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Die Debatte um die Zukunft der Künstlichen Intelligenz (KI) nimmt an Fahrt auf, insbesondere wenn es um die Vision einer Künstlichen Allgemeinen Intelligenz (AGI) geht. Demis Hassabis, der CEO von Google DeepMind, hat sich in verschiedenen Interviews und öffentlichen Auftritten zu diesem Thema geäußert und dabei eine klare, wenn auch ambitionierte Perspektive dargelegt. Seine Einschätzungen reichen von der zeitlichen Prognose bis hin zu den potenziellen Auswirkungen auf Wissenschaft, Gesellschaft und Wirtschaft.
Die Artificial General Intelligence (AGI) gilt als der heilige Gral der KI-Forschung. Sie beschreibt ein System, das in der Lage ist, jede intellektuelle Aufgabe zu verstehen oder zu lernen, die ein Mensch ausführen kann. Hassabis betont, dass eine wahre AGI nicht nur in der Lage sein muss, komplexe Probleme zu lösen oder große Datenmengen zu verarbeiten, sondern auch kreativ zu sein, Hypothesen zu generieren und bahnbrechende Entdeckungen zu machen, vergleichbar mit einem Albert Einstein oder einem Picasso. Er geht davon aus, dass solche Systeme in den nächsten fünf bis zehn Jahren Realität werden könnten.
Hassabis kritisiert in diesem Zusammenhang die Verwendung des Begriffs AGI als reines Marketinginstrument durch einige Akteure in der Branche. Für ihn ist die Definition präzise: Ein AGI-System muss alle kognitiven Fähigkeiten des Menschen aufweisen – und er meint damit wirklich alle. Aktuelle KI-Modelle, auch die leistungsfähigsten, bezeichnet er als „Goldfischgehirne“, die zwar das Internet durchsuchen können, aber das Gelernte nicht nachhaltig anwenden oder ihr eigenes Modell dadurch verändern können. Eine Superintelligenz würde darüber hinausgehen und beispielsweise Wettersatelliten integrieren oder in 14 Dimensionen denken können – Fähigkeiten, die weit über das menschliche Vermögen hinausgehen.
Um das Niveau einer AGI zu erreichen, sind laut Hassabis mehrere technologische Durchbrüche erforderlich. Dazu gehören:
Google DeepMind arbeitet aktiv an diesen Herausforderungen. Ein zentraler Ansatzpunkt sind die sogenannten „Weltmodelle“. Diese Modelle, wie SIMA 2 und Genie 3, sollen es der KI ermöglichen, die Welt zu verstehen und zu simulieren. Hassabis sieht hierin den nächsten großen Schritt in der KI-Entwicklung, vergleichbar mit einem „ChatGPT-Moment“ für die Öffentlichkeit. Die größten Hürden hierbei sind jedoch die hohen Kosten und technische Schwierigkeiten, wie die Konsistenz der generierten Welten über längere Zeiträume hinweg.
Die Vorteile einer voll entwickelten AGI sind nach Hassabis' Ansicht immens. Sie könnte der Menschheit zu neuen Durchbrüchen verhelfen, die über das Lösen mathematischer Gleichungen hinausgehen. Eine AGI könnte beispielsweise bei der Heilung aller Krankheiten unterstützen, neue Energiequellen entwickeln oder bei der Lösung globaler Probleme wie dem Klimawandel helfen. Er sieht die KI als "Kavallerie", die die Menschheit in ihren dringendsten Problemen unterstützen kann.
Gleichzeitig warnt Hassabis eindringlich vor den Risiken. Er betont den "Dual-Use"-Charakter der Technologie: Dieselben Fähigkeiten, die zur Heilung von Krankheiten genutzt werden können, könnten auch zur Entwicklung von Toxinen missbraucht werden. Die Hauptbedenken lassen sich in zwei Kategorien einteilen:
Hassabis plädiert für eine internationale Zusammenarbeit und die Schaffung internationaler Standards für den Bau und Einsatz von KI-Systemen. Er betont auch die Notwendigkeit, Vertrauen in die KI zu stärken und sicherzustellen, dass die Systeme verantwortungsvoll handeln.
Google investiert massiv in die KI-Forschung. Neben den erwähnten Weltmodellen arbeitet das Unternehmen an Projekten wie neuen Generationen von KI-gestützten Smart Glasses, die einen universellen digitalen Assistenten bieten sollen. Hassabis selbst ist in diese Projekte involviert und sieht darin einen wichtigen Schritt hin zu einer allgegenwärtigen KI.
Die Strategie von Google, KI-Forschung als "Maschinenraum" für seine Produkte zu nutzen, zahlt sich laut Hassabis aus. Modelle wie Gemini treiben bestehende Dienste wie die Suche, YouTube und die Cloud an und liefern so unmittelbare Erträge. Er ist überzeugt, dass Google in einer starken Position ist, um an der Spitze der KI-Entwicklung zu bleiben, unabhängig davon, ob eine "KI-Blase" auf dem Privatmarkt platzt oder nicht.
Hassabis betont seine Identifikation als Wissenschaftler. Für ihn ist die Entwicklung von KI ein Weg, grundlegende Fragen über Intelligenz und Bewusstsein zu beantworten und die natürliche Welt zu erforschen. Er sieht den Nutzen der KI nicht nur in praktischen Anwendungen, sondern auch in ihrem Potenzial, das menschliche Wissen voranzutreiben.
Die Diskussion um die AGI ist komplex und vielschichtig. Während die technologischen Fortschritte rasant sind, bleiben Fragen nach der Kontrolle, der Ethik und den gesellschaftlichen Auswirkungen offen. Hassabis' Prognosen und Warnungen unterstreichen die Notwendigkeit einer umsichtigen und verantwortungsvollen Herangehensweise an diese transformative Technologie.
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