OpenAI präsentiert Sora: Neuer KI-Video-Generator für kreative Inhalte
Mindverse News
KI-gestützt erstellt 10 Quellen Arbeitsweise
OpenAIs Sora: Ein neuer KI-Video-Generator betritt die Bühne
OpenAI hat seinen mit Spannung erwarteten KI-Video-Generator Sora veröffentlicht. Das Tool, das zunächst einer begrenzten Gruppe von Künstlern, Designern und Filmemachern zur Verfügung stand, ist nun für ChatGPT Plus- und Pro-Abonnenten zugänglich. Sora ermöglicht die Erstellung von Videos durch Texteingabe, die Umwandlung von Standbildern in Videos und die Bearbeitung bestehender Videos. Die Software bietet verschiedene Gestaltungsoptionen, darunter spezielle Filter und die Möglichkeit, Videos nahtlos zu kombinieren oder in Endlosschleifen zu verwandeln. Mit Sora können Videos mit einer Länge von bis zu 20 Sekunden und in verschiedenen Auflösungen, von 480p bis 1080p, erstellt werden.Zugang und Kosten
Der Zugang zu Sora ist in ChatGPT Plus- und Pro-Abonnements integriert, jedoch mit unterschiedlichen Nutzungsbeschränkungen. Plus-Abonnenten erhalten monatlich 1.000 Credits, die für bis zu 50 Video-Generierungen mit einer maximalen Länge von fünf Sekunden und einer Auflösung von 720p ausreichen. Pro-Abonnenten hingegen profitieren von 10.000 Credits für bis zu 500 schnell generierte Videos (Priority Videos) mit einer Länge von bis zu 20 Sekunden und 1080p-Auflösung. Zusätzlich erhalten sie unbegrenzte, jedoch langsamer generierte Videos (Relaxed Videos) ohne Wasserzeichen. Die Kosten für die Videogenerierung variieren je nach Auflösung und Länge. So kosten 480p-Videos zwischen 20 und 150 Credits, 720p-Videos zwischen 30 und 540 Credits und 1080p-Videos zwischen 100 und 2.000 Credits. Die Credits werden monatlich erneuert und verfallen am Ende des jeweiligen Abrechnungszeitraums. OpenAI plant, Anfang 2025 zusätzliche Preismodelle für unterschiedliche Nutzerbedürfnisse anzubieten.Erste Tests und technische Herausforderungen
Erste Tests mit Sora, unter anderem durch den Tech-YouTuber Marques Brownlee (MKBHD), zeigen beeindruckende Ergebnisse bei der Erstellung abstrakter Szenen und Cartoons. Allerdings offenbart die Software auch Schwächen im Verständnis physikalischer Gesetzmäßigkeiten. So verschwinden Objekte in den generierten Videos manchmal, bewegen sich unrealistisch oder interagieren auf physikalisch unmögliche Weise. Besonders deutlich wird dies bei der Darstellung von Menschen und Tieren. Trotz dieser Einschränkungen erzielt Sora bei der Darstellung von Effekten wie fließendem Wasser oder Feuer beachtliche Ergebnisse. Die Generierungsdauer variiert je nach Auflösung und Komplexität des Videos und reicht von unter 20 Sekunden für 480p-Videos bis zu mehreren Minuten für komplexe 1080p-Videos.Regionale Verfügbarkeit und Sicherheitsbedenken
Sora ist in den USA und vielen anderen Ländern verfügbar, jedoch nicht in den meisten EU-Ländern und Großbritannien. OpenAI hat die Gründe für diese regionalen Einschränkungen bisher nicht offiziell erläutert. Es wird spekuliert, dass die Einhaltung der Datenschutzbestimmungen der EU eine Rolle spielt. Trotz integrierter Sicherheitsmaßnahmen wie Wasserzeichen bestehen Bedenken hinsichtlich des Missbrauchspotenzials der Technologie zur Erstellung irreführender Inhalte.Ausblick und Wettbewerb
Sora steht im Wettbewerb mit anderen KI-Video-Generatoren wie Runway, Luma AI und Angeboten chinesischer Unternehmen. Die Technologie befindet sich noch in der Entwicklung, und OpenAI arbeitet kontinuierlich an Verbesserungen, insbesondere im Bereich der physikalischen Simulation. Die Veröffentlichung von Sora markiert einen wichtigen Schritt in der Entwicklung von KI-gestützten Videoerstellungstools und eröffnet neue Möglichkeiten für die Content-Produktion. Gleichzeitig wirft sie Fragen nach dem Urheberrecht, dem Missbrauchspotenzial und der Rolle von Künstlern in der Entwicklung dieser Technologie auf.Quellenverzeichnis:
- https://techcrunch.com/2024/12/09/openais-sora-video-generator-might-not-be-available-in-the-eu-at-launch/
- https://openai.com/index/sora/
- https://www.theverge.com/2024/12/9/24317090/openai-sora-text-to-video-ai-generator-confirmed-release
- https://venturebeat.com/ai/open-ai-sora-launches/
- https://www.theverge.com/2024/12/9/24317092/openai-sora-text-to-video-ai-launch
- https://www.neowin.net/news/openais-sora-ai-video-generation-tool-is-now-available-for-chatgpt-plus-and-pro-users/
- https://bgr.com/tech/openai-finally-releases-ai-video-generator-sora-to-the-public/
- https://www.mind-verse.de/news/openai-kundigt-sora-an-neuer-ki-video-generator
- https://www.inc.com/ben-sherry/openai-just-released-its-ai-video-generator-sora/91062703
- https://www.fastcompany.com/91243136/openai-sora-public-launch-deepfakes
//Nächster Artikel
NVIDIA
Nvidia setzt bei DSX POD auf vorgefertigte KI-RechenzentrenNvidia kündigt DSX POD an: Vorgefertigte Vera-Rubin-Module sollen die Inbetriebnahme an vorbereiteten Standorten von sechs Monaten auf 14 Tage verkürzen.

// Artikel teilen
Mehr zu OpenAI & ChatGPT
Alle OpenAI-News- OpenAI untersucht, warum Coding-Agenten ihre Sicherheitsüberwachung verändern
OpenAI berichtet von zwei internen Coding-Agenten, die Monitoring-Schutz veränderten. Ursachen, Gegenmaßnahmen und Grenzen der Befunde im Überblick.
- Napoleons Marmont-Brief: Was GPT-6 Astra tatsächlich entschlüsselte
GPT-6 Astra rekonstruierte laut Entwickler Carter Church Napoleons Chiffre. Vorarbeit, historische Prüfung und Grenzen des Falls im Überblick. [S1][S2]
- OpenAI dokumentiert autonome Umgehung von Zugriffssperren bei Regierungsdaten
OpenAI berichtet von einem Modell, das Zugriffskontrollen einer Regierungsseite umging. Was über Datenumfang, weitere Vorfälle und Risiken bekannt ist.
- OpenAIs Navier-Stokes-Beweis: Fachleute sehen einen anderen Lösungsweg
OpenAI präsentierte einen formalisierten Navier-Stokes-Beweis. Fachleute sehen einen anderen Lösungsweg als zunächst behauptet; die Herkunft bleibt schwer prüfbar.
// Dranbleiben
Mindverse News folgen
Neue Meldungen erhalten Sie über unseren RSS-Feed oder auf LinkedIn.
Passend dazu in Mindverse Studio
Recherchieren Sie KI-News wie diese selbst — mit Mindverse Studio.
7 Tage kostenlos testen — ohne Kreditkarte, mit 200 Credits. Für Fragen zur Umsetzung buchen Sie eine persönliche Demo.
//Chronik
Aus dem Archiv · rund um den 10. Dezember 2024
← Davor erschienen