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V-DPM: Neueste Entwicklungen in der 4D-Videorekonstruktion mit dynamischen Punktkarten

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January 17, 2026

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    Der schnelle Überblick:

    • V-DPM ist ein neues Feed-Forward-Netzwerk zur Rekonstruktion dynamischer Videos in 4D.
    • Es erweitert das Konzept der Dynamic Point Maps (DPMs) auf Videosequenzen mit mehreren Frames.
    • Das System nutzt ein vortrainiertes statisches 3D-Rekonstruktionsmodell (VGGT) und einen zeitbedingten Decoder.
    • V-DPM ermöglicht die Wiederherstellung dynamischer 3D-Formen, dichter 3D-Bewegung (Scene Flow) und Kameraparameter.
    • Die Methode erreicht eine signifikante Reduzierung des End-Point Error (EPE) bei der 4D-Punktverfolgung auf dynamischen Datensätzen um das Fünffache.
    • Sie überbrückt die Lücke zwischen statischer 3D-Rekonstruktion und der Komplexität realer dynamischer Videos.

    V-DPM: Fortschritte in der 4D-Videorekonstruktion mit dynamischen Punktkarten

    Die Rekonstruktion von 4D-Videos, also die Erfassung dynamischer 3D-Szenen, die sich über die Zeit verändern, stellt eine der komplexesten Herausforderungen in der Computer Vision dar. Während in der statischen 3D-Rekonstruktion mittels Feed-Forward-Netzwerken erhebliche Fortschritte erzielt wurden, bleibt die Integration temporaler Dynamiken eine offene Forschungsfrage. Eine neue Entwicklung namens V-DPM (Video-Dynamic Point Maps) adressiert diese Lücke, indem sie das Konzept der Dynamic Point Maps (DPMs) auf Multi-Frame-Videoeingaben erweitert.

    Die Evolution von 3D- zu 4D-Repräsentationen

    Grundlage für V-DPM bilden leistungsstarke 3D-Repräsentationen wie die invarianten Punktkarten von DUSt3R, die 3D-Formen und Kameraparameter kodieren. Diese haben die Feed-Forward-3D-Rekonstruktion deutlich vorangebracht. Punktkarten gehen jedoch von statischen Szenen aus. Dynamic Point Maps erweitern dieses Konzept, indem sie zusätzlich die Bewegung der Szene repräsentieren. Bislang waren DPMs auf Bildpaare beschränkt und erforderten bei mehr als zwei Ansichten eine Nachbearbeitung durch Optimierung.

    V-DPM demonstriert, wie DPMs effektiv auf Videos angewendet werden können. Dazu wurde eine Formulierung für DPMs in Videoeingaben entwickelt, die die Repräsentationskraft maximiert, die neuronale Vorhersage erleichtert und die Wiederverwendung vortrainierter Modelle ermöglicht. Diese Ideen wurden auf Basis von VGGT implementiert, einem aktuellen und leistungsstarken 3D-Rekonstruktor. Obwohl VGGT für statische Szenen trainiert wurde, zeigt V-DPM, dass eine moderate Menge synthetischer Daten ausreicht, um es in einen effektiven DPM-Prädiktor umzuwandeln.

    Architektur und Methodik von V-DPM

    Die V-DPM-Architektur baut auf dem VGGT-Backbone auf, einem etablierten Modell für die statische 3D-Rekonstruktion. Das System verarbeitet Multi-View-Videoeingaben, wobei lernbare Kamera- und Zeit-Tokens an den Eingangsdaten angehängt werden. Ein DPT-Head (Dense Prediction Transformer) dekodiert zeitvariable Punktkarten, die die 3D-Rekonstruktion für den jeweiligen Zeitrahmen jedes Bildes darstellen. Ein weiterer zeitinvarianter Decoder berechnet zeitsynchrone Punktkarten, wobei das gelernte Zeit-Token zur Konditionierung über AdaLN-Transformer-Blöcke genutzt wird.

    Die zentrale Innovation von V-DPM liegt in der Fähigkeit, sowohl zeitvariante als auch zeitinvariante Punktkarten zu generieren. Dies wird durch einen zweistufigen Vorhersagemechanismus erreicht:

    • Phase 1: Zeitvariante DPMs (P): Das Netzwerk prognostiziert N Punktkarten, wobei jede Karte den 3D-Punkten zum Zeitpunkt des jeweiligen Eingabebildes entspricht. Diese Karten sind ansichtsinvariant, aber zeitvariant.
    • Phase 2: Zeitinvariante DPMs (Q): Ein zweiter Satz von N Punktkarten wird prognostiziert, bei dem alle Punkte auf einen gemeinsamen Referenzzeitstempel bezogen sind. Die Unterschiede zwischen den entsprechenden Karten in P und Q offenbaren die 3D-Bewegung über die Zeit.

    Diese modulare Struktur ermöglicht es, die Komplexität der 4D-Rekonstruktion zu unterteilen und gleichzeitig existierende, vortrainierte Modelle effizient wiederzuverwenden.

    Training und Datensätze

    V-DPM verwendet eine strategische Trainingsmethode, die sowohl statische als auch dynamische Datensätze einbezieht. Statische Daten wie ScanNet++ und BlendedMVS liefern geometrische Vorinformationen, während dynamische Datensätze wie Kubric-F, Kubric-G, PointOdyssey und Waymo temporale Bewegungsannotationen bereitstellen. Das Training erfolgt mit Videoschnipseln unterschiedlicher Länge (5, 9, 13 oder 19 Frames), um die Generalisierungsfähigkeit auf komplexe Bewegungen zu fördern. Ein entscheidendes Detail ist die Normalisierung der Verlustfunktion, die den Verlust innerhalb jedes Beispiels vor der Batch-Verarbeitung mittelt. Dies verhindert, dass die zahlreichen statischen Punkte die spärlichen dynamischen Annotationen während der Gradientenaktualisierung dominieren.

    Leistung und Ergebnisse

    V-DPM zeigt signifikante Verbesserungen bei Aufgaben der dichten Punktverfolgung. Bei der Evaluierung in 2-Ansichten-Szenarien mit Frame-Margen von 2 oder 8 erreicht V-DPM einen etwa fünffach niedrigeren End-Point Error (EPE) im Vergleich zu den besten Wettbewerbern über alle dynamischen Datensätze hinweg (PointOdyssey, Kubric-F, Kubric-G, Waymo). Bei der Verfolgung von 10-Frame-Schnipseln behält V-DPM eine konsistente Leistung bei, während die Genauigkeit früherer DPM-Ansätze aufgrund ihrer Beschränkung auf Bildpaare deutlich abnimmt.

    Auch bei der Video-Tiefen- und Kamera-Schätzung erzielt V-DPM eine wettbewerbsfähige Leistung auf Datensätzen wie Sintel und Bonn. Obwohl es in einigen Metriken von Modellen wie π3 übertroffen wird, wird dieser Unterschied auf den größeren Trainingsumfang und das stärkere Backbone von π3 zurückgeführt. V-DPMs Design ist jedoch kompatibel mit der Integration stärkerer Backbones.

    Die Methode ermöglicht nicht nur die Rekonstruktion dynamischer Tiefen, sondern auch die vollständige 3D-Bewegung jedes Punktes in der Szene, was einen entscheidenden Vorteil gegenüber anderen dynamischen Erweiterungen darstellt.

    Bedeutung und Implikationen für die Industrie

    V-DPM stellt einen bedeutenden Fortschritt in der 4D-Rekonstruktion dar, indem es Dynamic Point Maps erfolgreich auf die Multi-Frame-Verarbeitung erweitert und gleichzeitig die Effizienz von Feed-Forward-Netzwerken beibehält. Die Arbeit zeigt, dass leistungsstarke statische 3D-Rekonstruktionsnetzwerke effektiv für dynamische Szenen angepasst werden können, selbst mit minimalen zusätzlichen Trainingsdaten, hauptsächlich synthetischen.

    Die Fähigkeit zur umfassenden 4D-Rekonstruktion mit Form- und Bewegungserfassung hat weitreichende Auswirkungen auf Anwendungen in verschiedenen Branchen, darunter:

    • Visuelle Effekte: Realistischere und detailliertere Animationen und Spezialeffekte.
    • Robotik: Verbesserte Wahrnehmung und Interaktion von Robotern in dynamischen Umgebungen.
    • Autonome Systeme: Präzisere Umfelderfassung für selbstfahrende Fahrzeuge und Drohnen.
    • Weltmodellierung: Erstellung dynamischer 3D-Modelle von Umgebungen für Simulationen und virtuelle Realität.

    Die Erkenntnis, dass begrenzte dynamische Trainingsdaten effektiv mit umfangreichen statischen Datensätzen kombiniert werden können, bietet einen praktischen Weg zur Skalierung der 4D-Rekonstruktionsfähigkeiten. Dies ist besonders relevant für B2B-Anwendungen, die oft den Bedarf an effizienten und skalierbaren Lösungen haben.

    Einschränkungen und zukünftige Richtungen

    Die Autoren erkennen an, dass die derzeitige Evaluierungsskala begrenzt ist und dass die Leistung durch größere Trainingsumfänge oder die Integration stärkerer Backbones weiter verbessert werden könnte. V-DPM legt ein Fundament, das das Potenzial der Kombination gut durchdachter Repräsentationen mit strategischer Datennutzung zur Weiterentwicklung des Verständnisses dynamischer Szenen aufzeigt.

    Die Technologie hinter V-DPM, die eine präzise 4D-Videorekonstruktion ermöglicht, ist ein vielversprechender Schritt in Richtung einer umfassenderen und realistischeren digitalen Darstellung unserer Welt. Für Unternehmen, die auf präzise 3D- und 4D-Daten angewiesen sind, eröffnet dies neue Möglichkeiten für Innovationen und Effizienzsteigerungen.

    Bibliography:

    - Sucar, E., Insafutdinov, E., Lai, Z., & Vedaldi, A. (2026). V-DPM: 4D Video Reconstruction with Dynamic Point Maps. arXiv preprint arXiv:2601.09499. - Sucar, E., Lai, Z., Insafutdinov, E., & Vedaldi, A. (2025). Dynamic Point Maps: A Versatile Representation for Dynamic 3D Reconstruction. Proceedings of the International Conference on Computer Vision (ICCV). - Wang, J., Chen, M., Karaev, N., Vedaldi, A., Rupprecht, C., & Novotny, D. (2025). VGGT: Visual Geometry Grounded Transformer. Proceedings of the IEEE Conference on Computer Vision and Pattern Recognition (CVPR). - Wang, S., Leroy, V., Cabon, Y., Chidlovskii, B., & Revaud, J. (2024). DUSt3R: Geometric 3D vision made easy. Proc. CVPR. - Zhang, J., Herrmann, C., Hur, J., Jampani, V., Darrell, T., Cole, F., ... & Yang, M. H. (2024). MonST3R: a simple approach for estimating geometry in the presence of motion. arXiv preprint arXiv:2410.03825. - Jiang, Z., Zheng, C., Laina, I., Larlus, D., & Vedaldi, A. (2025). Geo4D: Leveraging Video Generators for Geometric 4D Scene Reconstruction. arXiv preprint arXiv:2504.07961.

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