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Die Entwicklung von Künstlicher Intelligenz, insbesondere im Bereich der Sprachmodelle, schreitet unaufhörlich voran. Eine Schlüsseltechnologie, die in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen hat, ist die Retrieval-Augmented Generation (RAG). RAG-Systeme ermöglichen es großen Sprachmodellen (LLMs), externe Wissensquellen abzurufen und diese Informationen in ihre Generierungsprozesse einzubeziehen. Dies ist besonders vorteilhaft für Aufgaben, die ein umfassendes Verständnis und intensives Schlussfolgern erfordern, insbesondere bei langen und komplexen Kontexten. Die jüngsten Fortschritte in diesem Bereich deuten auf eine signifikante Weiterentwicklung der Gedächtnismechanismen hin, die über die bloße Speicherung von Fakten hinausgeht.
Bisherige RAG-Systeme integrieren oft ein Arbeitsgedächtnismodul, um abgerufene Informationen zu konsolidieren. Diese Gedächtniskonzepte fungieren jedoch primär als passive Speicher, die isolierte Fakten akkumulieren. Ihr Hauptzweck besteht darin, umfangreiche Eingaben zu verdichten und neue Unterabfragen durch Deduktion zu generieren. Dieser statische Charakter birgt Limitationen, da er entscheidende hochrangige Korrelationen zwischen den einzelnen Fakten vernachlässigt. Solche Korrelationen könnten jedoch eine stärkere Orientierung für nachfolgende Schritte bieten und zu kohärenteren Schlussfolgerungen führen. Die Folge sind oft fragmentierte Denkprozesse und eine eingeschränkte Fähigkeit zur globalen Sinnstiftung in erweiterten Kontexten.
Ein neuer Forschungsansatz adressiert diese Limitationen durch die Einführung von HGMem (Hypergraph-based Memory). Hierbei handelt es sich um einen hypergraphbasierten Gedächtnismechanismus, der das Konzept des Gedächtnisses über die einfache Speicherung hinaus erweitert. HGMem schafft eine dynamische, ausdrucksstarke Struktur für komplexes Schlussfolgern und globales Verständnis.
Im Kern dieses Ansatzes wird das Gedächtnis als Hypergraph dargestellt. Hyperkanten in diesem Hypergraphen repräsentieren unterschiedliche Gedächtniseinheiten. Dies ermöglicht die progressive Bildung höherer Interaktionen innerhalb des Gedächtnisses. Der Mechanismus verbindet Fakten und Gedanken rund um ein zentrales Problem und entwickelt sich zu einer integrierten und situierten Wissensstruktur. Diese Struktur wiederum liefert starke Propositionen für tiefere Schlussfolgerungen in nachfolgenden Schritten.
Die hypergraphbasierte Gedächtnisarchitektur von HGMem bietet mehrere entscheidende Vorteile:
Die Wirksamkeit von HGMem wurde auf mehreren anspruchsvollen Datensätzen evaluiert, die speziell für Aufgaben der globalen Sinnstiftung konzipiert sind. Die Ergebnisse zeigen, dass HGMem multi-step RAG-Systeme konsistent verbessert und starke Baselinesysteme in verschiedenen Aufgaben signifikant übertrifft.
Interessanterweise konnte HGMem selbst mit dem ressourceneffizienteren Qwen2.5-32B-Instruct-Modell eine Leistung erzielen, die mit oder sogar über der von Baselines mit dem leistungsstärkeren GPT-4o-Modell lag. Dies unterstreicht den Wert von HGMem in Szenarien, in denen Ressourceneffizienz eine Rolle spielt.
Ablationsstudien zeigten die Bedeutung der einzelnen Komponenten von HGMem. Die adaptive, speicherbasierte Beweisabrufstrategie, die sowohl lokale Untersuchung als auch globale Exploration kombiniert, erwies sich als effektiver als Varianten, die nur eine der beiden Strategien nutzten. Insbesondere die Zusammenführungsoperation, die für die Bildung hochrangiger Korrelationen aus primitiven Fakten unerlässlich ist, trug maßgeblich zur Leistungsverbesserung bei. Das Entfernen dieser Operation führte zu einem deutlich größeren Leistungsabfall als das Entfernen der Aktualisierungsoperation.
Eine tiefgehende Analyse der Abfrageauflösung unterschied zwischen "primitiven" Abfragen, die direkte Fakten erfordern, und "Sense-making"-Abfragen, die ein tieferes Verständnis und die Integration mehrerer Beweisstücke verlangen. Bei Sense-making-Abfragen erzielte HGMem eine höhere Genauigkeit und eine signifikant größere durchschnittliche Anzahl von Entitäten pro Hyperkante, was die verbesserte Fähigkeit zur Bildung hochrangiger Korrelationen widerspiegelt. Für primitive Abfragen war die Leistung vergleichbar, wobei das vollständige Modell tendenziell mehr relevante Beweise assoziierte, selbst wenn primitive Beweise ausreichten.
HGMem stellt einen wichtigen Fortschritt in der Retrieval-Augmented Generation dar. Durch die Nutzung einer hypergraphbasierten Gedächtnisstruktur, die sich dynamisch entwickelt und hochrangige Korrelationen zwischen Fakten herstellt, ermöglicht es LLMs ein tieferes und präziseres kontextuelles Verständnis. Dies ist besonders relevant für komplexe Aufgaben, die über einfache Faktenabrufe hinausgehen und ein globales Sinnverständnis erfordern. Die Fähigkeit von HGMem, Gedanken zu organisieren und zu verbinden, ebnet den Weg für leistungsfähigere und intelligentere KI-Anwendungen, die in der Lage sind, anspruchsvolle relationale Modellierungen über lange Kontexte hinweg zu bewältigen.
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