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OpenAI hat die Einführung seines neuesten KI-Modells, GPT-5.4, bekannt gegeben. Dieses Modell stellt eine Weiterentwicklung der bestehenden GPT-Reihe dar und ist darauf ausgelegt, die Fähigkeiten von ChatGPT in verschiedenen Disziplinen zu erweitern. Die Neuerungen sollen insbesondere die Effizienz und Präzision in professionellen Arbeitsabläufen steigern.
GPT-5.4 wird in verschiedenen Ausführungen bereitgestellt, um unterschiedliche Anwendungsbereiche abzudecken. Dazu gehören GPT-5.4 Thinking, das in ChatGPT sowie über die API und im Coding-spezifischen Modell Codex zum Einsatz kommt, und GPT-5.4 Pro, welches für anspruchsvolle, komplexe Aufgaben konzipiert ist. Letzteres ist ebenfalls in ChatGPT und der API verfügbar, jedoch nicht in Codex.
Ein zentrales Element der Neuerungen ist die Integration von Fortschritten in den Bereichen logisches Denken (Reasoning), Programmierung (Coding) und agentische Arbeitsabläufe in einem einzigen Modell. OpenAI bezeichnet GPT-5.4 als ein "leistungsfähigstes und effizientestes Frontier-Modell für professionelle Arbeit".
Eine der bemerkenswertesten Neuerungen ist die native Fähigkeit zur autonomen Computersteuerung. GPT-5.4 ist in der Lage, Computer zu bedienen, indem es Screenshots analysiert und basierend darauf Maus- und Tastaturbefehle ausführt. Dies ermöglicht der KI, komplexe Arbeitsabläufe über verschiedene Anwendungen hinweg selbstständig zu bewältigen. Benchmarks wie OSWorld-Verified, die die Navigation in Desktop-Umgebungen messen, zeigen hierbei signifikante Leistungssteigerungen im Vergleich zu früheren Modellen.
OpenAI gibt an, dass GPT-5.4 in Benchmarks wie GDPval, der die Leistung bei Wissensarbeit in 44 Berufsfeldern misst, einen Wert von 83 Prozent erreicht. Dies stellt eine Verbesserung gegenüber dem Vorgängermodell GPT-5.2 dar, das bei 70,9 Prozent lag. Diese Fortschritte sollen sich in der Praxis durch eine qualitativ hochwertigere Erstellung und Bearbeitung von Tabellenkalkulationen, Präsentationen und Dokumenten manifestieren. Zudem wurde die sogenannte Halluzinationsrate, also die Neigung des Modells, fehlerhafte Informationen zu generieren, reduziert. Einzelne Behauptungen sollen 33 Prozent seltener falsch sein, vollständige Antworten 18 Prozent seltener fehlerhaft als bei GPT-5.2.
Das Kontextfenster von GPT-5.4 wurde auf bis zu eine Million Token erweitert. Dies ermöglicht dem Modell, deutlich umfangreichere Informationen innerhalb eines Prompts zu verarbeiten und den Kontext über längere Unterhaltungen oder komplexere Aufgaben hinweg besser zu bewahren. Trotz dieser Erweiterung soll das Modell eine höhere Token-Effizienz aufweisen, was bedeutet, dass es Probleme mit weniger Token lösen kann. Dies kann theoretisch zu schnelleren Antworten und geringeren Kosten für bestimmte Workloads führen.
Für Entwickler bringt GPT-5.4 die Funktion "Tool Search" in der API mit sich. Diese Neuerung soll die Interaktion mit großen Tool-Ökosystemen effizienter gestalten, indem Tool-Definitionen erst bei Bedarf geladen werden. Dies reduziert den Token-Verbrauch und verbessert die Performance bei der Navigation durch umfangreiche Tool-Bibliotheken. Die Coding-Fähigkeiten wurden ebenfalls weiterentwickelt, wobei ein neuer "/fast"-Modus in Codex eine bis zu 1,5-fache Steigerung der Token-Geschwindigkeit verspricht.
GPT-5.4 Thinking ist ab sofort für Nutzer von ChatGPT Plus, Team und Pro verfügbar und ersetzt das Vorgängermodell GPT-5.2 Thinking. Das ältere Modell wird noch für eine Übergangszeit zugänglich sein, bevor es am 5. Juni 2026 eingestellt wird. GPT-5.4 Pro steht zunächst Pro- und Enterprise-Abonnenten zur Verfügung.
Die erweiterten Fähigkeiten von GPT-5.4 gehen mit einer Anpassung der Preisstruktur einher. Die Kosten pro Million Input-Token für GPT-5.4 steigen von 1,75 USD auf 2,50 USD, für Output-Token von 14 USD auf 15 USD. Für GPT-5.4 Pro liegen die Preise bei 30 USD für Input-Token (zuvor 21 USD) und 180 USD für Output-Token (zuvor 168 USD). OpenAI begründet die Preisanpassung mit der gesteigerten Leistungsfähigkeit und der höheren Token-Effizienz, die den Bedarf an Tokens für bestimmte Aufgaben reduzieren soll.
Die kontinuierliche Weiterentwicklung von Modellen wie GPT-5.4 unterstreicht den raschen Fortschritt im Bereich der Künstlichen Intelligenz. Die neuen Fähigkeiten zur autonomen Computersteuerung und die verbesserte Fehlerreduktion könnten die Art und Weise, wie Unternehmen KI-Systeme in ihre Arbeitsabläufe integrieren, maßgeblich beeinflussen.
Im Bereich der Cybersicherheit wird GPT-5.4, ähnlich wie GPT-5.3-Codex, als "High Capability" eingestuft. Dies bedeutet, dass das Modell bestehende Hürden für Cyberangriffe beseitigen kann, etwa durch die Automatisierung von Angriffen oder das Auffinden von Sicherheitslücken. OpenAI implementiert daher erweiterte Schutzmechanismen, darunter Überwachungssysteme und Echtzeit-Blocker für risikoreiche Anfragen, um den potenziellen Missbrauch zu minimieren und eine verantwortungsvolle Nutzung zu gewährleisten.
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