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Die digitale Landschaft erlebt eine bemerkenswerte Transformation, insbesondere im Bereich der Softwareentwicklung. Aktuelle Analysen deuten darauf hin, dass die Anzahl der neuen iOS-Apps im App Store einen signifikanten Anstieg verzeichnet hat. Im Dezember 2025 wurde ein Wachstum von 60% gegenüber dem Vorjahr beobachtet, während das gesamte Jahr 2025 einen Anstieg von 24% verzeichnete. Dieses Phänomen wird maßgeblich mit dem Aufkommen und der Verbreitung des sogenannten "Vibe Coding" in Verbindung gebracht.
Vibe Coding, auch bekannt als "Agentic Coding", beschreibt eine neuartige Methode der Softwareentwicklung, bei der künstliche Intelligenz (KI) eingesetzt wird, um Anwendungen basierend auf natürlichen Sprachprompts zu generieren. Anstatt Code Zeile für Zeile manuell zu schreiben, können Entwickler oder auch Laien ihre Ideen in umgangssprachlichen Anweisungen formulieren, woraufhin die KI den Großteil der Implementierung übernimmt. Dieser Ansatz macht die App-Entwicklung für Personen mit geringen oder gar keinen Programmierkenntnissen zugänglich und ermöglicht eine schnelle Prototypenentwicklung und Iteration.
Der Begriff "Vibe Coding" wurde Anfang 2025 von Andrej Karpathy, einem KI-Forscher und ehemaligen Direktor für KI bei Tesla sowie Gründungsmitglied von OpenAI, geprägt. Er beschrieb es als einen Workflow, bei dem man sich "vollständig den Vibes hingibt" und vergisst, dass Code überhaupt existiert, da die großen Sprachmodelle (LLMs) zu gut werden. Diese Entwicklung hat dazu geführt, dass beispielsweise im Winter 2025 etwa 25% der Startups im Y Combinator ihre Codebasen fast vollständig mithilfe von KI erstellt haben.
Nach Jahren der Stagnation und eines Rückgangs der Neueinreichungen im App Store seit dem Höhepunkt im Jahr 2016, markiert 2025 eine deutliche Kehrtwende. Experten identifizieren mehrere Faktoren, die zu diesem Aufschwung beitragen:
Diese Faktoren schaffen ein Ökosystem, in dem die Entwicklung und Veröffentlichung von Apps für eine neue Generation von Unternehmern und Kreativen attraktiver denn je ist.
Vibe Coding verwandelt die Softwareentwicklung in eine konversationelle Interaktion. Anstatt Funktionen zu tippen oder Komponenten anzuordnen, beschreiben Nutzer ihre Idee einem KI-Tool in einfacher Sprache. Die KI generiert dann das Framework, die Logik und die Benutzeroberfläche. Dieser iterative Prozess ermöglicht es, die App kontinuierlich zu verfeinern, indem man die Prompts anpasst, bis das gewünschte Ergebnis erreicht ist. Beispiele für Tools, die Vibe Coding unterstützen, sind ChatGPT, Claude, Gemini, Grok, Cursor und GitHub Copilot Workspace.
Plattformen wie Bolt und Replit vereinfachen diesen Prozess weiter, indem sie das gesamte Projekt innerhalb eines Editors generieren und es den Nutzern ermöglichen, Änderungen in natürlicher Sprache anzufordern, ohne den rohen Code sehen oder bearbeiten zu müssen. Dies erleichtert auch die Veröffentlichung von Apps, teilweise sogar mit kostenlosen URLs, ohne dass ein eigener Domainname oder Hosting erforderlich ist.
Trotz der offensichtlichen Vorteile birgt Vibe Coding auch Herausforderungen und Risiken. Eine zentrale Sorge ist die Qualitätssicherung. Studien zeigen, dass eine hohe Skepsis gegenüber der Fehlerfreiheit von KI-generiertem Code besteht. So vertrauen 96% der befragten Entwickler nicht vollständig darauf, dass KI-generierter Code funktional korrekt ist.
Experten betonen die Notwendigkeit eines "Vibe, then verify"-Ansatzes, bei dem die schnelle Generierung durch umfassende Überprüfung und Verifizierung ergänzt wird. Frameworks wie SHIELD von Unit 42 (Palo Alto Networks) schlagen Maßnahmen vor, um die Sicherheit im Vibe Coding zu erhöhen, darunter die Trennung von Aufgaben, die Einbeziehung von Menschen in den Prüfungsprozess, die Validierung von Eingaben und Ausgaben sowie die Begrenzung der Handlungsvollmachten von KI-Systemen.
Für Anfänger kann es zudem eine Herausforderung sein, den generierten Code zu verstehen oder zu wissen, wie er in einer Entwicklungsumgebung zu nutzen ist. Obwohl Vibe Coding die technische Schreibarbeit ersetzt, bleibt ein grundlegendes Verständnis der Werkzeuge und Prozesse erforderlich.
Vibe Coding hat zweifellos das Potenzial, die App-Entwicklung zu demokratisieren und zu beschleunigen. Der bemerkenswerte Anstieg neuer iOS-Apps ist ein deutliches Zeichen für die Auswirkungen dieser Technologie. Es ermöglicht einer breiteren Masse, Ideen in funktionierende Anwendungen umzusetzen und fördert Innovation. Dennoch ist es entscheidend, die Technologie mit Bedacht einzusetzen. Die Notwendigkeit menschlicher Aufsicht, rigoroser Qualitätssicherung und robuster Sicherheitsmaßnahmen bleibt bestehen, um die Integrität und Zuverlässigkeit der entwickelten Software zu gewährleisten. Die Zukunft der App-Entwicklung wird wahrscheinlich eine symbiotische Beziehung zwischen menschlicher Kreativität und KI-gestützter Effizienz sein, in der Vibe Coding als leistungsstarkes Werkzeug dient, das jedoch verantwortungsvoll eingesetzt werden muss.
Die Entwicklergemeinschaft und Unternehmen sind aufgefordert, bewährte Praktiken für den Einsatz von Vibe Coding zu etablieren und kontinuierlich an der Verbesserung der Tools und der Aufklärung der Nutzer zu arbeiten, um das volle Potenzial dieser disruptiven Technologie sicher auszuschöpfen.
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