Wähle deine bevorzugte Option:
für Einzelnutzer
für Teams und Unternehmen

Von der ersten Idee bis zur voll integrierten KI-Lösung – strukturiert, sicher und mit messbarem Erfolg
Wir analysieren Ihre Geschäftsprozesse und identifizieren konkrete Use Cases mit dem höchsten ROI-Potenzial.
✓ Messbare KPIs definiert
Vollständige Datenschutz-Analyse und Implementierung sicherer Datenverarbeitungsprozesse nach EU-Standards.
✓ 100% DSGVO-konform
Maßgeschneiderte Auswahl der optimalen KI-Lösung – von Azure OpenAI bis zu Open-Source-Alternativen.
✓ Beste Lösung für Ihren Fall
Schneller Proof of Concept mit nahtloser Integration in Ihre bestehende IT-Infrastruktur und Workflows.
✓ Ergebnisse in 4-6 Wochen
Unternehmensweiter Rollout mit umfassenden Schulungen für maximale Akzeptanz und Produktivität.
✓ Ihr Team wird KI-fit
Die Landschaft der Konnektivität erfährt einen fundamentalen Wandel, insbesondere im Bereich des industriellen Internets der Dinge (IoT). Jüngste Entwicklungen und Umfragen deuten darauf hin, dass die Direktanbindung von Geräten an Satelliten (Direct-to-Device, D2D) zunehmend von einem theoretischen Konzept zu einem praktischen Implementierungsziel für Entscheidungsträger wird. Diese Entwicklung verspricht, die Reichweite und Zuverlässigkeit von IoT-Anwendungen erheblich zu erweitern.
Ein wesentlicher Katalysator für diese Entwicklung ist die 3GPP Release 17. Diese Spezifikation hat die Unterstützung für nicht-terrestrische Netzwerke (NTN) in den etablierten zellularen Standards verankert. Durch die Angleichung der Satellitenkommunikation an zellulare Protokolle und Spektren (z.B. RF-Band n255) ermöglicht Release 17 Geräten mit Standard-Mobilfunk-Chipsätzen und -Modulen die direkte Kommunikation mit Satelliten. Dies eliminiert die Notwendigkeit separater Satellitenterminals oder spezialisierter Hardware, was die Implementierung vereinfacht und Kosten potenziell reduziert.
Historisch gesehen erforderten Satelliten- und Mobilfunkeinsätze unterschiedliche Gerätetypen, Verträge und Integrationsmodelle. Diese Trennung führte zu höheren Investitions- und Betriebskosten, insbesondere bei der Nachrüstung großer Flotten oder weit verteilter Anlagen. D2D wird als eine Konvergenz dieser bisher parallelen Ökosysteme beschrieben, bei der ein einziges IoT-Gerät mit einer D2D-fähigen SIM-Karte sowohl terrestrische als auch Satellitennetzwerke nutzen und bei Bedarf automatisch umschalten kann.
Eine kürzlich durchgeführte globale Umfrage unter 600 Entscheidungsträgern in Sektoren wie Landwirtschaft, Energie, Transport, Bergbau und Versorgungsunternehmen unterstreicht das starke Interesse an D2D-Technologien. Die Ergebnisse zeigen, dass 91 % der Befragten beabsichtigen, D2D innerhalb der nächsten 18 Monate in ihre IoT-Strategie aufzunehmen, wobei mehr als zwei Drittel (69 %) eine Adoption innerhalb von 12 Monaten erwarten. Bei Anwendern von rein terrestrischem IoT planen 32 % eine Einführung innerhalb der nächsten sechs Monate.
Die Umfrage ergab auch eine deutliche Beschleunigung im industriellen IoT. 78 % der Befragten berichteten von Fortschritten in den letzten 12 Monaten, gegenüber 68 % im Vorjahr. Mehr als die Hälfte (55 %) nutzt bereits Satelliten in ihren IoT-Installationen, verglichen mit 41 % im Vorjahr. Dies deutet auf eine Verschiebung hin zu hybriden Konnektivitätslösungen, die reine terrestrische Bereitstellungen übertreffen.
Organisationen, die Satelliten- und Mobilfunkkonnektivität kombinieren, verzeichneten eine höhere Fortschrittsrate (86 %) im Vergleich zu rein terrestrischen Nutzern (70 %). Dies könnte darauf hindeuten, dass Satelliten die Ergebnisse verbessern oder dass fortschrittlichere Programme eher bereit sind, in hybride Lösungen zu investieren.
Die Budgetplanung untermauert diesen Trend: 93 % der Befragten planen, ihre IoT-Ausgaben zu erhöhen, mit einem durchschnittlichen Anstieg von 27 %. Dies signalisiert, dass IoT-Konnektivität, einschließlich Satellitenlösungen, als essenzielle Infrastruktur und nicht als optionales Experiment betrachtet wird.
Trotz des starken Interesses bleiben Herausforderungen bestehen. Die Kosten werden am häufigsten als Haupthindernis für die Satellitenadoption in IoT-Projekten genannt (69 % der rein terrestrischen und 57 % der hybriden Nutzer). Hohe Hardwarekosten sind oft mit einer begrenzten Geräteverfügbarkeit verbunden, ein Problem, das von 39 % der rein terrestrischen und 35 % der hybriden Befragten angeführt wird.
Die Integrationskomplexität stellt ebenfalls ein erhebliches Problem dar. 47 % der rein terrestrischen Teams berichten von Schwierigkeiten bei der Anbindung von Satelliten an bestehende Plattformen. Bei hybriden Nutzern nennen 60 % die Komplexität, sei es bei der Verwaltung dualer Netzwerke oder der Satellitenlösungen selbst. Sektorale Unterschiede sind dabei erkennbar: Im Transportwesen berichten 51 % der hybriden Befragten von Integrationsproblemen, was die regulatorischen und Roaming-Komplexitäten großer grenzüberschreitender Flotten widerspiegelt. Im Bergbau sind die hohen Gerätekosten mit 44 % noch akuter.
Ein weiteres Hindernis ist die Machbarkeit. Obwohl 90 % der Befragten glauben, dass D2D die IoT-Adoption beschleunigen wird, erwarten 81 %, dass die vollständige Implementierung ein bis zwei Jahre in Anspruch nehmen wird. Externe Barrieren umfassen hohe Kosten (53 %), begrenzte Geräteverfügbarkeit (38 %) und Integrationsherausforderungen (37 %). Intern nennen 39 % eine Präferenz für bestehende Konnektivitätstechnologien und 37 % einen Mangel an Fachwissen. Ein Viertel der Befragten konnte D2D bei Aufforderung nicht genau definieren, was auf einen Bedarf an weiterer Aufklärung hinweist.
Für Entscheidungsträger ergeben sich aus diesen Erkenntnissen mehrere wichtige Implikationen:
Der Bericht hebt zudem die Bedeutung der Standardisierung hervor, insbesondere bei NB-NTN-Diensten, die 3GPP Release 17 entsprechen und Non-IP Data Delivery zur Reduzierung des Nachrichten-Overheads nutzen. Lösungen, die auf 3GPP-Frameworks basieren, minimieren das Risiko einer Anbieterbindung und verbessern die Interoperabilität mit bestehenden Mobilfunkinfrastrukturen.
Die Direktanbindung von Geräten an Satelliten schreitet von der Konzeption zur geplanten Implementierung voran. Umfrageergebnisse belegen ein starkes Interesse, steigende Budgets und eine zunehmende Nutzung hybrider Lösungen. Während Kosten, Integration und der Mangel an qualifizierten Fachkräften weiterhin Herausforderungen darstellen, bietet die Ausrichtung der Satellitenstrategie an standardbasierten Zeitplänen, die Validierung der Gesamtbetriebskosten unter Berücksichtigung der Flottengröße und die Einbeziehung von Integrations-Overheads die Möglichkeit, neue Komplexitätsebenen zu vermeiden und die Chancen dieser aufkommenden Technologie optimal zu nutzen.
Für Unternehmen, die ihre Infrastruktur auf Unternehmensebene ausstatten, liegt eine bedeutende Chance darin, die Satellitenstrategie an standardbasierten Zeitplänen auszurichten. Zudem ist es wichtig, die Gesamtbetriebskosten unter Annahme der Flottengröße zu validieren und Integrationsaufwände zu berücksichtigen, um die Entstehung neuer Komplexitätsebenen zu vermeiden.
Lernen Sie in nur 30 Minuten kennen, wie Ihr Team mit KI mehr erreichen kann – live und persönlich.
🚀 Demo jetzt buchen