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Die Debatte um die Einführung von Tempo 30 als Regelgeschwindigkeit in innerstädtischen Gebieten gewinnt zunehmend an Bedeutung. Eine umfassende Untersuchung der Björn-Steiger-Stiftung, basierend auf Daten aus 14 Städten weltweit, liefert nun neue Erkenntnisse zu den Effekten einer solchen Geschwindigkeitsbegrenzung. Diese Analyse, die sich an eine B2B-Zielgruppe richtet, beleuchtet die vielschichtigen Auswirkungen auf Verkehrssicherheit, Reisezeiten und die allgemeine Stadtentwicklung.
Ein zentrales Ergebnis der Studie ist der positive Einfluss von Tempo 30 auf die Verkehrssicherheit. Die Auswertung der Daten aus Städten wie Graz, Bologna und Edinburgh zeigt eine deutliche Abnahme der Unfallzahlen sowie der Anzahl der Verletzten und Getöteten. In Graz beispielsweise sank die Zahl der Unfälle zwei Jahre nach Einführung von Tempo 30 um 12 Prozent. Bologna verzeichnete einen Rückgang von 13 Prozent innerhalb eines Jahres, und in Edinburgh reduzierte sich die Zahl der bei Unfällen verletzten Personen innerhalb von drei Jahren um 43 Prozent. Diese Zahlen unterstreichen das Potenzial von Tempo 30, städtische Verkehrswege sicherer zu gestalten.
Besonders hervorzuheben ist die Auswirkung auf die Sicherheit von Fußgängern. Die Studie illustriert, dass die Wahrscheinlichkeit einer tödlichen Verletzung bei einem Zusammenstoß mit einem Fahrzeug, das 24 km/h fährt, bei 3,5 Prozent liegt. Bei 49,9 km/h steigt diese Wahrscheinlichkeit drastisch auf 37 Prozent. Diese Relation verdeutlicht die erhöhte Schutzwirkung geringerer Geschwindigkeiten für ungeschützte Verkehrsteilnehmende.
Ein häufig vorgebrachtes Argument gegen Tempo 30 ist die Befürchtung längerer Fahrzeiten. Die aktuelle Studie der Björn-Steiger-Stiftung relativiert diese Annahme. Eine Auswertung von GPS-Daten aus dem Vereinigten Königreich ergab, dass sich die Fahrtzeiten in Wohngebieten nach der Einführung von Tempo 30 um lediglich drei Prozent und in Stadtzentren um fünf Prozent erhöhten. Dies entspricht einer Reisezeitverlängerung von weniger als einer Minute auf einer Strecke von etwa acht Kilometern. Diese marginalen Zeitverluste stehen im Kontrast zu den signifikanten Sicherheitsgewinnen.
Auch das Umweltbundesamt kam in einer älteren Studie zu dem Ergebnis, dass die mittleren Reisezeiten im motorisierten Individualverkehr im Binnenverkehr lediglich um 0,6 bis 1,9 Minuten ansteigen, je nach Stadtmodell. Dies deutet darauf hin, dass die Auswirkungen auf die individuelle Fahrtdauer in der Praxis oft geringer ausfallen als erwartet.
Siegfried Brockmann, Leiter der Unfallforschung der Björn-Steiger-Stiftung, fasst die Erkenntnisse zusammen: "Insgesamt erweist sich die Einführung von Tempo 30 als wirkungsvoller Hebel für die Stadtentwicklung." Die Geschwindigkeitsreduktion verbessert demnach nicht nur die Verkehrssicherheit, sondern trägt auch zur Reduzierung von Emissionen und Lärmbelastung bei, was die Lebensqualität in urbanen Räumen steigert. Er appellierte an deutsche Städte, die bestehenden Möglichkeiten der Straßenverkehrsordnung konsequenter zu nutzen, insbesondere an Schulwegen und vor Zebrastreifen, wo Tempo 30 als grundsätzliche Regel gelten sollte.
Andere wissenschaftliche Untersuchungen und Stellungnahmen ergänzen das Bild der Tempo-30-Diskussion:
Die Einführung von Tempo 30 in innerstädtischen Bereichen ist somit eine Maßnahme mit weitreichenden Implikationen, die über die reine Geschwindigkeitsreduktion hinausgehen. Sie beeinflusst die Verkehrssicherheit, die Umweltqualität und die Lebensqualität der Bewohner, während die Auswirkungen auf die Reisezeiten im motorisierten Individualverkehr und im ÖPNV als handhabbar oder durch gezielte Anpassungen kompensierbar erscheinen.
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