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Die Landschaft der mobilen Betriebssysteme ist ständig in Bewegung, und Google, als treibende Kraft hinter Android, passt seine Strategien kontinuierlich an. Eine jüngste Änderung im Veröffentlichungszyklus des Android Open Source Project (AOSP) Quellcodes hat in der Entwicklergemeinschaft für Diskussionen gesorgt. Ab dem Jahr 2026 wird Google den AOSP-Quellcode nur noch zweimal jährlich veröffentlichen, anstatt wie bisher viermal.
Die Entscheidung, den Veröffentlichungsrhythmus zu halbieren, wurde von Google mit der Notwendigkeit begründet, das "trunk-stable" Entwicklungsmodell besser zu unterstützen und die Plattformstabilität für das gesamte Ökosystem zu gewährleisten. Ein Sprecher von Google erklärte, dass diese Anpassung die Entwicklung vereinfachen, die Komplexität der Verwaltung mehrerer Code-Branches reduzieren und die Bereitstellung von stabilerem und sicherem Code an die AOSP-Community ermöglichen soll. Historisch gesehen erfolgte die Veröffentlichung des AOSP-Quellcodes kurz nach den vierteljährlichen Updates des geschlossenen Android-Betriebssystems. Nun soll der Quellcode in Q2 und Q4 bereitgestellt werden, wobei der Fokus auf einem großen Update in Q2 und einem kleineren in Q4 liegt, die beide Entwickler-relevante Änderungen mit sich bringen.
Für Entwickler, die auf AOSP basierende Betriebssysteme und Custom ROMs wie GrapheneOS, LineageOS oder CalyxOS erstellen, stellt diese Änderung eine Anpassung dar. Bislang konnten sie sich an einem vierteljährlichen Update-Zyklus orientieren, um ihre Projekte aktuell zu halten. Die Umstellung auf eine halbjährliche Veröffentlichung bedeutet, dass der Zugang zu den neuesten Code-Änderungen seltener erfolgen wird. Dies könnte potenziell die Geschwindigkeit beeinflussen, mit der neue Funktionen und Verbesserungen in Custom ROMs integriert werden können, insbesondere für nicht unterstützte oder ältere Geräte.
Einige Experten sehen in dieser Maßnahme eine Abkehr vom ursprünglichen Ethos des Open-Source-Projekts hin zu einem restriktiveren Ansatz. Die Notwendigkeit, Upstream-Änderungen seltener zu integrieren, erfordert von den Entwicklern eine Anpassung ihrer Arbeitsabläufe. Google betonte jedoch, dass sein Engagement für AOSP unverändert bleibe und der neue Zeitplan dazu beitragen soll, eine robustere und sicherere Grundlage für das Android-Ökosystem zu schaffen.
Ein wichtiger Aspekt, der von dieser Änderung nicht betroffen ist, sind die Sicherheitsupdates. Google hat klargestellt, dass der Prozess für die Veröffentlichung von Sicherheitspatches unverändert bleibt. Monatliche Sicherheitspatches werden weiterhin in einem dedizierten, ausschließlich für Sicherheitszwecke vorgesehenen Branch für relevante Betriebssystemversionen veröffentlicht. Es ist jedoch anzumerken, dass Google bereits vor einigen Monaten ein "Risk-Based Update System" (RBUS) eingeführt hat, bei dem monatliche Sicherheitspatches kleiner ausfallen und nur Hochrisiko-Schwachstellen zeitnah behoben werden. Andere, weniger sicherheitsrelevante Schwachstellen werden nun vierteljährlich gepatcht.
Die Reduzierung der AOSP-Code-Dumps ist Teil einer breiteren Strategieänderung bei Google. Bereits im vergangenen Jahr wurde bekannt, dass Google alle aktiven Android-Entwicklungen intern durchführt und keine Echtzeit-Code-Commits mehr in die öffentlichen AOSP-Branches vornimmt. Diese Maßnahme sollte die Effizienz erhöhen und Merge-Konflikte vermeiden, die beim Abgleich zwischen internen und öffentlichen Code-Branches entstehen konnten. Google veröffentlicht den finalen Quellcode weiterhin nach Abschluss der Entwicklung.
Zusätzlich dazu hat Google seine Update-Strategie für Android dahingehend angepasst, dass neue Funktionen häufiger veröffentlicht werden, sobald sie fertig sind, anstatt sich auf ein einziges jährliches Betriebssystem-Update zu beschränken. Ziel dieser neuen Strategie ist es, die Innovation bei Apps und Geräten zu beschleunigen und Nutzern sowie Entwicklern mehr Stabilität und Perfektion zu bieten.
Für Unternehmen, die im Android-Ökosystem agieren, bedeutet die Änderung des AOSP-Veröffentlichungszyklus eine Notwendigkeit zur Anpassung ihrer Planungs- und Entwicklungsprozesse. Während Endnutzer und App-Entwickler voraussichtlich wenig direkte Auswirkungen spüren werden, müssen Hersteller von Geräten und Entwickler von Custom ROMs ihre Integrationszyklen entsprechend anpassen. Die Betonung von Stabilität und Sicherheit seitens Google könnte langfristig zu einem resilienteren Android-Fundament führen, erfordert jedoch kurzfristig eine proaktive Auseinandersetzung mit den neuen Rahmenbedingungen.
Die fortgesetzte Bereitstellung monatlicher Sicherheitspatches ist ein positives Signal für die Sicherheit des Ökosystems. Gleichzeitig unterstreichen die Änderungen Googles Bestreben, die Kontrolle über die Android-Entwicklung zu optimieren, was sowohl Chancen als auch Herausforderungen für die breitere Entwickler- und Geschäftswelt birgt.
- Richard Speed: AOSP on a diet plan as Google halves Android code drops. The Register, 8. Januar 2026. - Google has confirmed there will be two code dumps... Threads, 8. Januar 2026. - Google will now only release Android source code twice a... Android Authority, 6. Januar 2026. - Andreas Floemer: Android: Google halves release cycle for AOSP source code. Heise Online, 7. Januar 2026. - Google Shifts the Android Open Source Project to Twice... Hackster.io. - Ryan Daws: Google halves Android Open Source Project code dumps. Developer-Tech.com. - Bill: Google’s new Android source code release schedule is bad news for custom ROMs. Android Police, 7. Januar 2026. - Techmeme: Google will now publish new source code to the Android Open Source Project twice a year, down from... - Aboobacer: Google is making Android development more of a private affair. Android Police, 26. März 2025.
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