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Das Jahr 2026 zeichnet sich als ein potenziell dynamisches Jahr für Börsengänge ab, insbesondere im Technologiesektor. Nach einer Phase relativer Zurückhaltung auf den globalen IPO-Märkten, die im Jahr 2025 noch von einer moderaten Entwicklung geprägt war, zeigen sich nun deutliche Anzeichen für eine Wiederbelebung. Experten prognostizieren, dass eine Reihe von Tech-Giganten und aufstrebenden Unternehmen den Schritt an die Börse wagen könnten. Dies bietet sowohl den Unternehmen selbst als auch potenziellen Investoren neue Möglichkeiten.
Die globale IPO-Aktivität zeigte im Jahr 2025 eine leichte Steigerung der Anzahl an Börsengängen um zwei Prozent, wobei das Emissionsvolumen weltweit um 32 Prozent auf 163,3 Milliarden US-Dollar anstieg. Insbesondere in den USA beflügelten Deregulierung und Zinssenkungshoffnungen die Initial Public Offerings (IPOs). Für 2026 wird eine Fortsetzung dieses Trends erwartet, mit einer gut gefüllten Pipeline an Unternehmen, die auf das passende Zeitfenster für ihren Börsengang warten. Viele Private-Equity- und Venture-Capital-Fonds halten Unternehmen in ihren Portfolios, die bereit für einen Exit sind.
Der Fokus liegt dabei stark auf Unternehmen aus den Bereichen Künstliche Intelligenz (KI), Raumfahrt und Fintech. Diese Sektoren versprechen aufgrund ihrer Innovationskraft und ihres Wachstumspotenzials besonders hohe Bewertungen.
Der Bereich der KI wird voraussichtlich mehrere bedeutende Börsengänge hervorbringen. Die Entwicklung und der Einsatz generativer KI-Modelle haben zu einer exponentiellen Nachfrage nach entsprechender Technologie und Infrastruktur geführt.
OpenAI, der Entwickler des bekannten KI-Modells ChatGPT, wird als einer der größten potenziellen Börsengänge gehandelt. Spekulationen reichen bis zu einer Billion US-Dollar bei einem Börsengang, nachdem das Unternehmen bei der letzten Finanzierungsrunde im Oktober mit über 500 Milliarden US-Dollar bewertet wurde. Trotz des enormen Wachstums – OpenAI erreichte im Sommer 2025 eine annualisierte Umsatzrate (ARR) von rund 12 Milliarden US-Dollar – sind die immensen Aufwendungen für den Aufbau der KI-Infrastruktur und die Forschung ein kritischer Faktor. Finanzchefin Sarah Friar dementierte zwar im Herbst 2025 konkrete IPO-Pläne, doch die Notwendigkeit, weiteres Kapital zu beschaffen, könnte einen Börsengang Ende 2026 oder 2027 wahrscheinlich machen.
Ein weiterer vielversprechender Kandidat ist Anthropic, bekannt für seinen KI-Chatbot Claude. Das Unternehmen, das von ehemaligen OpenAI-Mitarbeitern gegründet wurde, hat sich frühzeitig auf Geschäftskunden konzentriert und wird als sicherheitsorientierte Alternative zu OpenAI positioniert. Mit namhaften Unterstützern wie Google, Amazon, Microsoft und Nvidia und einer kürzlichen Bewertung von rund 350 Milliarden US-Dollar in einer Finanzierungsrunde im Dezember, bereitet Anthropic Berichten zufolge bereits einen Börsengang vor.
Der KI- und Datenspezialist Databricks, dessen Cloud-Plattform Unternehmen bei der Speicherung, Analyse und Nutzung von Daten für KI-Anwendungen unterstützt, schloss kürzlich eine Finanzierungsrunde über vier Milliarden US-Dollar ab, die das Unternehmen mit 134 Milliarden US-Dollar bewertete. Obwohl CEO Ali Ghodsi Databricks als "IPO-ready" bezeichnete, besteht aufgrund der jüngsten Kapitalspritze kein unmittelbarer Druck für einen Börsengang, konkrete Vorbereitungen sind noch nicht bekannt.
Der Chiphersteller Cerebras Systems, spezialisiert auf KI-Beschleuniger-Hardware und Wafer-Scale-Chips, bereitet laut Medienberichten einen Börsengang für das zweite Quartal 2026 vor. Das Unternehmen verzeichnete 2024 ein Umsatzwachstum von 535 Prozent auf rund 500 Millionen US-Dollar und wurde zuletzt im Oktober 2025 mit acht Milliarden US-Dollar bewertet.
Der Raumfahrtsektor, angeführt von Elon Musks Unternehmen, könnte ebenfalls einen der größten Börsengänge des Jahres erleben.
Elon Musks Raumfahrt- und Satellitenkommunikationsunternehmen SpaceX wird als Kandidat für den größten IPO des Jahres gehandelt. Eine Bewertung von bis zu 1,5 Billionen US-Dollar und ein Emissionsvolumen von über 30 Milliarden US-Dollar könnten realisiert werden. SpaceX ist mit einer aktuellen Bewertung von 800 Milliarden US-Dollar bereits das wertvollste Startup weltweit. Es wird diskutiert, ob SpaceX als Ganzes oder möglicherweise nur das Satellitennetzwerk Starlink an die Börse gehen wird, da letzteres bereits belastbare Einnahmen generiert.
Auch im Fintech-Sektor, der in den vergangenen Jahren eine rasante Entwicklung durchlaufen hat, stehen mehrere Unternehmen vor einem möglichen Börsengang.
Der US-Payment-Dienstleister Stripe, der Infrastruktur für Online-Zahlungen anbietet, wird seit Längerem als IPO-Kandidat gehandelt. Trotz einer Bewertung von über 90 Milliarden US-Dollar Anfang 2025 im Rahmen eines Aktienrückkaufs, hat das Unternehmen bisher keinen Zeitdruck für einen Börsengang gezeigt. Ein IPO im Jahr 2026 könnte jedoch das Fenster für weitere Fintechs öffnen.
Die britische Neobank Revolut, die eine breite Palette an Finanzdienstleistungen anbietet, wird ebenfalls als potenzieller Börsenkandidat betrachtet. Mit über 65 Millionen Privatkunden weltweit und einer Bewertung von 75 Milliarden US-Dollar im November 2025, strebt Revolut eine globale Expansion an. CEO Nik Storonsky äußerte sich jedoch, dass ein Börsengang frühestens 2027 wahrscheinlich sei.
Die US-Kryptobörse Kraken plant ihren Börsengang aktiv für das erste Quartal 2026. Nach jüngsten Krypto-IPOs und einer Bewertung von 20 Milliarden US-Dollar bei der letzten Finanzierungsrunde, profitiert Kraken von einem günstigen regulatorischen Umfeld. Der Erfolg des IPOs wird stark von der Stabilität des Kryptomarktes abhängen.
Der Zahlungsdienstleister SumUp, mit Hauptsitz in London und deutschen Wurzeln, bietet Zahlungslösungen für kleine und mittelständische Unternehmen an. Mit über vier Millionen Kunden in 36 Ländern und einer angestrebten Bewertung von zehn bis 15 Milliarden US-Dollar, bereitet SumUp seinen Börsengang aktiv vor. London oder Frankfurt werden als mögliche Börsenplätze diskutiert.
Neben den genannten Branchen gibt es auch in anderen Bereichen vielversprechende Unternehmen, die einen Börsengang in Betracht ziehen.
Die australische Online-Design-Plattform Canva profitiert vom KI-Boom und könnte in der zweiten Jahreshälfte 2026 an die Börse gehen. Mit einem Umsatz von 3,3 Milliarden US-Dollar im Jahr 2025 und einer Bewertung von 42 Milliarden US-Dollar im August 2025, sind die Zahlen solide. Eine Notierung an der US-Tech-Börse Nasdaq wird angestrebt.
Die Chat- und Community-Plattform Discord, besonders populär bei Gamern, schmiedet konkrete IPO-Pläne und könnte bereits im März 2026 an die Börse gehen. Mit über 200 Millionen aktiven Nutzern pro Monat und einer Bewertung von 15 Milliarden US-Dollar im September 2021, arbeitet das Unternehmen mit Goldman Sachs und JPMorgan Chase an den Vorbereitungen.
Das deutsche Autoanzeigenportal Mobile.de gilt als einer der aussichtsreichsten deutschen Börsenkandidaten. Die Private-Equity-Eigentümer Permira und Blackstone streben einen Exit an, wobei eine Bewertung von rund zehn Milliarden Euro im Raum steht. Der Börsengang ist in Frankfurt geplant.
Die Investition in einen Börsengang bietet sowohl attraktive Chancen als auch spezifische Risiken. Für Anleger bedeuten erfolgreiche IPOs die Möglichkeit, von einem starken Kursanstieg nach der Erstnotiz zu profitieren und frühzeitig in wachstumsstarke Unternehmen zu investieren. Börsennotierte Unternehmen unterliegen zudem umfangreichen Transparenz- und Regulierungsanforderungen, was die Informationslage für Anleger verbessert.
Allerdings bergen IPOs auch Risiken. Die Kurse können nach der Erstnotiz stark schwanken, und es besteht die Gefahr einer Überbewertung der Aktien. Junge Unternehmen verfügen oft über geringe historische Performance-Daten, was die Einschätzung ihrer Stabilität und Profitabilität erschwert. Zudem können makroökonomische und geopolitische Faktoren die Marktstimmung beeinflussen. Eine sorgfältige Analyse des Geschäftsmodells und der Risiken ist daher unerlässlich.
Das Jahr 2026 verspricht eine Wiederbelebung des IPO-Marktes, angetrieben durch eine Vielzahl von Tech-Unternehmen, die den Schritt an die Börse wagen könnten. Insbesondere im Bereich der Künstlichen Intelligenz und der Satellitenkommunikation sind Mega-IPOs zu erwarten. Für B2B-Entscheider und Investoren ist es entscheidend, die Entwicklungen in diesen Sektoren genau zu beobachten und die Chancen sowie Risiken der potenziellen Börsengänge sorgfältig abzuwägen. Die Profitabilität der Unternehmen und ein stabiles Marktumfeld werden dabei ausschlaggebend für den Erfolg der IPOs sein.
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