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Das alljährliche Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos dient traditionell als Plattform für den Austausch globaler Wirtschafts- und Politikgrößen. In diesem Jahr kristallisieren sich jedoch zwei dominante Themen heraus, die die Gespräche sowohl auf den offiziellen Bühnen als auch in den informellen Zirkeln maßgeblich prägen: die rasante Entwicklung der Künstlichen Intelligenz (KI) und die politische Figur Donald Trumps.
Die Promenade von Davos, gesäumt von den temporären "Häusern" internationaler Unternehmen und Staaten, spiegelt die aktuelle globale Wirtschaftslandschaft wider. Auffällig ist dabei die starke Präsenz von Technologieunternehmen, insbesondere aus dem Bereich der KI. Firmen wie Palantir, Workday, Infosys, Cloudflare und C3.ai demonstrieren die tiefgreifende Integration der Technologie in alle Sektoren des Wirtschaftslebens.
Die Diskussionen auf den offiziellen Podien des WEF konzentrieren sich ebenfalls stark auf KI. Ein zentrales Thema ist die Skalierung von KI innerhalb großer Organisationen. CEOs führender Unternehmen wie Accenture, Aramco, Royal Philips und Visa berichten von ihren Erfahrungen beim Übergang von Pilotprojekten zu umfassenden Implementierungen. Diese Berichte belegen, dass KI nicht länger ein rein konzeptionelles Thema ist, sondern bereits messbare Auswirkungen auf Geschäftsprozesse und Effizienz hat.
Ein Beispiel hierfür liefert Amin Nasser, CEO des saudi-arabischen Ölkonzerns Aramco, der von Kosteneinsparungen in Milliardenhöhe durch die Optimierung von Betriebsabläufen mittels KI spricht. Roy Jakobs, CEO von Royal Philips, hebt hervor, wie KI-Anwendungen im Gesundheitswesen Ärzten ermöglichen, mehr Zeit mit Patienten zu verbringen, indem beispielsweise administrative Aufgaben automatisiert werden.
Ein besonders zukunftsweisender Aspekt der KI-Diskussionen betrifft die sogenannte agentische KI. Ryan McInerney, CEO von Visa, prognostiziert, dass solche Systeme den Handel, Verbraucher und die globale Zahlungsinfrastruktur maßgeblich verändern werden. Agentische KI-Systeme sollen in der Lage sein, nicht nur einfache Kaufaufträge auszuführen, sondern basierend auf Nutzerpräferenzen und vergangenen Ausgabegewohnheiten autonom zu agieren. Dies könnte sich vom wöchentlichen Lebensmitteleinkauf bis hin zur vollständigen Urlaubsplanung erstrecken. Die Implementierung erfordert jedoch ein hohes Maß an Vertrauen und sichere Authentifizierungssysteme, um sowohl Händler als auch Verbraucher vor Fehlern und Angriffen zu schützen. Die in der Vergangenheit gesehenen Schritte in Richtung agentischen Handels werden als "Minischritte" bezeichnet, während für die Zukunft weitaus größere Entwicklungen erwartet werden.
Julie Sweet, CEO von Accenture, fasste die gesellschaftliche Situation bezüglich KI prägnant zusammen: "Es ist schwer, etwas zu vertrauen, bevor man es versteht." Diese Aussage findet Resonanz in der allgemeinen Wahrnehmung und Akzeptanz neuer Technologien.
Parallel zur KI-Divergenz dominiert die politische Figur Donald Trumps die informellen Gespräche in Davos. Seine Anwesenheit und die Erwartungen an seine Äußerungen sorgen für eine Mischung aus Nervosität, Witzen und offener Besorgnis unter den Teilnehmern. Insbesondere der Grönland-Konflikt und die damit verbundenen Drohungen und Befürchtungen einer Spaltung der NATO-Allianz sind ein wiederkehrendes Thema. Obwohl Trump in Bezug auf eine gewaltsame Einnahme Grönlands und die Auferlegung von Zöllen gegenüber Verbündeten, die Grönland unterstützen, zurückruderte, bleibt die Unsicherheit bestehen.
Gavin Newsom, Gouverneur des US-Bundesstaates Kalifornien, äußerte sich scharf kritisch über Trump, bezeichnete ihn als Narzissten und verglich ihn mit einem T-Rex-Dinosaurier, der "nur dem Gesetz des Dschungels" folge. Ähnliche, wenn auch gemäßigtere Töne schlug der kanadische Premierminister Mark Carney an, der betonte: "Wenn wir nicht mit am Tisch sitzen, stehen wir auf der Speisekarte."
Internationale Medien verfolgen Trumps Auftritt in Davos genau. Die "Sydney Herald" kommentierte Trumps plötzlichen Rückzug von Zollandrohungen als Teil seiner "Taco-Theorie" ("Trump Always Chickens Out"). Der "Standard" aus Österreich kritisierte die "schonungslos-schmerzhafte" Rede Trumps als substanzlos und von Selbstüberhöhung geprägt. Der "Guardian" aus England interpretierte Trumps Rhetorik als "düsterstes, heimtückischstes und finsterstes Projekt von allen", das darauf abzielt, die westliche Zivilisation vor "barbarischen Horden" zu retten.
Der "Tagesanzeiger" aus der Schweiz stellte fest, dass Trump den Grönland-Konflikt zwar nicht weiter verschärft, aber auch nicht entschärft habe, indem er "unverzügliche Verhandlungen" forderte. Die Krise, die Trump ohne Not erzeugt habe, werde von Diktatoren in Moskau und Peking mit Genugtuung verfolgt und bringe die Welt näher an eine Dreiteilung, wie George Orwell sie in "1984" beschrieb.
Die Dominanz der amerikanischen Präsenz und die Fokussierung auf Trump werfen Fragen nach der Rolle Europas auf. Beobachter bemerken, dass Europa in Davos oft als Echo der amerikanischen Agenda wahrgenommen wird, anstatt als eigenständiger Akteur aufzutreten. Die Suche nach einem "House of Europe", einem sichtbaren Symbol für eine gebündelte europäische politische, wirtschaftliche und kulturelle Kraft, bleibt in Davos oft erfolglos. Die nationalen europäischen "Häuser" wirken im Vergleich oft leise und schüchtern.
Diese Situation unterstreicht die Notwendigkeit einer stärkeren europäischen Selbstvergewisserung und einer gemeinsamen Vision, um nicht nur reaktiv, sondern gestaltend auf globale Herausforderungen reagieren zu können. Während Davos die Bühne für die Neuordnung von Macht, Kapital und Narrativen bietet, besteht die Gefahr, dass das Forum ohne ein sichtbares europäisches Gegengewicht zu einem Schaufenster einseitiger Stärke wird.
Das Weltwirtschaftsforum in Davos 2026 präsentiert sich als ein Schmelztiegel globaler Herausforderungen und technologischer Innovationen. Während die Künstliche Intelligenz mit ihren disruptiven Potenzialen und praktischen Anwendungen die Zukunft der Wirtschaft skizziert, dominiert die politische Unsicherheit, insbesondere durch die Präsenz und Rhetorik von Donald Trump, die zwischenmenschlichen und geopolitischen Debatten. Die Wechselwirkungen dieser beiden Megatrends werden die globalen Agenden in den kommenden Jahren maßgeblich beeinflussen und erfordern von allen Akteuren eine präzise Analyse und strategische Positionierung.
Bibliography: - MIT Technology Review Online. (2026, Januar 21). Warum in Davos alle nur über KI und Donald Trump sprechen wollen. - Süddeutsche.de GmbH. (2026, Januar 22). Davos: Alle Augen auf Trump. - Focus Online. (2026, Januar 20). Alle warten auf Trump: Warum sich Europa in Davos selbst klein macht. - WELT. (2026, Januar 21). Donald Trump in Davos: „Sein düsterstes Projekt von allen“. - SPIEGEL. (2026, Januar 21). Donald Trump: Das sind die Lehren aus der Davos-Rede. - Euronews.com. (2026, Januar 21). Video. „Kein König“: Proteste in Davos, Trump trifft zum Weltwirtschaftsforum ein. - SRF News. (2026, Januar 22). Der US-Präsident lobt in seiner Rede am Weltwirtschaftsforum in Davos vor allem sich selbst. - WELT. (2026, Januar 21). MEINUNG: Nach Trumps Klartext-Rede in Davos. - MDR Aktuell. (2026, Januar 22). Trump in Davos: "I will not use violence!".Lernen Sie in nur 30 Minuten kennen, wie Ihr Team mit KI mehr erreichen kann – live und persönlich.
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