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Was sind OpenAI GPTs?

Willkommen bei Mindverse, Ihrem All-in-One-Tool für KI-gesteuerten Content, Bilder, Forschung und vieles mehr, das speziell auf die deutsche Sprache feinabgestimmt ist. In diesem umfangreichen Blogbeitrag dreht sich alles um die Schaffung von OpenAI GPTs – eine aufregende Möglichkeit, individuell angepasste KI-Modelle zu erstellen, die speziell für Ihre Bedürfnisse konzipiert sind.

Was sind OpenAI GPTs?

In diesem Beitrag erfahren Sie, was OpenAI GPTs sind, wofür sie sich eignen und wer sie heute noch selbst erstellen kann. GPTs sind individuell angepasste Versionen von ChatGPT, die speziell auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten werden – ohne eine Zeile Code.

Das Wichtigste in Kürze

  • OpenAI GPTs sind benutzerdefinierte Versionen von ChatGPT mit eigenen Anweisungen, eigenem Wissen und optional angebundenen Werkzeugen.
  • „GPT“ steht für „Generative Pre-trained Transformer“ – die Technologie hinter ChatGPT.
  • Seit Mitte August 2026 können private Konten (Free, Go, Plus, Pro) keine neuen GPTs mehr erstellen oder veröffentlichen.
  • In Business-, Enterprise- und Edu-Workspaces ist das Erstellen weiterhin möglich, sofern die Administration es erlaubt.
  • Bestehende GPTs funktionieren weiter, und GPTs aus dem GPT Store kann jeder nutzen.

Was sind OpenAI GPTs?

OpenAI GPTs sind benutzerdefinierte Versionen von ChatGPT, die Sie für spezifische Aufgaben oder Themen maßschneidern können. Sie können so einfach oder komplex sein, wie Sie es benötigen, sei es zum Erlernen einer neuen Sprache, für technischen Support oder für die Unterstützung bei wiederkehrenden Aufgaben im Unternehmen.

Technisch ist ein GPT kein eigenes, neu trainiertes Modell. Es nutzt das Sprachmodell von ChatGPT und ergänzt es um drei Bausteine: feste Anweisungen (wie das GPT antworten soll), hochgeladenes Wissen (z. B. Handbücher oder FAQ-Dokumente) und optionale Fähigkeiten wie Websuche, Bildgenerierung, Datenanalyse oder Verbindungen zu externen Diensten.

Was ist ein GPT – und was heißt GPT in ChatGPT?

Der Begriff hat zwei Bedeutungen. Die Abkürzung GPT steht für Generative Pre-trained Transformer:

  • Generative: Das Modell erzeugt neue Inhalte, etwa Texte oder Code.
  • Pre-trained: Es wurde vorab mit sehr großen Textmengen trainiert und lernt dabei Sprache, Zusammenhänge und Wissen.
  • Transformer: Die zugrunde liegende neuronale Netzarchitektur, die 2017 von Google-Forschern vorgestellt wurde und Zusammenhänge zwischen Wörtern in einem Text besonders gut erfasst.

In ChatGPT bezeichnet „GPT“ also zunächst die Modellfamilie. Seit November 2023 nennt OpenAI aber auch die selbst konfigurierbaren Assistenten „GPTs“. Wenn heute von „einem GPT“ die Rede ist, ist meist genau so ein angepasster Assistent gemeint.

Die Vorteile von OpenAI GPTs

Die Möglichkeit, OpenAI GPTs zu nutzen und zu erstellen, bietet eine Reihe von Vorteilen:

  1. Anpassungsfähigkeit: Sie können das Verhalten genau auf die Anforderungen Ihrer Projekte oder Ihres Unternehmens zuschneiden – Tonalität, Fachsprache, Antwortformat.
  2. Effizienzsteigerung: Wiederkehrende Aufgaben wie Zusammenfassungen, Standardantworten oder Formatierungen laufen schneller, weil Sie die Anweisungen nicht jedes Mal neu eingeben.
  3. Benutzerfreundlichkeit: Für ein GPT sind keine Programmierkenntnisse erforderlich. Die Konfiguration erfolgt im Dialog und über ein Formular.
  4. Datenkontrolle: Sie entscheiden, welche Dokumente Sie hochladen. Prüfen Sie dennoch vorab, ob sensible oder personenbezogene Daten verarbeitet werden dürfen – besonders im Unternehmenskontext.
  5. Community und Sharing: Sie können GPTs anderer im GPT Store nutzen und in Workspaces eigene GPTs mit Kolleginnen und Kollegen teilen.

Typische Einsatzbeispiele für GPTs

  • Kundenservice: Ein GPT beantwortet Standardfragen auf Basis Ihrer FAQ und Ihres Produkthandbuchs und formuliert Antwortentwürfe, die Mitarbeitende vor dem Versand prüfen.
  • Vertrieb: Ein GPT erstellt aus Gesprächsnotizen strukturierte Zusammenfassungen und Vorschläge für Follow-up-E-Mails in Ihrer Tonalität.
  • Marketing: Ein GPT kennt Ihre Markenrichtlinien und überarbeitet Texte so, dass Wortwahl und Stil einheitlich bleiben.
  • Personal: Ein Onboarding-GPT beantwortet Fragen neuer Mitarbeitender zu Abläufen, Urlaubsregelungen oder IT-Zugängen.
  • Lernen: Ein Sprach-GPT übt mit Ihnen Dialoge, korrigiert Fehler und erklärt Grammatik in einfachen Worten.

Allen Beispielen gemeinsam: Ein GPT lohnt sich vor allem dort, wo dieselbe Art von Aufgabe immer wieder anfällt und klare Regeln gelten. Für einmalige Fragen reicht meist ein normaler Chat mit einem guten Prompt.

Ebenso wichtig ist, die Grenzen zu kennen. Auch ein gut konfiguriertes GPT kann Fehler machen oder Informationen erfinden. Prüfen Sie Ergebnisse deshalb vor allem dann, wenn sie an Kunden gehen oder rechtliche, finanzielle oder medizinische Fragen betreffen.

Wie erstellt man ein OpenAI GPT?

Wichtiger Hinweis (Stand Oktober 2026): Seit etwa dem 16. August 2026 können private Konten – Free, Go, Plus und Pro – keine neuen GPTs mehr erstellen oder veröffentlichen. Bereits erstellte GPTs funktionieren weiter. Neue GPTs anlegen können nur noch Nutzer in Business-, Enterprise- und Edu-Workspaces, und auch dort nur, wenn die Administration es zulässt. Aktuelle Details finden Sie im OpenAI Help Center.

Wenn Sie in einem solchen Workspace arbeiten, läuft die Erstellung in mehreren Schritten ab:

  1. Zugang prüfen: Klären Sie, ob Ihr Workspace das Erstellen von GPTs erlaubt und ob Teilen nur intern oder auch extern möglich ist.
  2. GPT anlegen: Im GPT-Editor beschreiben Sie im Dialog, was Ihr GPT können soll – zum Beispiel: „Erstelle einen Assistenten, der Kundenanfragen zu unseren Lieferzeiten freundlich und knapp beantwortet.“
  3. Konfigurieren: Legen Sie Name, Beschreibung, detaillierte Anweisungen und Gesprächseinstiege fest. Laden Sie Wissensdateien hoch und aktivieren Sie bei Bedarf Fähigkeiten wie Websuche, Bildgenerierung oder Datenanalyse.
  4. Testen: Prüfen Sie das GPT mit realistischen Fragen, auch mit schwierigen und unpassenden. Schärfen Sie die Anweisungen nach, bis die Antworten zuverlässig passen.
  5. Veröffentlichen: Geben Sie das GPT für sich, für Ihren Workspace oder – sofern erlaubt – per Link frei.
  6. Weiterentwickeln: Sammeln Sie Rückmeldungen der Nutzer und aktualisieren Sie Anweisungen und Wissensdateien regelmäßig.

Beispiel-Anweisungen für ein eigenes GPT

Gute Anweisungen sind konkret und beschreiben Rolle, Aufgabe, Grenzen und Format. Zwei Beispiele, die Sie anpassen können:

Du bist ein interner Onboarding-Assistent für neue Mitarbeitende. Beantworte Fragen ausschließlich auf Basis der hochgeladenen Dokumente „Mitarbeiterhandbuch“ und „IT-Richtlinien“. Wenn die Antwort dort nicht steht, sage das klar und verweise an die Personalabteilung. Antworte auf Deutsch, in kurzen Absätzen und mit maximal fünf Stichpunkten.
Du bist ein Redaktionsassistent für unseren Unternehmensblog. Überarbeite eingefügte Texte in sachlichem, gut lesbarem Deutsch und sieze die Leser. Erfinde keine Fakten oder Zahlen. Liefere am Ende drei Vorschläge für eine Überschrift mit maximal 60 Zeichen.

Eigenes GPT, Store-GPT oder normaler Chat?

OptionGeeignet fürTeilen möglich
Normaler Chat mit gutem PromptEinmalige AufgabenNein (nur Chat-Link)
Eigenes GPTWiederkehrende Aufgaben mit festen Regeln und WissenJa, im Workspace oder per Link
GPT aus dem GPT StoreFertige Lösungen für typische AufgabenVon jedem nutzbar

Die GPT Store-Zukunft

Der GPT Store ist seit Januar 2024 online. Dort lassen sich GPTs nach Kategorien durchsuchen, und beliebte Kreationen werden hervorgehoben. Auch nach der Änderung im August 2026 kann jeder GPTs aus dem Store weiterhin nutzen – lediglich das Erstellen neuer GPTs ist für private Konten nicht mehr möglich.

Ob und in welcher Form Entwickler mit ihren GPTs Geld verdienen können, ist für Deutschland nicht verlässlich belegt. Planen Sie ein GPT daher besser als Werkzeug für Ihre eigene Arbeit oder Ihr Team als als Einnahmequelle.

Verbindung zur echten Welt

Über sogenannte Actions lassen sich GPTs mit externen Schnittstellen (APIs) verbinden. So kann ein GPT etwa Daten aus einem Ticketsystem abrufen, einen Termin vorschlagen oder den Status einer Bestellung prüfen. Dafür braucht es eine API-Beschreibung und meist eine Authentifizierung – hier sind in der Regel technische Kenntnisse oder die IT-Abteilung gefragt.

Achten Sie bei Actions besonders auf den Datenschutz: Jede Anfrage kann Daten an einen Drittdienst übertragen. Binden Sie nur Dienste an, denen Sie vertrauen, und prüfen Sie die Freigaben in Ihrem Workspace.

Der Mindverse-Vorteil

Wer KI im Unternehmen einsetzt, möchte sich oft nicht auf einen einzelnen Anbieter festlegen. Mindverse Studio ist eine DSGVO-konforme KI-Plattform für Unternehmen, auf der Sie verschiedene Modelle nutzen können – darunter GPT, Claude und Gemini.

Unser eigenes GPT - Cameo

Cameo ist ein von Mindverse erstelltes GPT für Fragen rund um das deutsche Recht. Es hilft Ihnen, rechtliche Themen einzuordnen und erste Informationen zu erhalten. Cameo ersetzt keine Rechtsberatung – für verbindliche Auskünfte wenden Sie sich bitte an eine Anwältin oder einen Anwalt.

Cameo besuchen

Für juristische Arbeit mit mehr Tiefe bietet Mindverse mit AnwaltGPT eine eigene, spezialisierte Rechts-KI an.

Häufige Fragen

Was ist ein GPT?

Ein GPT ist eine angepasste Version von ChatGPT mit eigenen Anweisungen, optionalem Zusatzwissen und Werkzeugen. Gleichzeitig ist GPT der Name der Sprachmodell-Familie von OpenAI.

Was heißt GPT in ChatGPT?

GPT steht für „Generative Pre-trained Transformer“: ein vortrainiertes Sprachmodell auf Basis der Transformer-Architektur, das neue Texte erzeugt.

Kann ich mit einem Plus-Konto noch ein GPT erstellen?

Nein. Seit etwa Mitte August 2026 können Free-, Go-, Plus- und Pro-Konten keine neuen GPTs mehr erstellen oder veröffentlichen. Bereits erstellte GPTs laufen weiter.

Wer kann heute noch GPTs erstellen?

Nutzer in Business-, Enterprise- und Edu-Workspaces – sofern die Administration des Workspaces das Erstellen erlaubt.

Kann ich GPTs aus dem GPT Store weiterhin nutzen?

Ja. GPTs aus dem GPT Store stehen weiterhin allen Nutzern zur Verfügung.

Sind GPTs für vertrauliche Unternehmensdaten geeignet?

Das hängt von Ihrem Tarif, den Workspace-Einstellungen und Ihren internen Richtlinien ab. Laden Sie sensible Daten nur hoch, wenn Datenschutz und Vertragsgrundlage geklärt sind.

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