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Fortschritte im Video-In-Context Learning mit minimalen Annotationen

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January 23, 2026

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    Das Wichtigste in Kürze

    • Das Forschungspapier "VIOLA: Towards Video In-Context Learning with Minimal Annotations" stellt einen neuen Ansatz für das In-Context Learning (ICL) in multimodalen Large Language Models (MLLMs) speziell für Videos vor.
    • VIOLA ermöglicht eine effiziente Anpassung von MLLMs an neue Videodomänen mit minimalem Annotationsaufwand, was in datenarmen Umgebungen wie Industrie oder Chirurgie von Bedeutung ist.
    • Das Framework setzt auf eine Kombination aus minimaler Expertenannotation und einer großen Menge unannotierter Daten, um die Effizienz zu maximieren.
    • Zwei Kernstrategien sind die dichte-unsicherheitsgewichtete Stichprobenziehung für die Auswahl relevanter annotierter Daten und die konfidenzbewusste Abfrage und Prompting für die Nutzung unbeschrifteter Daten.
    • Experimente zeigen, dass VIOLA in ressourcenarmen Szenarien herkömmliche Methoden übertrifft und eine robuste Anpassung bei geringen Annotationskosten ermöglicht.
    • Das Modell demonstriert Zero-Shot-Fähigkeiten im Video-ICL und kann auch multimodale Demonstrationen, wie Text, integrieren.

    Als Senior Specialist Journalist und Analyst für Mindverse widmen wir uns heute einer aktuellen Entwicklung im Bereich der Künstlichen Intelligenz, die das Potenzial hat, die Art und Weise, wie wir mit Videodaten in MLLMs interagieren, grundlegend zu verändern. Das jüngst vorgestellte Forschungspapier mit dem Titel "VIOLA: Towards Video In-Context Learning with Minimal Annotations" präsentiert einen vielversprechenden Rahmen, der darauf abzielt, die Herausforderungen der Datenknappheit in spezialisierten Videodomänen zu adressieren.

    Die Herausforderung des In-Context Learnings in Videodomänen

    Das In-Context Learning (ICL) hat sich als eine Schlüsselkomponente für den Erfolg großer Sprachmodelle (LLMs) erwiesen, indem es eine schnelle Anpassung an neue Aufgaben ohne umfangreiches erneutes Training ermöglicht. Bei multimodalen Large Language Models (MLLMs), die sowohl Text- als auch Bildinformationen verarbeiten, ist die Übertragung dieser ICL-Fähigkeiten auf den Videobereich jedoch mit spezifischen Schwierigkeiten verbunden. Insbesondere in Domänen, in denen die Beschaffung großer Mengen annotierter Videodaten aufwendig oder gar unmöglich ist – wie beispielsweise in der industriellen Fertigung oder bei chirurgischen Eingriffen – stoßen traditionelle ICL-Ansätze an ihre Grenzen. Der Bedarf an Expertenannotationen in diesen Bereichen ist hoch, während die Verfügbarkeit solcher Daten gering ist.

    VIOLA: Ein label-effizienter Ansatz

    Hier setzt VIOLA (Video In-cOntext Learning with minimal Annotation) an. Das von Ryo Fujii, Hideo Saito und Ryo Hachiuma entwickelte Framework zielt darauf ab, diese Lücke zu schließen, indem es minimale Expertenannotationen mit einer Fülle unannotierter Daten synergetisch verbindet. Der Kern des Ansatzes liegt in zwei innovativen Strategien:

    Dichte-unsicherheitsgewichtete Stichprobenziehung

    Um das begrenzte Annotationsbudget maximal effizient zu nutzen, wurde eine neuartige Stichprobenmethode entwickelt: das dichte-unsicherheitsgewichtete Sampling. Im Gegensatz zu herkömmlichen Strategien, die entweder auf Diversität oder Unsicherheit abzielen und dabei riskieren, visuelle Ausreißer zu wählen, identifiziert VIOLA Samples, die gleichzeitig divers, repräsentativ und informativ sind. Dies wird durch die Schätzung der Datendichte erreicht, wodurch sichergestellt wird, dass die wenigen annotierten Beispiele den Datenraum optimal abdecken.

    Konfidenzbewusste Abfrage und Prompting

    Zur Nutzung der verbleibenden unbeschrifteten Daten, ohne dabei die Propagation von Fehlern oder Rauschen zu riskieren, konstruiert VIOLA einen hybriden Datenpool. Dieser Pool wird durch konfidenzbewusstes Retrieval und konfidenzbewusstes Prompting ergänzt. Diese Mechanismen modellieren explizit die Zuverlässigkeit von Labels, indem sie Demonstrationen basierend auf einer kombinierten Bewertung von Ähnlichkeit und Konfidenz abrufen. Dadurch kann das MLLM adaptiv zwischen verifizierten Ground Truths und potenziell rauschbehafteten Pseudo-Labels unterscheiden und seine Lernprozesse entsprechend anpassen.

    Experimentelle Validierung und Ergebnisse

    Die Wirksamkeit von VIOLA wurde in umfangreichen Experimenten über neun verschiedene Benchmarks und unter Verwendung von vier MLLMs demonstriert. Die Ergebnisse zeigen, dass das Framework in Umgebungen mit geringen Ressourcen die etablierten Baselines signifikant übertrifft. Dies bedeutet, dass eine robuste Anpassung an neue Videodomänen mit einem wesentlich geringeren Annotationsaufwand erreicht werden kann, was für B2B-Anwendungen von großer Relevanz ist.

    Zero-Shot-Fähigkeiten und Skalierbarkeit

    Ein bemerkenswerter Aspekt von Video In-Context Learning (Vid-ICL) ist die Fähigkeit des Modells, Zero-Shot-Lernaufgaben zu bewältigen. Das bedeutet, dass das Modell in der Lage ist, neue Aufgaben zu imitieren, die es zuvor nicht explizit trainiert hat, lediglich durch die Bereitstellung von Demonstrationsvideos. Diese Eigenschaft, die auch bei großen Sprachmodellen beobachtet wird, ermöglicht eine hohe Flexibilität und Anpassungsfähigkeit an ungesehene Szenarien.

    Die Forscher fanden heraus, dass das Training eines autoregressiven Transformers auf Videodatensätzen mit einem selbstüberwachten Ziel das Modell dazu befähigt, Semantiken aus einem Demonstrationsvideo abzuleiten und diese auf ein unbekanntes Szenario zu imitieren. Dies ermöglicht es dem Modell, ungesehene Aufgaben zu erfüllen, indem es das Demonstrationsvideo im Kontext betrachtet, ohne weitere Feinabstimmung.

    Darüber hinaus wurde festgestellt, dass die Vid-ICL-Fähigkeit einer Skalierungsgesetzmäßigkeit folgt, was darauf hindeutet, dass größere Modelle tendenziell bessere Leistungen erbringen. Dies ist ein wichtiger Hinweis für die zukünftige Entwicklung und Skalierung von Vid-ICL-Systemen.

    Integration multimodaler Daten

    Das VIOLA-Framework ist nicht auf rein visuelle Demonstrationen beschränkt. Es wurde gezeigt, dass das Modell auch in der Lage ist, andere Modalitäten, wie z.B. Text, in die Demonstrationen zu integrieren. Durch die Verwendung von vorab trainierten Sprachmodellen zur Umwandlung von Textbeschreibungen in latente Repräsentationen können diese als zusätzliche Bedingung in den Trainings- und Inferenzprozess des Transformers einfließen. Dies erweitert die Anwendungsbereiche des Modells erheblich und ermöglicht eine noch flexiblere Interaktion mit komplexen Datensätzen.

    Praktische Implikationen für B2B-Anwendungen

    Für Unternehmen, die in datenintensiven Bereichen tätig sind, bietet VIOLA signifikante Vorteile:

    • Kosteneffizienz: Der reduzierte Bedarf an manueller Annotation führt zu erheblichen Kosteneinsparungen bei der Datenvorbereitung.
    • Schnellere Bereitstellung: Die Fähigkeit zur schnellen Anpassung an neue Domänen ohne umfangreiches erneutes Training beschleunigt die Bereitstellung von KI-Lösungen.
    • Anpassungsfähigkeit: In spezialisierten, sich schnell entwickelnden Bereichen können MLLMs mit VIOLA flexibler auf neue Anforderungen reagieren.
    • Leistungsverbesserung in ressourcenarmen Umgebungen: Besonders in Nischenmärkten oder bei spezifischen Anwendungsfällen, wo große annotierte Datensätze fehlen, kann VIOLA die Leistungsfähigkeit von KI-Modellen erheblich steigern.

    Ausblick und Limitationen

    Obwohl VIOLA vielversprechende Ergebnisse liefert, sind die Forscher auch auf bestehende Limitationen eingegangen. So wurde die Leistung des Modells bei der Generierung längerer Videosequenzen noch nicht umfassend evaluiert. Zudem kann die Abhängigkeit des Modells von der Qualität und Relevanz der bereitgestellten Demonstrationen zu Inkonsistenzen führen, insbesondere wenn die Demonstrationen verrauscht oder semantisch nicht korrekt sind. Zukünftige Forschungsarbeiten sollen sich diesen Herausforderungen widmen, unter anderem durch die Nutzung visueller Tokenizer mit temporaler Kompression und die Entwicklung robusterer Modelle, die mit unvollkommenen Demonstrationen umgehen können.

    Die Einführung von VIOLA stellt einen wichtigen Fortschritt im Bereich des Video In-Context Learnings dar und eröffnet neue Perspektiven für die Entwicklung intelligenter Systeme, die in der Lage sind, komplexe visuelle Informationen effizient und anpassungsfähig zu verarbeiten.

    Bibliography: - Fujii, R., Saito, H., & Hachiuma, R. (2026). VIOLA: Towards Video In-Context Learning with Minimal Annotations. arXiv preprint arXiv:2601.15549. - Zhang, W., Guo, J., He, T., Zhao, L., Xu, L., & Bian, J. (2024). Video In-context Learning: Autoregressive Transformers are Zero-Shot Video Imitators. arXiv preprint arXiv:2407.07356. - Yu, K. P., Zhang, Z., Hu, F., Storks, S., & Chai, J. (2023). Eliciting In-Context Learning in Vision-Language Models for Videos Through Curated Data Distributional Properties. arXiv preprint arXiv:2311.17041. - Fei, Z., Qiu, D., Li, D., Yu, C., & Fan, M. (2024). Video Diffusion Transformers are In-Context Learners. arXiv preprint arXiv:2412.10783. - Kumar, A., Kumar, A., Vineet, V., & Rawat, Y. S. (2025). A Large-Scale Analysis on Contextual Self-Supervised Video Representation Learning. CVPR 2025 Workshop. - Hugging Face Daily Papers (2026). Verfügbar unter: https://huggingface.co/papers/date/2026-01-23 und https://huggingface.co/papers/week/2026-W04.

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