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In einer Zeit, in der künstliche Intelligenz (KI) die Art und Weise, wie Informationen konsumiert und verbreitet werden, revolutioniert, hat Perplexity.ai einen neuen Schritt gewagt. Das Unternehmen hat angekündigt, ausgewählten Verlagen einen Anteil seiner Werbeeinnahmen zuzusichern. Diese Maßnahme zielt darauf ab, Inhalte dieser Verlage prominenter in den Suchergebnissen zu platzieren. Doch während diese Initiative potenziell lukrativ für einige Verlage sein könnte, wirft sie auch ernsthafte Fragen zur Medienvielfalt und zur Zukunft des Journalismus auf.
Perplexity.ai hat das "Perplexity Publishers' Program" ins Leben gerufen, das darauf abzielt, Inhalte ausgewählter Verlage in den Suchergebnissen hervorzuheben. Im Gegenzug erhalten diese Verlage einen zweistelligen Prozentsatz der Werbeeinnahmen, wenn Anzeigen neben ihren zitierten Inhalten erscheinen. Zu den ersten Partnern gehören prominente Namen wie Time, Der Spiegel, Fortune, Entrepreneur, The Texas Tribune und Automattic, das Unternehmen hinter WordPress.com.
Vor der Ankündigung des Programms sah sich Perplexity.ai mit heftiger Kritik konfrontiert. Verlage wie Forbes, CNBC und Bloomberg warfen dem Unternehmen vor, Inhalte ohne ordnungsgemäße Quellenangabe zu kopieren. Insbesondere Forbes beschuldigte Perplexity, wortwörtlich aus ihren Artikeln zu zitieren und diese Inhalte für das Feature "Perplexity Pages" zu verwenden, ohne adäquate Anerkennung zu geben. Diese Kontroversen haben einige Verlage dazu veranlasst, sich aus der Partnerschaft zurückzuziehen.
Perplexitys Ansatz ähnelt dem von OpenAI, das ebenfalls Vereinbarungen mit ausgewählten Verlagen trifft, um sie in seinen Chatbot- und experimentellen KI-Suchdiensten, wie SearchGPT, zu bevorzugen. Wenn die Produkte von OpenAI oder Perplexity erfolgreich sind, werden diese Unternehmen entscheiden, welche Medien von den Partnerschaften, dem Traffic und den Werbeeinnahmen profitieren und welche nicht. Dies birgt die Gefahr, dass kleinere, unabhängige Verlage, die nicht als bevorzugte Partner ausgewählt werden, massiv benachteiligt werden.
Diese Entwicklung stellt eine ernsthafte Bedrohung für die Medienvielfalt dar und schafft ein klassisches Gefangenendilemma für Verlage. Um wirklich erfolgreich zu sein, müssen KI-Suchmaschinen das Web obsolet machen. Je mehr Verlage sich diesen Plattformen anschließen, desto größer wird der Druck auf diejenigen, die noch auf dem "traditionellen Web" verbleiben, ebenfalls beizutreten. Verlage, die sich diesen Programmen jetzt anschließen und KI-Suchplattformen unterstützen, müssen sich ihrer Rolle bewusst sein. Sie helfen einigen wenigen Technologieunternehmen, wirtschaftliche Schwächen oder Unsicherheiten auszunutzen, um zu entscheiden, welche Inhalte die Nutzer sehen und welche Medien letztendlich überleben werden.
Um die Medienvielfalt langfristig zu sichern, sind neue Ansätze für ein "KI-Internet" erforderlich, die die Interessen aller Beteiligten fair berücksichtigen und kleineren, unabhängigen Verlagen eine Chance geben. Ein solcher Ansatz könnte darin bestehen, ein nachhaltiges und gerechtes Modell zu entwickeln, das nicht nur großen Verlagen Vorteile bietet, sondern auch sicherstellt, dass unabhängige und kleinere Verlage nicht marginalisiert werden.
Die Einführung des Perplexity Publishers' Program markiert einen bedeutenden Schritt in der Entwicklung von KI-gesteuerten Suchmaschinen. Während das Programm potenziell erhebliche finanzielle Vorteile für ausgewählte Verlage bieten kann, birgt es auch ernsthafte Risiken für die Medienvielfalt. Es bleibt abzuwarten, wie sich diese Entwicklungen auf die Struktur und Dynamik des Journalismus auswirken werden und ob es möglich sein wird, ein Gleichgewicht zu finden, das die Interessen aller Beteiligten fair berücksichtigt.
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