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Die Integration von Künstlicher Intelligenz (KI) in die Arbeitswelt der Vereinigten Staaten schreitet voran. Aktuelle Erhebungen von Gallup zeigen eine kontinuierliche, wenn auch differenzierte, Zunahme der KI-Nutzung in amerikanischen Unternehmen. Diese Entwicklungen werfen wichtige Fragen hinsichtlich der Produktivität, der Arbeitsplatzsicherheit und der Gestaltung zukünftiger Arbeitsumgebungen auf.
Laut dem Gallup Workforce Survey, der im Herbst 2025 unter mehr als 22.000 erwerbstätigen Erwachsenen in den USA durchgeführt wurde, nutzen etwa 12 % der Arbeitnehmer täglich KI-Tools in ihrer beruflichen Tätigkeit. Rund ein Viertel der Befragten gibt an, KI mehrmals pro Woche zu verwenden, während fast die Hälfte sie mindestens einige Male im Jahr einsetzt. Diese Zahlen stellen einen deutlichen Anstieg gegenüber dem Jahr 2023 dar, als die Nutzung noch deutlich geringer war. Der Zuwachs wird maßgeblich durch die Popularität von benutzerfreundlichen generativen KI-Tools wie ChatGPT beeinflusst, die E-Mails verfassen, Dokumente zusammenfassen, beim Programmieren unterstützen oder Fragen beantworten können.
Obwohl die Gesamtzahl der KI-Nutzer wächst, bleibt die tägliche Nutzung nach wie vor begrenzt. Im vierten Quartal 2025 stieg der Anteil der Mitarbeiter, die KI täglich nutzen, von 10 % auf 12 %. Die häufige Nutzung (mindestens mehrmals pro Woche) erhöhte sich um drei Prozentpunkte auf 26 %. Die Gesamtquote der Arbeitnehmer, die KI mindestens einige Male im Jahr nutzen, stagnierte jedoch bei etwa 45 %, nachdem sie in den vorherigen Quartalen deutlich gestiegen war. Dies deutet darauf hin, dass die breite Adoptionswelle möglicherweise abflacht, während die Nutzung innerhalb der bereits aktiven Nutzergruppen intensiver wird.
Die Verbreitung von KI ist nicht gleichmäßig über alle Branchen und Rollen verteilt. Besonders hoch ist die KI-Nutzung in technologiebezogenen Berufen, wo etwa sechs von zehn Arbeitnehmern KI häufig einsetzen und drei von zehn sie täglich nutzen. Auch im Finanzsektor ist ein starkes Wachstum zu verzeichnen, insbesondere bei der Überprüfung großer Dokumente, Datenorganisation und der Bewältigung routinemäßiger Aufgaben. Hier nutzen 28-jährige Investmentbanker KI-Tools täglich, um Dokumente und Datensätze zu synthetisieren, was sonst Stunden in Anspruch nehmen würde. Auch interne KI-Chatbots zur Unterstützung administrativer Aufgaben finden Anwendung.
In den Bereichen Bildung und professionelle Dienstleistungen wird KI ebenfalls genutzt, oft zur Verbesserung der Kommunikation, Informationsorganisation oder zur Unterstützung kreativer Prozesse. Eine 60-jährige Kunstlehrerin nutzt beispielsweise KI-Chatbots, um die Kommunikation mit Eltern zu optimieren und den Tonfall anzupassen, was zu weniger Beschwerden führte.
Im Gegensatz dazu ist die KI-Nutzung in servicebasierten Sektoren wie dem Einzelhandel, dem Gesundheitswesen und der Fertigungsindustrie weniger ausgeprägt. Dies könnte daran liegen, dass persönliche Interaktion in diesen Bereichen eine größere Rolle spielt und die Arbeitsaufgaben weniger kompatibel mit den aktuellen KI-Tools sind.
Ein weiterer signifikanter Unterschied zeigt sich zwischen Mitarbeitern in Führungspositionen und anderen Angestellten. Führungskräfte nutzen KI häufiger und intensiver. Im vierten Quartal gaben 69 % der Führungskräfte an, KI mindestens einige Male im Jahr zu nutzen, verglichen mit 55 % der Manager und 40 % der einzelnen Mitarbeiter. Diese Diskrepanz wird teilweise durch die Art der Rolle erklärt, da Führungskräfte häufiger in bürobasierten und remote-fähigen Positionen tätig sind, in denen KI-Tools leichter angewendet werden können.
Die Umfrageergebnisse zeigen auch, dass die organisatorische Klarheit bezüglich der KI-Nutzung oft gering ist. Im dritten Quartal 2025 gaben nur 37 % der Mitarbeiter an, dass ihr Arbeitgeber KI-Technologien zur Steigerung von Produktivität, Effizienz und Qualität implementiert hat. 40 % der Befragten verneinten dies, während fast ein Viertel angab, es nicht zu wissen. Diese Unsicherheit war besonders hoch bei einzelnen Mitarbeitern, Teilzeitkräften, frontnahen Angestellten und solchen, die vollständig vor Ort arbeiten. Mitarbeiter, die weiter von den Entscheidungsprozessen entfernt sind, waren seltener über KI-Initiativen informiert.
Dieser Informationsmangel deutet darauf hin, dass einige Arbeitnehmer KI-Tools eigenständig nutzen, beispielsweise persönliche Chatbots oder Schreibassistenten, ohne klare Richtlinien oder Kenntnis der unternehmensweiten KI-Strategien. Die mangelnde Nützlichkeit wird als häufigste Barriere für die individuelle KI-Nutzung genannt, was die Bedeutung klarer Anwendungsfälle unterstreicht. Für Unternehmen, die KI-Technologien integrieren, ist es daher entscheidend, Entscheidungen über die KI-Adoption auf einem klaren Verständnis der Anwendungsmöglichkeiten in verschiedenen Rollen und Funktionen zu basieren, und nicht nur auf denjenigen, die den Entscheidungsträgern am nächsten stehen.
Die KI-Industrie und die US-Regierung fördern die Einführung von KI am Arbeitsplatz und in Schulen intensiv. Dies soll die hohen Investitionen in den Aufbau und Betrieb energieintensiver KI-Computersysteme rechtfertigen. Ökonomen sind sich jedoch uneinig darüber, wie stark dies die Produktivität steigern oder die Beschäftigungsaussichten beeinflussen wird.
Arbeitnehmer in computerbasierten Berufen, die stark von KI betroffen sind, verfügen oft über höhere Bildungsabschlüsse, breitere Fähigkeiten und größere Ersparnisse, was sie anpassungsfähiger macht. Demgegenüber stehen etwa 6,1 Millionen Arbeitnehmer in den USA, die stark von KI betroffen, aber weniger gut auf Anpassungen vorbereitet sind. Viele von ihnen sind in administrativen und kaufmännischen Berufen tätig, 86 % sind Frauen, und sie sind oft älter und in kleineren Städten konzentriert, wo die Möglichkeiten für einen beruflichen Wechsel begrenzt sind. Für diese Gruppe könnte ein Einkommensschock durch Automatisierung weitaus schädlicher sein.
Interessanterweise zeigen separate Gallup-Umfragen aus dem Jahr 2025, dass trotz der zunehmenden KI-Nutzung nur wenige Mitarbeiter es für „sehr“ oder „eher“ wahrscheinlich halten, dass neue Technologien, Automatisierung, Roboter oder KI ihren Arbeitsplatz innerhalb der nächsten fünf Jahre eliminieren werden. Die Hälfte der Befragten hielt dies für „überhaupt nicht wahrscheinlich“, obwohl dieser Wert gegenüber 2023 leicht gesunken ist. Dies deutet auf ein gewisses Vertrauen in die menschlichen Fähigkeiten wie Kommunikation, Urteilsvermögen und Empathie hin, die als wesentlich erachtet werden.
Ein Beispiel hierfür ist der 70-jährige Gene Walinski, ein Mitarbeiter in einem Baumarkt, der einen KI-Assistenten auf seinem persönlichen Telefon nutzt, um Kundenfragen zu beantworten. Er sieht KI als Unterstützung und nicht als Ersatz für menschliche Interaktion.
Die Daten von Gallup unterstreichen, dass KI am Arbeitsplatz in den USA zu einem festen Bestandteil wird. Während die Nutzung weiter zunimmt, bleibt sie in bestimmten Branchen und Rollen konzentriert. Die Herausforderung für Unternehmen besteht darin, klare Strategien für die KI-Integration zu entwickeln, die Kommunikation zu verbessern und Mitarbeiter durch Schulungen und Unterstützung zu befähigen. Eine bewusste und transparente Einführung von KI kann dazu beitragen, das Potenzial dieser Technologien voll auszuschöpfen und gleichzeitig die Bedenken der Mitarbeiter zu adressieren. Die Rolle von Führungskräften ist dabei entscheidend, um die Akzeptanz zu fördern und den Nutzen von KI für die gesamte Organisation sichtbar zu machen.
Bibliographie
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