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Hybride Graph-Sequenzmodelle im Fokus der Künstlichen Intelligenz

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November 26, 2024

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    Hybride Graph-Sequenzmodelle: Das Beste aus beiden Welten?

    Die Welt der Künstlichen Intelligenz (KI) ist ständig in Bewegung. Neue Architekturen und Modelle entstehen in rasantem Tempo und versprechen stetig verbesserte Leistungen in den verschiedensten Anwendungsbereichen. Ein besonders spannendes Feld ist die Verarbeitung von Graph-strukturierten Daten, die in vielen Bereichen, von sozialen Netzwerken bis hin zu Molekülstrukturen, eine zentrale Rolle spielen. Traditionell wurden für diese Art von Daten sogenannte Message Passing Neural Networks (MPNNs) verwendet. In letzter Zeit gewinnen jedoch Sequenzmodelle, bekannt aus der Verarbeitung von Text- und Zeitreihendaten, zunehmend an Bedeutung auch für Graphen.

    Sequenzmodelle für Graphen: Ein neuer Ansatz

    Sequenzmodelle wie Transformer und rekurrente neuronale Netze haben sich aufgrund ihrer Effizienz und ihrer Fähigkeit, komplexe Muster und Langzeitabhängigkeiten zu erfassen, als leistungsstarke Werkzeuge erwiesen. Die Anwendung dieser Modelle auf Graphen eröffnet neue Möglichkeiten, die Struktur und die darin enthaltenen Informationen effektiv zu verarbeiten. Ein wichtiger Vorteil von Sequenzmodellen liegt in ihrer Skalierbarkeit, die es ermöglicht, auch sehr große Graphen zu verarbeiten.

    Graph Sequence Model (GSM): Ein vereinheitlichender Rahmen

    Um die verschiedenen Ansätze zur Anwendung von Sequenzmodellen auf Graphen besser zu verstehen und zu vergleichen, wurde das Konzept des Graph Sequence Model (GSM) entwickelt. GSM bietet einen Rahmen, der aus drei Hauptschritten besteht:

    1. **Tokenisierung:** Der Graph wird in eine Menge von Sequenzen umgewandelt. Dies kann beispielsweise durch Random Walks, Breitensuche oder andere Verfahren geschehen.

    2. **Lokale Enkodierung:** Die lokale Umgebung jedes Knotens wird enkodiert. Hierbei kommen typischerweise lokale Aggregationsfunktionen zum Einsatz, die Informationen aus der direkten Nachbarschaft eines Knotens zusammenfassen.

    3. **Globale Enkodierung:** Ein skalierbares Sequenzmodell wird verwendet, um Langzeitabhängigkeiten innerhalb der Sequenzen zu erfassen. Hier kommen beispielsweise Transformer oder rekurrente neuronale Netze zum Einsatz.

    Theoretische und praktische Herausforderungen

    Die theoretische Analyse der Repräsentationskraft von Transformern und rekurrenten Modellen für Graphen zeigt, dass beide Modelltypen sowohl Vor- als auch Nachteile haben. So sind Transformer beispielsweise gut darin, globale Informationen zu erfassen, während rekurrente Modelle sich besser für lokale Aufgaben eignen. In der Praxis zeigt sich zudem, dass die Wahl des Tokenisierungsverfahrens einen erheblichen Einfluss auf die Leistung des Modells haben kann.

    GSM++: Ein hybrider Ansatz

    Um die Stärken beider Modelltypen zu kombinieren, wurde GSM++ entwickelt, ein hybrides Modell, das hierarchisches Affinity Clustering (HAC) zur Tokenisierung verwendet und eine hybride Architektur aus Transformer und rekurrenten Modellen für die Enkodierung der Sequenzen nutzt. Dieser Ansatz ermöglicht es, sowohl lokale als auch globale Informationen effektiv zu verarbeiten und die Leistung in verschiedenen Graph-basierten Aufgaben zu verbessern.

    Anwendungsbereiche und zukünftige Entwicklungen

    Hybride Graph-Sequenzmodelle bieten ein großes Potenzial für verschiedene Anwendungen, darunter:

    Knotenklassifizierung

    Graph-Klassifizierung

    Link-Vorhersage

    Die Forschung in diesem Bereich ist noch jung, und es gibt viele offene Fragen, die es zu beantworten gilt. Zukünftige Arbeiten könnten sich beispielsweise auf die Entwicklung neuer Tokenisierungsverfahren, die Optimierung der hybriden Architekturen und die Anwendung der Modelle auf neue Anwendungsbereiche konzentrieren. Insbesondere im Kontext von Mindverse, einer deutschen All-in-One-Content-Plattform für KI-Text, -Bilder und -Forschung, eröffnen sich spannende Möglichkeiten, diese Modelle für die Entwicklung maßgeschneiderter Lösungen wie Chatbots, Voicebots, KI-Suchmaschinen und Wissenssysteme einzusetzen.

    Bibliographie: Behrouz, A., Parviz, A., Karami, M., Sanford, C., Perozzi, B., & Mirrokni, V. (2024). Best of Both Worlds: Advantages of Hybrid Graph Sequence Models. arXiv preprint arXiv:2411.15671. Bohnet, B., & Kuhn, J. (2012). The best of both worlds–a graph-based completion model for transition-based parsers. In *Proceedings of the 13th Conference of the European Chapter of the Association for Computational Linguistics* (pp. 77-87). Jia, M., Liu, F., Li, X., & Zhuang, X. (2023). Hybrid graph neural network recommendation based on multi-behavior interaction and time sequence awareness. *Electronics*, *12*(5), 1223. Sarmah, B., Hall, B., Rao, R., Patel, S., Pasquali, S., & Mehta, D. (2024). HybridRAG: Integrating Knowledge Graphs and Vector Retrieval Augmented Generation for Efficient Information Extraction. *arXiv preprint arXiv:2408.04948*. Zou, B. J., Levine, M. E., Zaharieva, D. P., Johari, R., & Fox, E. B. (2024). Hybrid2 Neural ODE Causal Modeling. *arXiv preprint arXiv:2402.17233*.

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