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Die Landschaft der Künstlichen Intelligenz entwickelt sich rasant, und mit dem Aufkommen komplexer Agenten-KI-Systeme, die auf Large Language Models (LLMs) basieren, treten neue Herausforderungen in den Vordergrund. Eine dieser zentralen Herausforderungen ist die effiziente Konfiguration dieser Systeme. Traditionell erfolgt dies oft über starre Vorlagen oder manuelle Heuristiken, was zu suboptimalem Verhalten und unnötigem Rechenaufwand führen kann. Eine aktuelle Forschungsarbeit stellt hierzu einen vielversprechenden Ansatz vor: das ARC-Framework (Agentic Resource & Configuration learner), das durch hierarchisches Reinforcement Learning (RL) eine dynamische und abfragebasierte Konfiguration ermöglicht.
Agenten-KI-Systeme, die auf LLMs basieren, sind nicht mehr nur einfache Prädiktoren. Sie können iterative Planungen durchführen, Tools nutzen und mehrstufige Denkprozesse abbilden. Ihre Leistungsfähigkeit hängt dabei nicht nur vom zugrunde liegenden LLM ab, sondern maßgeblich von der Architektur, die es umgibt. Dazu gehören Arbeitsabläufe, Tool-Verfügbarkeit, Informationsrouting und Kontextmanagement. Der Designraum für solche Konfigurationen ist jedoch sehr groß und kombinatorisch komplex. Eine statische "One-Size-Fits-All"-Strategie ist ineffizient, da sie für einfache Anfragen dieselben aufwendigen Ressourcen und Prozesse aktiviert wie für komplexe, was zu unnötigen Kosten und Latenzzeiten führt. Ein adaptives System, das seine Konfiguration dynamisch an jede Abfrage anpasst, ist daher wünschenswert, aber aufgrund des riesigen Konfigurationsraums schwer zu realisieren.
Das ARC-Framework formuliert die Agentenkonfiguration als ein abfragebasiertes Entscheidungsproblem und nutzt Reinforcement Learning, um dieses Problem zu lösen. Es führt eine leichte hierarchische Strategie ein, die Workflows, Tools, Token-Budgets und Prompts dynamisch anpasst. Diese hierarchische Struktur zerlegt den komplexen Entscheidungsprozess in zwei Ebenen:
Diese Hierarchie ersetzt eine einzelne gemeinsame Entscheidung durch sequentielle Entscheidungen, was die Optimierung und Stichprobeneffizienz in strukturierten Umgebungen verbessert.
Die Optimierung beider Richtlinien erfolgt End-to-End mittels Proximal Policy Optimization (PPO). Ein zentraler Aspekt ist das Belohnungsdesign, das nicht nur die Korrektheit der Aufgabe berücksichtigt, sondern auch Effizienzmetriken wie die Anzahl der Schritte und den Token-Verbrauch. Eine besondere Herausforderung ist die Tool-Nutzung: Das System muss lernen, Tools nur dann zuzuordnen, wenn das LLM sie auch tatsächlich aufruft. Hierfür wurde eine asymmetrische Belohnungsfunktion entwickelt, die den Einsatz genutzter Tools belohnt und die Bereitstellung ungenutzter Tools bestraft.
Um die Stabilität der gelernten Politik zu erhöhen und Reststochastizität zu reduzieren, wird nach dem RL-Training eine Phase des Supervised Fine-Tunings (SFT) durchgeführt. SFT ist recheneffizient, da es nur die leichten Richtliniennetzwerke (nicht das LLM) auf einer Teilmenge des RL-Puffers feinabstimmt. Dabei werden "Elite-Trajektorien" – die erfolgreichsten Konfigurationen mit hoher Belohnung – destilliert. Dies gewährleistet, dass die finale Politik auf bewährte Strategien konzentriert wird und eine garantierte Mindestleistung erreicht.
Die Wirksamkeit von ARC wurde anhand von fünf Benchmarks untersucht, die sowohl Denkfähigkeiten (GSM8k, DROP, MedQA) als auch Tool-Nutzungsfähigkeiten (HotpotQA, GAIA) abdecken. Die Ergebnisse zeigen konsistente Verbesserungen gegenüber verschiedenen Baselines:
Das ARC-Framework bietet einen signifikanten Fortschritt in der Konfiguration von Agenten-KI-Systemen. Für Unternehmen, die LLM-basierte Lösungen implementieren, bedeutet dies die Möglichkeit, Systeme zu entwickeln, die nicht nur leistungsfähiger, sondern auch effizienter und anpassungsfähiger sind. Die dynamische, abfragebasierte Konfiguration reduziert den Rechenaufwand und die Kosten, während gleichzeitig die Aufgabenpräzision verbessert wird. Dies ist besonders relevant in B2B-Szenarien, wo Skalierbarkeit, Kosteneffizienz und zuverlässige Performance entscheidende Faktoren sind. Die Fähigkeit von ARC, sich an unterschiedliche Aufgaben und Modelle anzupassen, ohne jedes Mal eine Neukonfiguration zu erfordern, macht es zu einem wertvollen Werkzeug für die Entwicklung flexibler und zukunftssicherer KI-Anwendungen.
Die Ergebnisse dieser Forschung betonen den Wert hierarchischer Strukturen zur Verbesserung sowohl der Leistung als auch der Ressourceneffizienz in LLM-Agenten. Adaptive architektonische Entscheidungsfindung ist ein praktischer und effektiver Weg zur Skalierung von LLM-basierten Systemen und eröffnet neue Möglichkeiten für flexiblere und recheneffizientere Agenten-Designs in großem Maßstab und in der Praxis.
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