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Die digitale Transformation erreicht zunehmend auch den Bereich der Streitkräfte, und die Bundeswehr bildet hier keine Ausnahme. Mit einem verstärkten Fokus auf Künstliche Intelligenz (KI) und unbemannte Systeme, insbesondere Drohnen, strebt die deutsche Verteidigung eine signifikante Modernisierung an. Diese Entwicklung wird durch aktuelle geopolitische Ereignisse und die Erkenntnis, dass moderne Kriegsführung sich in immer kürzeren Zyklen entwickelt, maßgeblich vorangetrieben.
Die Bundeswehr hat in den letzten Jahren ihre Bemühungen intensiviert, innovative Technologien in ihre Strukturen zu integrieren. Ein zentraler Pfeiler dieser Strategie ist die Nutzung von KI zur Verbesserung der Aufklärung, Zielerfassung und Entscheidungsfindung. Die Eröffnung des Bundeswehr Innovation Centers in Erding markiert einen wichtigen Schritt in diese Richtung. Dieses Zentrum soll als Drehscheibe dienen, um die Zusammenarbeit zwischen Militär, Wissenschaft, Forschung, etablierten Unternehmen und Start-ups zu fördern. Ziel ist es, zivile Innovationen schnell für militärische Zwecke nutzbar zu machen und so die Kriegstüchtigkeit und Verteidigungsbereitschaft zu erhöhen.
Verteidigungsminister Boris Pistorius betonte bei der Eröffnung in Erding die Notwendigkeit, "neu zu denken" und die Beschaffungsprozesse zu beschleunigen. Der Ukraine-Krieg zeige, dass sich Entwicklungszyklen von Drohnen auf wenige Wochen verkürzen können. Das Innovationszentrum soll daher größtmögliche Handlungsfreiheit erhalten, um Ideen schnell umzusetzen. Die Region München, mit ihrer dichten Forschungs- und Industrielandschaft, bietet hierfür optimale Voraussetzungen. Erste Präsentationen im Zentrum umfassten Aufklärungsdrohnen, KI-basierte Softwarelösungen und Drohnenabwehrsysteme.
Ein wesentlicher Bestandteil der Modernisierungsstrategie ist die Beschaffung sogenannter "Loitering Munition", umgangssprachlich auch Kamikaze-Drohnen genannt. Diese Systeme können über einem Zielgebiet kreisen und bei Bedarf präzise angreifen. Der Krieg in der Ukraine hat die taktische Bedeutung solcher Waffen eindrücklich demonstriert, da sie teure Lenkwaffen und bemannte Systeme ersetzen können und schwer zu orten sind.
Berichten zufolge plant die Bundeswehr Investitionen in Höhe von bis zu 900 Millionen Euro in diese Technologie. Die deutschen Hersteller Stark Defence mit dem System "Virtus" und Helsing mit dem Modell "HX-2" stehen dabei im Vordergrund. Erste Aufträge für Testzwecke wurden bereits Anfang 2025 vergeben, und die Auslieferung an die in Litauen stationierte Panzerbrigade 45 könnte bereits 2027 erfolgen.
Die Bundeswehr setzt auf Wettbewerb zwischen den Anbietern, um die besten Lösungen zu identifizieren. Ein "scharfer Schuss" mit dem Virtus-System in Bayern, bei dem ein Gefechtskopf mehr als 800 mm Panzerstahl durchdrang, unterstreicht die Wirksamkeit der entwickelten Technologien.
Trotz des verstärkten Einsatzes von KI-gestützten Waffensystemen betont die Bundeswehr, dass die finale Entscheidung über den Einsatz weiterhin beim Menschen liegen soll. Bei Systemen wie "Virtus" unterstützt die KI zwar bei Navigation, Sensoranalyse und Zielerkennung, der Angriff erfolgt jedoch erst nach einem expliziten Befehl durch einen Bediener. Diese Haltung entspricht der NATO-Linie, die autonome Waffensysteme ohne menschliche Kontrolle kritisch betrachtet.
Die Bundeswehr legt großen Wert auf die Einhaltung ethischer und völkerrechtlicher Normen. KI-Systeme müssen Sicherheits- und Transparenzprüfungen standhalten. Die Modularität und Integrationsfähigkeit der Systeme sind ebenfalls entscheidend, um auf neue Bedrohungen reagieren und Technologien bei Bedarf austauschen zu können. Die Zusammenarbeit mit Forschungseinrichtungen wie dem Fraunhofer-Institut und den Bundeswehr-Universitäten zielt darauf ab, die Sicherheit und Verlässlichkeit von KI-Anwendungen zu gewährleisten.
Die Einführung von KI-Waffen bringt verschiedene Herausforderungen mit sich:
Die Bundeswehr sieht in der KI ein "enormes Potenzial", um die Streitkräfte moderner, schneller und effizienter zu machen. Projekte wie das Katastrophenwarnsystem "Prometheus", KI-gestützte Instandhaltung und Cyberabwehr sowie die automatisierte Auswertung von Satelliten- und Drohnenbildern sind bereits in der Testphase. Ziel ist es, die Geschwindigkeit der Datenverarbeitung zu erhöhen und die Qualität der Entscheidungsfindung zu verbessern, wobei die KI stets als beratendes Werkzeug dient.
Die weitere Entwicklung und Integration von KI-Technologien und Drohnensystemen in die Bundeswehr wird durch eine enge Zusammenarbeit mit nationalen und internationalen Partnern sowie eine kontinuierliche Anpassung an die sich wandelnden Bedrohungslandschaften geprägt sein. Die Balance zwischen technologischer Innovation und der Einhaltung ethischer sowie rechtlicher Rahmenbedingungen bleibt dabei eine zentrale Aufgabe.
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