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Die Welt des Quantencomputings, einst primär ein Feld für spezialisierte Physiker und Forscher, erlebt eine signifikante Transformation. Microsoft hat kürzlich eine umfassende Öffnung seiner Quantenwerkzeuge bekannt gegeben, indem es ein Großteil seines Quantum Development Kits (QDK) als Open Source zur Verfügung stellt. Diese strategische Entscheidung zielt darauf ab, die Entwicklung von Quantenanwendungen zu demokratisieren und sie einer breiteren Entwicklergemeinschaft zugänglich zu machen. Als Senior Specialist Journalist und Analyst für Mindverse beleuchten wir die Implikationen dieser Entwicklung für die B2B-Zielgruppe und die Zukunft des Quantencomputings.
Eine der größten Herausforderungen im Quantencomputing war bisher die Notwendigkeit, sich in völlig neue Programmierparadigmen und Entwicklungsumgebungen einzuarbeiten. Microsoft begegnet dieser Hürde, indem es das QDK nahtlos in bereits etablierte und weit verbreitete Entwicklungstools integriert. Entwickler können nun Quantenideen in Umgebungen wie Visual Studio Code explorieren, die sie bereits für Web-, Cloud- und Datenarbeiten nutzen. Die Anbindung an GitHub Copilot, ein KI-gestütztes Tool zur Code-Vervollständigung und -Generierung, soll den Prozess zusätzlich erleichtern und die Produktivität steigern.
Diese Integration ermöglicht es, Quantenentwicklung eher als eine Erweiterung der modernen Softwareentwicklung zu betrachten denn als eine separate, Nischenaktivität. Für Entwickler, die bereits mit Python, Visual Studio Code und KI-gestützten Codierungswerkzeugen vertraut sind, könnte das Quantencomputing dadurch greifbarer werden.
Das aktualisierte QDK umfasst neue Bibliotheken und Werkzeuge, die sich auf Schlüsselbereiche wie Quantenchemie und Fehlerkorrektur konzentrieren. Diese Domänen werden als entscheidend für die praktische Anwendbarkeit von Quantencomputern angesehen. Im Bereich der Quantenchemie sollen die Tools Wissenschaftlern helfen, molekulare Systeme mithilfe von Quantenschaltkreisen zu modellieren. Solche Probleme sind auf klassischen Computern oft extrem rechenintensiv, und Quantenansätze könnten hier neue Lösungswege eröffnen.
Die Fehlerkorrektur adressiert eine weitere grundlegende Herausforderung: die hohe Empfindlichkeit von Qubits gegenüber Umwelteinflüssen. Die Entwicklung und Erprobung von Fehlerkorrekturmethoden ist ein zentraler Forschungsschwerpunkt, und die neuen Tools sollen Entwicklern ermöglichen, diese Techniken direkt in ihrer Entwicklungsumgebung zu experimentieren. Dies ist besonders relevant für den Übergang von fehleranfälligen physikalischen Qubits zu stabileren logischen Qubits, die für fehlertolerantes Quantencomputing unerlässlich sind.
Die Entscheidung, Quantenwerkzeuge quelloffen zu gestalten, geht über den reinen Zugang zu Code hinaus. Sie ermöglicht es Entwicklern, die Funktionsweise der Tools zu überprüfen, sie an ihre spezifischen Bedürfnisse anzupassen und Verbesserungen in die Gemeinschaft zurückzuspeisen. Für das Quantencomputing, das sich noch stärker im Forschungs- als im Produktionsstadium befindet, kann diese Offenheit Experimente einfacher und transparenter gestalten.
Im aktuellen Stadium liegt der Fokus der Tools weniger auf der Ausführung großer Programme auf fortschrittlicher Quantenhardware – da diese noch nicht weit verbreitet ist – als vielmehr auf der Simulation. Simulatoren erlauben es Entwicklern, Quantenprogramme so auszuführen, als ob sie auf echten Quantensystemen liefen, selbst wenn alles auf klassischen Maschinen wie Laptops oder Servern ausgeführt wird.
Visualisierungs- und lokale Testfunktionen im Toolkit ermöglichen es Entwicklern, Quantenschaltkreise Schritt für Schritt zu durchlaufen, Ergebnisse grafisch darzustellen und Code in Echtzeit anzupassen. Diese Funktionen sollen dazu beitragen, abstrakte Quantenkonzepte mit praktischen Programmieraufgaben zu verbinden.
Seit Jahren zieht das Quantencomputing Aufmerksamkeit auf sich, doch für die meisten Entwickler wirkte es bisher fern und unpraktisch. Durch die Bereitstellung seines Entwicklungskits als Open Source und die Integration in weit verbreitete Tools wie Visual Studio Code und Copilot versucht Microsoft, die Einstiegshürde für ein breiteres Publikum zu senken.
Dies bedeutet nicht, dass Quantencomputing bereits für den Mainstream-Produktionseinsatz bereit ist. Fehlertolerante Quantenmaschinen liegen noch Jahre in der Zukunft. Doch Werkzeuge prägen Gewohnheiten. Je einfacher es für Entwickler ist, heute zu experimentieren, desto besser werden sie vorbereitet sein, wenn die Hardware Fortschritte macht.
Die Initiative spiegelt auch einen breiteren Wandel in diesem Bereich wider. Es wird verstärkt Wert auf Software, Frameworks und Workflows gelegt, die sich in klassische Entwicklungstools einfügen, anstatt von ihnen getrennt zu existieren. Diese Entwicklung könnte dazu beitragen, dass das Quantencomputing für viele erstmals greifbar wird, auch wenn praktische Ergebnisse ein langfristiges Ziel bleiben.
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