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In der jüngsten Vergangenheit wurde OpenAI mit einem Sicherheitsproblem konfrontiert, das auf eine Drittanbieter-Entwicklerbibliothek, namentlich Axios, zurückzuführen ist. Dieser Vorfall, der sich Ende März ereignete, reiht sich in eine Serie von Supply-Chain-Angriffen ein, die die digitale Infrastruktur und das Vertrauen in Open-Source-Komponenten herausfordern. OpenAI hat umgehend auf die Situation reagiert und eine detaillierte Untersuchung eingeleitet, um das Ausmaß der Bedrohung zu bewerten und entsprechende Gegenmaßnahmen zu ergreifen.
Am 31. März 2026 wurden zwei manipulierte Versionen der weit verbreiteten JavaScript-Bibliothek Axios (Versionen 1.14.1 und 0.30.4) im npm-Repository veröffentlicht. Axios, ein HTTP-Client für JavaScript, der in zahlreichen Web- und Desktop-Anwendungen eingesetzt wird und wöchentlich über 100 Millionen Downloads verzeichnet, wurde zum Vektor eines komplexen Angriffs. Die Angreifer erlangten Zugang zum npm-Konto eines Hauptentwicklers von Axios und nutzten diesen, um die präparierten Pakete zu publizieren. Diese enthielten eine versteckte Abhängigkeit, "plain-crypto-js@4.2.1", die darauf ausgelegt war, einen Remote Access Trojan (RAT) auf macOS-, Windows- und Linux-Systemen zu installieren.
Die Taktik der Angreifer war dabei raffiniert: Anstatt den Axios-Quellcode direkt zu manipulieren, fügten sie die bösartige Abhängigkeit in die package.json-Datei ein. Diese „Phantom-Abhängigkeit“ aktivierte über einen postinstall-Hook einen Dropper (setup.js), der die eigentliche Malware nachlud. Der Dropper selbst war mit einer zweistufigen Verschleierung versehen und kommunizierte mit einem Command-and-Control (C2)-Server, um plattformspezifische RAT-Payloads zu erhalten. Nach der Ausführung versuchte die Malware, ihre Spuren zu verwischen, indem sie den setup.js-Code und die manipulierte package.json-Datei löschte und durch eine scheinbar saubere Version ersetzte.
OpenAI hat festgestellt, dass ein interner GitHub Actions Workflow, der für die Signierung von macOS-Anwendungen wie ChatGPT Desktop, Codex und Atlas verwendet wird, eine bösartige Version von Axios heruntergeladen und ausgeführt hat. Dieser Workflow hatte Zugriff auf ein Zertifikat und Notarisierungsmaterial, die für die Legitimation der OpenAI-Anwendungen erforderlich sind.
Trotz der Kompromittierung der Drittanbieter-Bibliothek betonte OpenAI, dass keine Anzeichen dafür gefunden wurden, dass Benutzerdaten abgegriffen, interne Systeme kompromittiert oder die eigene Software manipuliert wurde. Passwörter und OpenAI API-Schlüssel waren von diesem Vorfall nicht betroffen. Die Ursache des Sicherheitsproblems wurde auf eine Fehlkonfiguration im GitHub Actions Workflow zurückgeführt, welche umgehend behoben wurde.
Als präventive Maßnahme aktualisiert OpenAI seine Sicherheitszertifizierungen und fordert alle macOS-Nutzer auf, ihre OpenAI-Anwendungen auf die neuesten Versionen zu aktualisieren. Ab dem 8. Mai 2026 werden ältere Versionen der macOS-Desktop-Apps von OpenAI keine Updates oder Support mehr erhalten und möglicherweise nicht mehr funktionsfähig sein. Dies soll das Risiko minimieren, dass gefälschte Apps verbreitet werden könnten.
Der Vorfall um Axios wird von Sicherheitsexperten als Teil eines größeren Supply-Chain-Angriffs eingeordnet, der mutmaßlich von Akteuren mit Verbindungen zu Nordkorea durchgeführt wurde. Microsoft Threat Intelligence identifizierte die Gruppe als "Sapphire Sleet" (auch bekannt als UNC1069 oder BlueNoroff), die seit mindestens März 2020 aktiv ist und sich vorwiegend auf den Finanzsektor, insbesondere Kryptowährungen, konzentriert. Diese Akteure nutzen häufig Social Engineering, um Zugang zu Systemen zu erhalten und Remote Access Trojans zu installieren.
Supply-Chain-Angriffe stellen eine wachsende Bedrohung dar, da sie das Vertrauen in die Software-Entwicklung und -Verteilung untergraben. Die Kompromittierung einer beliebten Bibliothek wie Axios zeigt, wie schnell sich Malware über das Ökosystem verteilen kann, selbst wenn der Quellcode der Hauptbibliothek unangetastet bleibt.
Für Unternehmen, die auf Software-Lieferketten angewiesen sind, ergeben sich aus diesem Vorfall wichtige Lehren und Handlungsempfehlungen:
^1.14.0 oder ~1.14.0) in Ihren package.json-Dateien, da diese automatische Updates auf potenziell kompromittierte Versionen zulassen könnten. Fixieren Sie stattdessen exakte Versionen (1.14.0) und führen Sie Updates manuell durch.lockfile-Dateien durch, um sicherzustellen, dass keine ungewollten oder manipulierten Abhängigkeiten eingeschleust wurden. Tools wie npm list oder grep können hierbei hilfreich sein.postinstall-Skripten (npm install --ignore-scripts), da diese ein häufiger Vektor für Malware-Installation sind.Der Vorfall bei OpenAI im Zusammenhang mit der Axios-Bibliothek unterstreicht die Notwendigkeit einer proaktiven und mehrschichtigen Sicherheitsstrategie in der modernen Softwareentwicklung. Obwohl OpenAI keine Benutzerdaten-Kompromittierung feststellen konnte, zeigt die Natur des Angriffs, wie anfällig selbst gut geschützte Umgebungen durch Schwachstellen in Drittanbieter-Komponenten sein können. Eine kontinuierliche Überwachung, strenge Kontrollen in der Lieferkette und eine schnelle Reaktion auf identifizierte Bedrohungen sind unerlässlich, um die Integrität und Sicherheit digitaler Produkte und Daten zu gewährleisten.
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