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Der US-amerikanische Softwarekonzern Oracle hat Berichten zufolge eine weitreichende Entlassungswelle gestartet, die weltweit Tausende von Arbeitsplätzen betrifft. Diese Maßnahme ist Teil einer umfassenden strategischen Neuausrichtung des Unternehmens, das erhebliche Ressourcen in den Ausbau seiner Künstliche Intelligenz (KI)-Infrastruktur und Cloud-Dienste investiert. Die Gerüchte über bevorstehende Stellenstreichungen kursierten bereits seit Anfang März und haben sich nun konkretisiert.
Die genaue Anzahl der betroffenen Mitarbeitenden ist derzeit noch nicht öffentlich bekannt, jedoch wird von "Tausenden" gesprochen. Im Mai 2025 beschäftigte Oracle noch rund 162.000 Angestellte weltweit. Medienberichten zufolge sind verschiedene Unternehmensbereiche betroffen, darunter Oracle Health, Sales, Cloud und Kundenerfolg. Zahlreiche Posts entlassener Personen auf professionellen Netzwerken wie LinkedIn bestätigen den Stellenabbau.
Die Kündigungen erfolgen Berichten zufolge teilweise mit sofortiger Wirkung. Betroffene Mitarbeitende erhalten Abfindungen und werden aufgefordert, private E-Mail-Adressen für die weitere Abwicklung anzugeben. Gleichzeitig kündigte Oracle an, den Zugang zu internen Systemen wie Computern und E-Mails zeitnah zu sperren.
Hintergrund der Entlassungen sind Oracles massive Investitionen in den Ausbau seiner KI-Rechenzentren und seiner Cloud-Infrastruktur. Das Unternehmen sieht sich im Wettbewerb mit Technologieriesen wie Amazon und Alphabet und strebt eine führende Position im Bereich der KI-Cloud-Dienste an. Diese ambitionierten Pläne erfordern erhebliche finanzielle Mittel. Analysten von TD Cowen schätzen, dass durch den Abbau von 20.000 bis 30.000 Stellen ein zusätzlicher freier Cashflow von acht bis zehn Milliarden US-Dollar generiert werden könnte.
Oracle plant, in diesem Jahr zwischen 45 und 50 Milliarden US-Dollar in neue Rechenzentren zu investieren, um die Nachfrage großer Kunden wie AMD, Nvidia, Meta, OpenAI und TikTok bedienen zu können. Bereits im März wurde in einem SEC-Filing angekündigt, dass Restrukturierungskosten von bis zu 2,1 Milliarden US-Dollar für Abfindungen und damit verbundene Aufwendungen anfallen könnten.
Obwohl Oracles Cloud-Geschäft zuletzt ein starkes Wachstum verzeichnete – die Erlöse aus dem Cloud-Geschäft stiegen im vergangenen Quartal um 44 Prozent auf 8,91 Milliarden US-Dollar, und das Geschäft mit Cloud-Infrastruktur wuchs um 84 Prozent auf 4,9 Milliarden US-Dollar – steht das Unternehmen unter finanziellem Druck. Die hohen Investitionen in die KI-Infrastruktur haben zu einer zunehmenden Verschuldung geführt. Analysten an der Wall Street erwarten, dass Oracle bis etwa 2030 einen negativen Cashflow verzeichnen könnte, bevor sich die massiven Investitionen auszahlen.
Die Nachricht von den Stellenstreichungen wurde an der Börse zunächst mit einem leichten Kursanstieg der Oracle-Aktie quittiert, da Investoren eine schlankere Kostenstruktur erwarteten. Langfristig bleibt die Aktie jedoch aufgrund der hohen Investitionskosten und der damit verbundenen Verschuldung unter Beobachtung.
Die Entlassungswelle bei Oracle ist kein Einzelfall, sondern fügt sich in einen breiteren Trend in der Technologiebranche ein. Zahlreiche Tech-Unternehmen haben in diesem Jahr bereits Personal abgebaut, oft mit der Begründung, Ressourcen zugunsten der KI-Entwicklung umschichten zu müssen. Während Oracle auf massive Stellenstreichungen setzt, um Kapital für den Aufbau physischer Infrastruktur freizusetzen, verfolgt der europäische Rivale SAP einen anderen Ansatz. SAP konzentriert sich auf die Integration von KI in bestehende Geschäftsprozesse und setzt verstärkt auf Partnerschaften mit Infrastruktur-Anbietern wie NVIDIA und Microsoft, anstatt selbst Milliarden in Rechenzentren zu investieren.
Experten beobachten gespannt, welcher dieser Ansätze sich langfristig als erfolgreicher erweisen wird: Oracles Fokus auf die Hardware-Basis oder der softwarezentrierte Weg von SAP, der stärker auf die Veredelung von Unternehmensdaten durch Künstliche Intelligenz abzielt.
Der finanzielle Druck und die Umstrukturierungen bei Oracle könnten sich auch auf die Kundenbeziehungen auswirken. Es wird berichtet, dass OpenAI seinen kurzfristigen Kapazitätsbedarf teilweise zu Microsoft und Amazon verlagert hat, obwohl Oracle zuvor erhebliche Rechenzentrumskapazitäten speziell für OpenAI-Workloads angemietet hatte. Die Beschaffung von Rechenzentrumskapazitäten durch Oracle hat sich verlangsamt, und Finanzierungsprobleme könnten die Fähigkeit des Unternehmens beeinträchtigen, sein Umsatzwachstum fortzusetzen, falls die erwarteten Rechenzentrumskapazitäten nicht bereitgestellt werden können.
Um den Kapitalbedarf zu senken, verlangt Oracle von Neukunden Vorauszahlungen und prüft Modelle wie "Bring Your Own Chip" (BYOC), bei denen Kunden eigene Hardware bereitstellen. Diese Maßnahmen sollen Investitionen aus Oracles Bilanz verlagern und den Cashflow verbessern. Analysten empfehlen Unternehmen, Multi-Cloud- und Multi-Vendor-Strategien zu verfolgen, um die Abhängigkeit von einzelnen Anbietern zu reduzieren und Risiken zu minimieren.
Die aktuellen Entwicklungen bei Oracle demonstrieren die tiefgreifenden Veränderungen und Herausforderungen, die der rasante Fortschritt im Bereich der Künstlichen Intelligenz mit sich bringt. Unternehmen sind gezwungen, ihre Strategien und Strukturen anzupassen, um in diesem dynamischen Umfeld wettbewerbsfähig zu bleiben.
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