private Verarbeitung und KI-Funktionen in seinem verschlüsselten Messaging-Dienst WhatsApp zu nutzen. Der Einsatz von Vera ist für 2027 vorgesehen.
Nvidias Entscheidung, CPUs als eigenständige Produkte anzubieten, positioniert das Unternehmen in direkter Konkurrenz zu etablierten Marktteilnehmern wie Intel und AMD im Servermarkt.
Mit dem Kauf eigenständiger Nvidia-CPUs weicht Meta vom Ansatz vieler Hyperscaler ab. Unternehmen wie Amazon setzen auf eigene Graviton-Prozessoren, während Google seine Axion-Chips entwickelt. Meta hingegen entscheidet sich für den Zukauf von Nvidia-Hardware, obwohl das Unternehmen gleichzeitig an eigenen KI-Chips arbeitet. Berichte deuten jedoch darauf hin, dass Metas interne Chipstrategie mit "technischen Herausforderungen und Verzögerungen bei der Einführung" konfrontiert war.
Nvidia sieht sich seinerseits einem erhöhten Wettbewerbsdruck ausgesetzt. In den letzten Monaten haben Google, Amazon und Microsoft neue Eigenentwicklungen im Chipbereich angekündigt. OpenAI hat zudem einen Chip gemeinsam mit Broadcom entwickelt und eine bedeutende Vereinbarung mit AMD getroffen. Verschiedene Start-ups bieten spezialisierte Inferenzchips an, die Nvidias Marktposition potenziell herausfordern könnten. Im Dezember erwarb Nvidia im Rahmen eines Lizenzabkommens Talente des Inferenzchip-Unternehmens Groq, um seine Position in diesem Segment zu stärken.
Ende letzten Jahres verzeichnete die Nvidia-Aktie einen Rückgang von vier Prozent, nachdem Berichte über Gespräche zwischen Meta und Google bezüglich des Einsatzes von Googles Tensor Processing Units (TPUs) aufkamen. Eine solche Vereinbarung wurde bisher nicht bestätigt.
Meta ist zudem nicht ausschließlich Kunde von Nvidia. Das Unternehmen betreibt Berichten zufolge auch eine Flotte von AMD Instinct GPUs und war direkt an der Entwicklung von AMDs Helios-Rack-Systemen beteiligt, deren Einführung für später in diesem Jahr geplant ist.
Bibliography: - Schreiner, M. (2026, 18. Februar). *Nvidia lands massive Meta deal and pushes into CPU market to fend off growing competition*. The Decoder. - Weiss, G. (2026, 18. Februar). *Meta Strengthens Nvidia Partnership With Expansive New Deal*. Business Insider. - Nellis, S. (2026, 17. Februar). *Nvidia to sell Meta millions of chips in multiyear deal*. Reuters. - Tarasov, K. (2026, 17. Februar). *Meta expands Nvidia deal to use millions of AI data center chips*. CNBC. - Lilly, P. (2026, 18. Februar). *NVIDIA And Meta Expand AI Platform Alliance With Millions Of GPUs, CPUs And Networking*. HotHardware. - The Tech Buzz Team. (2026, 17. Februar). *Meta locks in tens of billions for Nvidia AI chips*. The Tech Buzz.Lernen Sie in nur 30 Minuten kennen, wie Ihr Team mit KI mehr erreichen kann – live und persönlich.
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