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Die jährlich stattfindende Mobilfunkmesse Mobile World Congress (MWC) in Barcelona etabliert sich erneut als zentraler Treffpunkt für die globale Mobilfunkbranche. Im Fokus der diesjährigen Veranstaltung stehen die weitreichenden Auswirkungen der Künstlichen Intelligenz (KI) auf Mobilfunknetze, Endgeräte und die gesamte digitale Infrastruktur. Experten und Unternehmen diskutieren die Herausforderungen und Potenziale, die sich aus der zunehmenden Integration von KI ergeben, von der Optimierung bestehender Netze bis hin zur Gestaltung zukünftiger Kommunikationsstandards wie 6G.
Zum Auftakt des MWC betonte Justin Hotard, der Vorstandsvorsitzende von Nokia, die erheblichen Anforderungen, die KI-Anwendungen an die bestehenden Mobilfunknetze stellen. Er wies darauf hin, dass die Netzinfrastruktur, die ursprünglich für Sprache und später für moderate Datenmengen konzipiert wurde, nun mit einer "enormen Beschleunigung" des Datenwachstums durch KI konfrontiert sei. Bereits heute werden jährlich 1,3 Billionen KI-Sitzungen verzeichnet, wobei über die Hälfte davon über Mobilfunknetze läuft. Hotard prognostizierte, dass die Interaktionen zwischen Maschinen und Maschinen in Zukunft einen noch deutlicheren Anstieg des Datenbedarfs bewirken werden.
Diese Entwicklung erfordert nicht nur eine stetige Weiterentwicklung der Netztechnologien, sondern auch innovative Ansätze zur Verwaltung und Optimierung des Datenverkehrs. Die Telekommunikationsbranche sieht in KI einen Schlüssel zur Effizienzsteigerung und zur Bereitstellung neuer Dienste.
Die Deutsche Telekom präsentierte auf dem MWC einen KI-Assistenten, der darauf abzielt, Handygespräche durch Funktionen wie Live-Übersetzungen und Tourismus-Tipps zu erweitern. Dieser "Magenta AI Call Assistant", der in Zusammenarbeit mit ElevenLabs entwickelt wurde, soll direkt aus dem Netz heraus funktionieren, ohne dass spezielle Apps oder teure Hardware erforderlich sind. Die Vision ist es, KI-Dienste nahtlos in die Kommunikation zu integrieren, um Barrieren abzubauen und die Interaktion intuitiver zu gestalten. Geplant ist, dass dieser Dienst für Telekom-Kunden in Deutschland noch in diesem Jahr verfügbar sein wird und in den nächsten zwölf Monaten bis zu 50 Sprachen unterstützen soll.
Darüber hinaus wurden weitere Konzepte vorgestellt, die das Potenzial von KI über das Smartphone hinaus aufzeigen:
Ein wesentlicher Bestandteil der Diskussionen auf dem MWC ist der zukünftige Mobilfunkstandard 6G. Obwohl sich diese Technologie noch in der Entwicklung befindet, wird erwartet, dass sie den aktuellen Standard 5G um das Jahr 2030 ablösen wird. 6G soll in der Lage sein, noch größere Datenvolumina in Echtzeit zu transportieren, was insbesondere für industrielle Anwendungen und die Verwirklichung sogenannter "Physical AI" – Systeme, die in Echtzeit mit der physischen Welt interagieren und diese steuern – von Bedeutung ist. Ein transatlantischer "6G Innovation Hub" soll die gemeinsame Forschung und Entwicklung vorantreiben, um einen globalen 6G-Standard zu etablieren.
Neben 6G wurden auch Fortschritte im Bereich des Quanteninternets präsentiert. Die T-Labs der Deutschen Telekom und Qunnect demonstrierten eine erfolgreiche Quantenteleportation über ein kommerzielles Glasfasernetz. Diese Übertragung von Quanteninformationen über 30 Kilometer bestehender Infrastruktur mit hoher Genauigkeit, parallel zum regulären Datenverkehr, markiert einen entscheidenden Schritt in Richtung eines einsatzfähigen Quanteninternets.
Der MWC dient auch als Plattform für globale Smartphone-Hersteller, ihre neuesten Innovationen vorzustellen. Chinesische Unternehmen wie Huawei und Xiaomi zeigten eine starke Präsenz. Huawei, als einer der größten Messeteilnehmer, belegte eine eigene Halle, während Xiaomi sein neues Smartphone, das Xiaomi 17 Ultra, präsentierte. Dieses Gerät, das in Kooperation mit dem deutschen Kamerahersteller Leica entwickelt wurde, soll mit seiner verbesserten Kamera und einem robusten Akku im Wettbewerb mit etablierten Herstellern bestehen.
Die Messe bot zudem Gelegenheit für Diskussionen über die Wettbewerbsfähigkeit Europas im Mobilfunksektor. GSMA-Generaldirektor Vivek Badrinath warnte vor einem Rückstand Europas beim Ausbau von 5G-Stand-alone-Netzen im Vergleich zu den USA und China. Er betonte die Notwendigkeit regulatorischer Reformen und einer stärkeren Investition in die Infrastruktur, um Europa nicht von der technologischen Entwicklung abzukoppeln. Die Zersplitterung des europäischen Marktes mit zahlreichen Anbietern sei ein Hemmnis für notwendige Investitionen in Forschung, Entwicklung und Infrastruktur.
Der Mobile World Congress 2026 unterstreicht die zentrale Rolle der Künstlichen Intelligenz als treibende Kraft für Innovationen im Mobilfunksektor. Die vorgestellten Entwicklungen reichen von der Optimierung der Netzinfrastruktur über innovative Endgeräte bis hin zu zukünftigen Kommunikationsstandards wie 6G und dem Quanteninternet. Die Herausforderungen liegen in der Bewältigung des exponentiellen Datenwachstums und der Sicherstellung einer wettbewerbsfähigen Infrastruktur, insbesondere in Europa. Die Zusammenarbeit zwischen Technologieunternehmen, Netzbetreibern und Regulierungsbehörden wird entscheidend sein, um das volle Potenzial dieser Technologien zu erschließen und eine zukunftsfähige digitale Welt zu gestalten.
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