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Künstliche Intelligenz zur Effizienten Leckortung im Wassernetz von Thames Water

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May 21, 2026

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    Der schnelle Überblick: Das Wichtigste in Kürze

    • Thames Water setzt in Swindon auf Künstliche Intelligenz zur Leckortung im Wassernetz.
    • Eine 13-monatige Partnerschaft mit Origin Tech nutzt KI-gesteuerte Satellitentechnologie.
    • Ziel ist es, den Wasserverlust um über 100 Millionen Liter pro Tag zu reduzieren.
    • Die Technologie soll Lecks schneller und präziser identifizieren, insbesondere nicht-sichtbare Lecks.
    • Ein vorheriger Testlauf identifizierte 800 Lecks und sparte 8,7 Millionen Liter Wasser täglich.

    KI-gestützte Lecksuche: Thames Water optimiert Wassermanagement in Swindon

    In einer signifikanten Entwicklung im Bereich des Wassermanagements setzt Thames Water, ein führender Wasserversorger im Vereinigten Königreich, auf Künstliche Intelligenz (KI), um Wasserlecks in seinem Verteilungsnetzwerk in Swindon und den umliegenden Gebieten von Wiltshire effektiver zu bekämpfen. Diese Initiative, die in Zusammenarbeit mit dem Technologieunternehmen Origin Tech erfolgt, markiert einen Schritt in Richtung einer effizienteren und datengestützten Infrastrukturverwaltung.

    Die Herausforderung: Unsichtbare Lecks und Wasserverlust

    Der Verlust von Wasser durch Lecks in Versorgungsnetzen stellt weltweit eine erhebliche Herausforderung dar. Im Vereinigten Königreich gehen Schätzungen zufolge etwa 19% des Wassers durch Leckagen verloren, bevor es die Endverbraucher erreicht. Ein Großteil dieser Lecks, insbesondere bis zu 95%, befindet sich unterirdisch und ist somit für das menschliche Auge nicht sichtbar. Die traditionelle Lecksuche ist oft zeitaufwendig, ressourcenintensiv und erfordert umfangreiche Grabungsarbeiten, die zu Störungen im öffentlichen Raum führen können.

    Die technologische Antwort: KI und Satellitenüberwachung

    Thames Water hat eine 13-monatige Partnerschaft mit Origin Tech geschlossen, um deren KI-gesteuerte Satellitentechnologie zur Lecksuche zu implementieren. Das System von Origin Tech, bekannt als Origin Orbit®, analysiert Satellitendaten, um Feuchtigkeit und Bodenbewegungen zu identifizieren, die auf unterirdische Lecks hindeuten könnten. Satelliten überfliegen das Gebiet von Swindon etwa alle sechs Tage und generieren "Punkte auf einer Karte", an denen Leckagen vermutet werden.

    Diese Methode ermöglicht eine nicht-invasive und großflächige Überwachung des Wassernetzes. Die KI-Algorithmen sind darauf ausgelegt, Muster in den Daten zu erkennen, die auf Lecks hinweisen, und können so potenzielle Problembereiche präzise lokalisieren. Origin Tech gibt an, dass ihre Technologie mindestens fünfmal schneller bei der Erkennung von "unsichtbaren Lecks" ist als manuelle Methoden.

    Erste Erfolge und zukünftige Ziele

    Vor der vollständigen Integration der Technologie wurde ein 18-wöchiger Testlauf durchgeführt. In diesem Zeitraum wurden über 800 Lecks im gesamten Netz von Thames Water identifiziert. Diese Funde führten zu einer geschätzten Einsparung von 8,7 Millionen Litern Wasser pro Tag, was dem Volumen von mehr als drei olympischen Schwimmbecken entspricht. Einige der entdeckten Lecks verloren über 10 Liter pro Sekunde, was die Dringlichkeit und das Potenzial der Technologie unterstreicht.

    Mit der nun vollständig integrierten Origin Orbit®-Technologie strebt Thames Water an, den täglichen Wasserverlust um über 100 Millionen Liter zu reduzieren. Ein Team von 20 Spezialisten wird die Technologie nutzen, wobei erwartet wird, dass jede Crew etwa 25 Lecks pro Woche aufspüren kann. Ein Großteil der durch Origin Orbit® identifizierten Lecks, nämlich 92 Prozent, sind nicht-sichtbar, was den Wert der Technologie für die Erkennung schwer auffindbarer Probleme hervorhebt.

    Vorteile der KI-gestützten Lecksuche

    Die Implementierung von KI in der Lecksuche bietet mehrere Vorteile:

    • Effizienzsteigerung: Die Technologie ermöglicht eine schnellere und präzisere Lokalisierung von Lecks, wodurch Reparaturarbeiten zielgerichteter durchgeführt werden können.
    • Ressourcenschonung: Durch die Reduzierung des Wasserverlusts werden wertvolle Ressourcen geschont und die Umweltbelastung minimiert.
    • Kosteneinsparungen: Eine effizientere Lecksuche und Reparatur kann langfristig zu erheblichen Kosteneinsparungen führen, da weniger Wasser verloren geht und die Betriebsressourcen optimaler eingesetzt werden.
    • Minimale Störung: Die Fähigkeit, Lecks präzise zu orten, reduziert die Notwendigkeit umfangreicher Grabungsarbeiten und somit die Störungen für Anwohner und den Verkehr.
    • Verbesserte Netzresilienz: Die kontinuierliche Überwachung und schnelle Behebung von Lecks trägt zur Stabilität und Zuverlässigkeit des Wassernetzes bei.

    Ein Blick in die Zukunft

    Die Partnerschaft zwischen Thames Water und Origin Tech ist ein Beispiel dafür, wie traditionelle Infrastrukturunternehmen innovative Technologien nutzen, um operative Herausforderungen zu meistern. Die Fähigkeit der KI, große Datenmengen zu analysieren und präzise Vorhersagen zu treffen, transformiert die Lecksuche von einer reaktiven zu einer proaktiven Aufgabe. Dies trägt nicht nur zur Effizienz bei, sondern unterstützt auch umfassendere Nachhaltigkeitsziele, indem der Wasserverlust minimiert und die langfristige Verfügbarkeit dieser kritischen Ressource gesichert wird.

    Die Entwicklungen in Swindon könnten als Modell für andere Regionen und Versorgungsunternehmen dienen, die ähnliche Herausforderungen im Wassermanagement bewältigen müssen. Die fortlaufende Weiterentwicklung der KI-Technologien verspricht weitere Optimierungen in diesem Sektor und darüber hinaus.

    Bibliographie

    • BBC News. (2026, 20. Mai). Thames Water using AI technology to find leaks in Swindon.
    • FIDO Tech. (n.d.). Thames Water: Leak team gets total success from FIDO-led work orders. Abgerufen von https://fido.tech/case-studies/thames-water-leak-team-gets-total-success-from-fido-led-work-orders/
    • Smart Water Magazine. (2026, 5. Mai). Thames Water signs AI satellite deal to plug 100 million litres of daily leaks.
    • Swindon Advertiser. (2026, 2. Mai). Thames Water AI leak detection programme in Wiltshire.
    • Thames Water. (n.d.). Finding leaks with artificial intelligence. Abgerufen von https://thameswater.co.uk/always-fixing/finding-leaks-with-artificial-intelligence
    • Thames Water. (n.d.). Fixing and upgrading our network. Abgerufen von https://thameswater.co.uk/always-fixing
    • Thames Water. (2026, 1. Mai). New leak detection tool. Abgerufen von https://www.thameswater.co.uk/news/2026/apr/thames-water-signs-landmark-leak-detection-contract-with-origin-tech-to-save-over-100-million-litres-of-water-per-day
    • Waterbriefing. (2026, 6. Mai). Thames Water signs landmark AI tech leak detection contract with Origin Tech.
    • Yahoo News UK. (2026, 2. Mai). Thames Water launches AI-powered leak detection programme.

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