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Die fortschreitende Integration von Künstlicher Intelligenz in alltägliche Anwendungen manifestiert sich in vielfältigen und teilweise unerwarteten Projekten. Ein aktuelles Beispiel hierfür ist die Entwicklung einer KI-Sprachagentin, die von der Persönlichkeit einer bekannten Fernsehfigur inspiriert wurde und eine spezifische Marktanalyse in der Gastronomie durchführt. Dieses Vorhaben, initiiert von einem US-amerikanischen Ingenieur, beleuchtet sowohl die technischen Möglichkeiten moderner KI als auch die gesellschaftlichen Implikationen solcher Anwendungen.
Die Grundlage für die Entwicklung dieser speziellen KI-Agentin bildet Rachel Duffy, eine Gewinnerin der vierten Staffel der britischen TV-Show „The Traitors“. Duffy, bekannt für ihre Fähigkeit, andere Teilnehmer zu überzeugen und zu täuschen, ohne dabei ihre wahre Rolle als „Traitor“ preiszugeben, diente als Vorbild für die Eigenschaften der KI-Stimme. Der amerikanische Ingenieur Matt Cortland, ein Fan der Sendung, war von Duffys kommunikativen Fähigkeiten und ihrer vertrauenswürdigen Ausstrahlung beeindruckt. Er sah darin die idealen Voraussetzungen für eine KI, die in der Lage sein sollte, natürliche Gespräche zu führen und Informationen zu sammeln.
Es ist wichtig zu betonen, dass Cortland nicht Duffys tatsächliche Stimme verwendete. Stattdessen suchte er nach Stimmproben in einer KI-Datenbank, die einen nordirischen Akzent aufwiesen und ähnliche Attribute wie Duffys Stimme besaßen, um eine „Vertrauenswürdigkeit“ zu simulieren. Die Entscheidung für einen nordirischen Akzent war somit eine Hommage an Rachel Duffy und gleichzeitig eine pragmatische Wahl, da die ausgewählte Stimme gut in das Projekt integriert werden konnte und authentisch wirkte.
Das Hauptziel des Projekts ist die Schaffung von Transparenz bei den Preisen für ein Pint Guinness in irischen Pubs. Seit 2011 veröffentlicht das irische Statistikamt keine landesweiten Pint-Preise mehr, was zu einer Informationslücke für Konsumenten führte. Matt Cortland wollte diese Lücke schließen und eine Online-Plattform, genannt „Guinndex“, schaffen, die es Verbrauchern ermöglicht, die Preise zu vergleichen und Pubs mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis zu finden.
Die KI-Agentin, ebenfalls „Rachel“ genannt, wurde darauf programmiert, über St. Patrick's Day an einem Wochenende mehr als 3.000 Pubs auf der gesamten Insel Irland anzurufen. Ihre Aufgabe war es, die Mitarbeiter nach dem Preis für ein Pint Guinness zu fragen. Von den über 3.000 angerufenen Pubs antworteten 2.052, und über 1.000 gaben den Preis für ein Guinness an. Diese Daten wurden anschließend von Cortland gesammelt und in den „Guinndex“ integriert.
Die Technologie hinter der KI-Sprachagentin umfasste die Nutzung der Konversations-KI-Plattform von ElevenLabs und Twilio für die Telefonie. Die Anrufe wurden über eine irische SIM-Karte getätigt, und die Telefonnummern wurden über die Google Maps API bezogen. Die Kosten für die Durchführung dieses Projekts beliefen sich auf etwa 200 Euro, zuzüglich der Arbeitszeit von Matt Cortland.
Die Interaktionen zwischen der KI-Agentin und den Pub-Mitarbeitern waren vielfältig. Nur eine geringe Anzahl von Pubs schien zu erkennen, dass sie mit einer KI sprachen. Viele Mitarbeiter reagierten auf humorvolle Weise oder boten sogar an, ein Pint zu spendieren, wenn der Anrufer es sich nicht leisten könne. Dies deutet auf eine hohe Glaubwürdigkeit und Natürlichkeit der KI-Stimme hin.
Es gab jedoch auch Situationen, in denen die Anrufe nicht wie geplant verliefen. In einem Fall geriet die KI-Agentin in Lisburn in ein anderes KI-Telefonsystem und es entwickelte sich ein verwirrendes Gespräch zwischen zwei virtuellen Assistenten, ohne dass ein Preis ermittelt werden konnte. In einem anderen Pub in Donegal wurde die KI von einem misstrauischen Barkeeper einer „vollständigen Befragung“ unterzogen, bevor ein Preis genannt wurde.
Ein zentraler Aspekt der Programmierung war die Einhaltung der Wahrheit. Im Gegensatz zu Rachel Duffy in „The Traitors“, die ihre Gesprächspartner täuschen musste, wurde die KI-Agentin „Rachel“ darauf programmiert, bei direkter Nachfrage ihre Identität als KI preiszugeben und den Zweck ihres Anrufs zu erklären. Sie sollte wahrheitsgemäß angeben, dass sie eine Preisliste zusammenstelle und eine Künstliche Intelligenz sei.
Die gesammelten Daten des „Guinndex“-Projekts offenbaren signifikante Preisunterschiede für ein Pint Guinness in Irland. Der landesweite Durchschnittspreis lag bei 5,95 Euro, wobei der häufigste Preis 5,50 Euro betrug. Dublin erwies sich als der teuerste Ort mit einem Durchschnittspreis von 6,75 Euro pro Pint, während County Laois mit 5,38 Euro am günstigsten war. Der größte Preisunterschied zwischen dem teuersten und günstigsten County betrug 1,37 Euro pro Pint.
Matt Cortland, der selbst eine Vergangenheit in der Gastronomie hat, betont, dass das Projekt nicht darauf abzielt, Pubs anzuprangern. Vielmehr möchte er „verborgene Schätze“ und Pubs hervorheben, die ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bieten. Er ist der Ansicht, dass Pubs, die sich Sorgen um hohe Preise machen, diese senken sollten. Das Projekt wird nun zu einer Crowdsourcing-Plattform weiterentwickelt, auf der Kunden selbst Preise melden und aktualisieren können, um den „Guinndex“ kontinuierlich zu verbessern.
Dieses Projekt demonstriert das Potenzial von KI-Sprachagenten für die Datenerfassung und Marktanalyse. Es zeigt, wie KI nicht nur automatisierte Prozesse unterstützt, sondern auch auf innovative Weise zur Transparenz in verschiedenen Branchen beitragen kann. Die Fähigkeit der KI, natürliche Gespräche zu führen und dabei spezifische Informationen zu sammeln, eröffnet neue Möglichkeiten für Unternehmen, Marktdaten zu erheben und Verbrauchern wertvolle Einblicke zu bieten.
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