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Die Telekommunikationsbranche befindet sich in einem stetigen Wandel, angetrieben durch den Bedarf an höherer Effizienz, Flexibilität und Skalierbarkeit. Eine der jüngsten Entwicklungen, die das Potenzial hat, die Landschaft der Netzwerkarchitekturen grundlegend zu verändern, ist die kommerzielle Realisierbarkeit von Single-Server vRAN (virtualisiertes Radio Access Network). Diese Technologie, die in den letzten Jahren intensiv erforscht und entwickelt wurde, erreicht nun einen Punkt, an dem sie in kommerziellen Netzwerken eingesetzt werden kann, was weitreichende Auswirkungen auf Betreiber und die gesamte Branche hat.
Seit Langem stehen Telekommunikationsunternehmen vor der Herausforderung, die Netzwerkleistung mit der Notwendigkeit zur Reduzierung der Gesamtbetriebskosten (TCO) in Einklang zu bringen. Der Übergang von proprietärer Hardware zu softwaredefinierten Architekturen bildet hierbei einen zentralen Ansatzpunkt. Die Konsolidierung – die Fähigkeit, mehr Arbeit mit weniger, energieeffizienteren Servern zu erledigen – ist dabei ein entscheidendes Ziel. Traditionelle Netzwerkimplementierungen leiden oft unter einer "Hardware-Ausbreitung", bei der unterschiedliche Netzwerkelemente wie Mobilfunkkern, Funkzugang, Transport und Sicherheit auf separaten physischen Einheiten untergebracht sind. Diese Architektur führt zu erhöhtem Stromverbrauch und einer komplexeren Standortverwaltung.
Aktuelle Demonstrationen, wie die von Samsung in Zusammenarbeit mit Intel, belegen die Machbarkeit dieser Konsolidierungsstrategie. Die erfolgreiche Durchführung eines kommerziellen Anrufs in einem Live-Netzwerk eines US-amerikanischen Tier-1-Betreibers unter Verwendung einer vRAN-Lösung von Samsung, gepaart mit Intels Xeon 6700P-B Prozessorreihe, markiert einen Wendepunkt. Diese Tests, durchgeführt auf kommerzieller Standard-Hardware (COTS) von Hewlett Packard Enterprise (HPE) mit einer Wind River Cloud-Plattform, zeigen, dass hochdichte Rechenleistung nun komplexe Netzwerkfunktionen bewältigen kann, die zuvor unterschiedliche Hardware erforderten.
Die ökonomische Attraktivität liegt auf der Hand: Die Konsolidierung ermöglicht eine direkte Reduzierung der Investitionsausgaben (CAPEX) durch geringeren Hardwarekauf und der Betriebskosten (OPEX) durch gesenkten Stromverbrauch und vereinfachte Wartung. Angesichts des wachsenden Drucks zur Implementierung nachhaltiger Infrastrukturen wird die Fähigkeit zur Workload-Kondensation zu einem entscheidenden Erfolgsfaktor.
Während Labortests oft vielversprechend sind, ist die Leistung in einer kommerziellen Live-Umgebung der ultimative Test für die Zuverlässigkeit eines Netzwerks. Die jüngsten Erfolge bauen auf früheren Arbeiten von Samsung aus dem Jahr 2024 auf, bei denen ein Ende-zu-Ende-Anruf in einer kontrollierten Laborumgebung durchgeführt wurde. Die Überführung dieser Technologie in ein Live-Netzwerk eines führenden Betreibers bestätigt die Stabilität der Technologie unter realen Bedingungen. Herr June Moon, Executive VP und Head of R&D, Networks Business bei Samsung Electronics, äußerte sich hierzu: „Dieser Durchbruch stellt einen großen Schritt nach vorn in der Netzwerkvirtualisierung und Effizienz dar. Er bestätigt die Praxistauglichkeit dieser neuesten Technologie unter Live-Netzwerkbedingungen und demonstriert, dass Single-Server vRAN-Implementierungen die strengen Leistungs- und Zuverlässigkeitsstandards erfüllen können, die von führenden Carriern gefordert werden.“
Ein weiterer entscheidender Aspekt dieser Entwicklung ist die Integration von KI in die Netzwerkinfrastruktur. Die neue Architektur legt den Grundstein für eine einfachere Nutzung von KI-Fähigkeiten und bereitet Netzwerke auf zukünftige 6G-Standards durch softwaregesteuerte Lösungen vor. Die Integration von KI in den Netzwerkbetrieb (AI-RAN) erfordert erhebliche Rechenleistung. Die Samsung-Implementierung nutzte den Intel Xeon 6 SoC, der über Intel Advanced Matrix Extensions (Intel AMX) und Intel vRAN Boost verfügt. Diese Funktionen sind darauf ausgelegt, Verbesserungen bei der KI-Verarbeitung und der Speicherbandbreite im Vergleich zu früheren Siliziumgenerationen zu erzielen. Dies deutet auf eine Entwicklung hin zu "AI-nativen" Netzwerken, bei denen die Beschleunigung direkt im primären Prozessor eingebettet ist, anstatt KI-Beschleuniger an bestehende Hardware anzuschließen. Cristina Rodriguez, VP und GM, Network & Edge bei Intel, betonte den kollaborativen Charakter dieses Effizienzgewinns: „Dieses gemeinsame Ergebnis mit Samsung, HPE und Wind River ermöglicht eine größere Konsolidierung von RAN- und KI-Workloads, senkt den Stromverbrauch und die Gesamtkosten und beschleunigt gleichzeitig Innovationen.“
Branchenbeobachter sehen diese vRAN-Entwicklung als eine notwendige Evolution vom Konzept zur einsatzfähigen Realität. Daryl Schoolar, Analyst und Direktor bei Recon Analytics, stellte fest, dass die Branche über rein theoretische Leistungsdiskussionen hinausgeht. „Durch die Demonstration mehrerer Netzwerkfunktionen auf der nächsten Generation der Verarbeitungstechnologie zeigt Samsung, wie zukünftige Netzwerke aussehen: stärker cloud-nativ, skalierbarer und deutlich effizienter“, so Schoolar. „Diese Errungenschaft führt die Branche über theoretische Leistungsgewinne hinaus zu praktischer, einsetzbarer Innovation, die Betreiber weltweit nutzen können, um ihre Netzwerke zu modernisieren, die Automatisierung zu beschleunigen und KI-gesteuerte Anwendungsfälle besser zu unterstützen.“
Diese Entwicklung bestätigt, dass Open RAN- und vRAN-Technologien reifen. Die Fähigkeit, Multi-Domain-Workloads auf einem einzigen COTS-Server auszuführen, deutet darauf hin, dass die Barriere für flexible, softwaredefinierte Netzwerke sinkt. Die Implementierung bleibt jedoch eine komplexe Aufgabe. Obwohl der Hardware- und Software-Stack – bestehend aus Samsung, Intel, HPE und Wind River – in diesem Fall validiert wurde, erfordert eine Massenbereitstellung strenge Integrationstests. Betreiber müssen ihre aktuellen Datenlinien und teamübergreifenden Fähigkeiten bewerten, um diese konsolidierten Umgebungen effektiv zu verwalten. Die Migration zu einer Single-Server-Architektur konzentriert zwar das Risiko, macht aber robuste Resilienzstrategien unerlässlich.
Samsungs Portfolio, das Chipsätze, Radios und Kerne umfasst, zielt darauf ab, diesen Übergang zu 6G und KI-gestützter Automatisierung zu unterstützen. Für den Käufer bleibt der Fokus jedoch auf dem unmittelbaren ROI, der durch reduzierte Energiekosten und einen kleineren physischen Fußabdruck im Rechenzentrum oder an der Zellstandort erzielt wird.
Mit Blick auf 6G wird die Konvergenz von RAN und KI auf einer einzigen Plattform voraussichtlich zur Standardarchitektur. Dieser jüngste Single-Server vRAN-Meilenstein ist ein Beleg dafür, dass das Hardware-Ökosystem bereit ist, diese Konvergenz bereits heute zu unterstützen.
Die fortschreitende Entwicklung von vRAN und Open RAN, insbesondere die Fähigkeit, komplexe Workloads auf einem einzigen Server zu konsolidieren, eröffnet der Telekommunikationsbranche neue Möglichkeiten. Diese Fortschritte sind nicht nur technologisch bedeutsam, sondern bieten auch erhebliche wirtschaftliche Vorteile und ebnen den Weg für zukünftige Innovationen, insbesondere im Bereich der Künstlichen Intelligenz.
Bibliography - Daws, R. (2026, January 13). Single-server vRAN proves viable for commercial networks. Telecoms Tech News. - Intel Corporation. (2024, August 5). Vodafone shows Open RAN’s real-world benefits with UK deployment. - Intel. (2025, February 14). What Is vRAN: Virtualize Your Radio Access Network. - Alepo Marketing. (2022, March 31). Top 5 benefits of virtualized 5G RAN. Alepo. - Weissberger, A. (2025, January 7). vRAN market disappoints – just like OpenRAN and mobile 5G. IEEE ComSoc Technology Blog. - Samsung Business Global Networks. (2025, February 28). Demystifying ORAN and vRAN. - Padden, J. (n.d.). vRAN Over DOCSIS: CableLabs Making it a Reality. CableLabs Blog. - Martin, D. (2025, May 12). Single-vendor vRAN is now the main way in which cloud-native RAN is being deployed – but implementations still aim to deliver the benefits of open RAN, finds STL Partners. STL Partners.Lernen Sie in nur 30 Minuten kennen, wie Ihr Team mit KI mehr erreichen kann – live und persönlich.
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