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In der dynamischen Welt der Robotik und Künstlichen Intelligenz (KI) spielen Vision-Language-Action (VLA)-Modelle eine zentrale Rolle bei der Steuerung autonomer Systeme. Diese Modelle ermöglichen es Robotern, ihre Umgebung visuell zu erfassen, sprachliche Anweisungen zu interpretieren und darauf basierend präzise Aktionen auszuführen. Ein aktueller Forschungsbeitrag mit dem Titel "IVRA: Improving Visual-Token Relations for Robot Action Policy with Training-Free Hint-Based Guidance" beleuchtet eine innovative Methode zur Steigerung der Leistungsfähigkeit dieser VLA-Modelle.
Bestehende VLA-Modelle verarbeiten visuelle Informationen oft, indem sie Bildausschnitte in eindimensionale Token-Sequenzen umwandeln. Dieser Prozess kann dazu führen, dass wichtige 2D-räumliche Hinweise, die für eine präzise Manipulation unerlässlich sind, abgeschwächt werden. Die Folge sind Einschränkungen in der räumlichen Wahrnehmung und damit in der Genauigkeit der ausgeführten Roboteraktionen. Die Notwendigkeit, diese Schwäche zu überwinden, ohne dabei umfangreiche Umschulungen oder den Einsatz externer Encoder zu erfordern, ist ein zentrales Anliegen der aktuellen Forschung.
IVRA (Improving Visual-Token Relations for Robot Action Policy) stellt eine leichtgewichtige, trainingsfreie Methode dar, die darauf abzielt, das räumliche Verständnis von VLA-Modellen zu verbessern. Der Kernansatz von IVRA liegt in der Nutzung von Affinitätshinweisen, die bereits im integrierten visuellen Encoder des Modells vorhanden sind. Diese Hinweise werden selektiv in eine Schicht des Sprachmodells injiziert, in der instanzbezogene Merkmale verarbeitet werden. Durch diesen Eingriff zur Inferenzzeit werden die visuellen Token-Interaktionen neu ausgerichtet und die geometrische Struktur besser erhalten, wobei alle Modellparameter unverändert bleiben.
Die IVRA-Methode nutzt die intrinsischen Fähigkeiten des visuellen Encoders, um räumliche Beziehungen zwischen verschiedenen Bildausschnitten zu identifizieren. Diese Affinitätssignale, die Informationen über die Zusammengehörigkeit und Anordnung von visuellen Elementen enthalten, werden gezielt in die Sprachmodul-Schichten eingespeist. Dies geschieht, ohne dass das gesamte Modell neu trainiert werden muss, was den Ansatz besonders effizient und ressourcenschonend macht. Die Integration erfolgt dabei so, dass die ursprüngliche Funktionalität des VLA-Modells erhalten bleibt, während gleichzeitig die räumliche Kohärenz der visuellen Repräsentationen gestärkt wird.
Die Allgemeingültigkeit von IVRA wurde durch die Anwendung auf verschiedene VLA-Architekturen wie LLaRA, OpenVLA und FLOWER demonstriert. Die Evaluierung erfolgte sowohl in simulierten Umgebungen für 2D- und 3D-Manipulation (VIMA und LIBERO) als auch bei realen Roboteraufgaben. Die Ergebnisse zeigen konsistente Leistungssteigerungen:
Diese Ergebnisse unterstreichen das Potenzial von IVRA, die Präzision von Roboteraktionen signifikant zu erhöhen, indem das räumliche Verständnis der zugrunde liegenden VLA-Modelle optimiert wird.
Für Unternehmen im B2B-Sektor, die auf fortschrittliche Robotik-Lösungen angewiesen sind, bietet IVRA vielversprechende Perspektiven. Die trainingsfreie Natur des Ansatzes bedeutet, dass bestehende VLA-Modelle ohne aufwendige und teure Umschulungen verbessert werden können. Dies reduziert den Implementierungsaufwand und beschleunigt die Einführung leistungsfähigerer Roboteranwendungen. Die verbesserte Präzision bei Manipulationsaufgaben, sowohl in 2D als auch in 3D, kann zu effizienteren und zuverlässigeren Prozessen in Bereichen wie Fertigung, Logistik oder auch der medizinischen Robotik führen. Die Fähigkeit, auch bei geringen Datenmengen oder nahe an der Leistungsgrenze von Baselines noch Verbesserungen zu erzielen, deutet auf eine robuste und vielseitige Lösung hin.
Die Forschung hinter IVRA trägt dazu bei, die Lücke zwischen der theoretischen Leistungsfähigkeit von VLA-Modellen und den Anforderungen an Präzision und Zuverlässigkeit in realen Robotik-Anwendungen weiter zu schließen. Die Veröffentlichung des Codes und der Modelle wird es der breiteren Forschungsgemeinschaft ermöglichen, auf diesen Fortschritten aufzubauen und weitere Innovationen in diesem Bereich voranzutreiben.
Die kontinuierliche Weiterentwicklung von VLA-Modellen und Techniken wie IVRA ist entscheidend für die Gestaltung der nächsten Generation autonomer Systeme. Die Fähigkeit, visuelle Informationen effektiver zu verarbeiten und in präzise Aktionen umzusetzen, wird die Anwendungsbereiche von Robotern erweitern und deren Integration in komplexe Arbeitsabläufe erleichtern. Die Forschung auf diesem Gebiet bleibt dynamisch, mit einem klaren Fokus auf Effizienz, Robustheit und verbesserte Generalisierungsfähigkeiten.
Die gewonnenen Erkenntnisse aus der Entwicklung und Anwendung von IVRA verdeutlichen, dass auch kleine, gezielte Eingriffe in die Architektur und Datenverarbeitung von KI-Modellen erhebliche Auswirkungen auf deren Gesamtleistung haben können. Dies eröffnet neue Wege für die Optimierung komplexer Systeme in der Robotik und darüber hinaus.
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