Neues Datenschutz-Feature bei WhatsApp verbessert Nutzerkontrolle über persönliche Daten
Mindverse News
KI-gestützt erstellt 8 Quellen Arbeitsweise
Datenschutz bei WhatsApp: Neues Feature stärkt Nutzerkontrolle über Daten
WhatsApp arbeitet an einem neuen Feature, das Nutzern mehr Kontrolle über ihre Daten geben soll. Die sogenannte "Advanced Chat Privacy" soll den Export von Chatverläufen durch Dritte einschränken und die Interaktion mit der Meta AI unterbinden. Zusätzlich soll die automatische Speicherung von Medien, wie Bildern und Videos, auf dem Gerät deaktiviert werden können.
Derzeit befindet sich die Funktion noch in der Entwicklung, wie der auf WhatsApp spezialisierte Blog WABetaInfo berichtet. Mit der Einführung der "Advanced Chat Privacy" reagiert Meta offenbar auf die wachsenden Datenschutzbedenken der Nutzer. Besonders der Zugriff der Meta AI auf Chatinhalte und die damit verbundene Datensammlung sind umstritten.
Funktionsweise der "Advanced Chat Privacy"
Die neue Funktion soll Nutzern ermöglichen, die automatische Speicherung von Bildern und Videos in Chats zu deaktivieren. Darüber hinaus soll gesteuert werden können, wer Chatverläufe exportieren darf. Dies bietet Nutzern mehr Sicherheit, insbesondere beim Austausch sensibler Informationen.
Die "Advanced Chat Privacy" soll sowohl für Einzel- als auch für Gruppenchats verfügbar sein. Ist die Funktion aktiviert, ist die automatische Speicherung von Medien standardmäßig deaktiviert und die Chat-Historie kann nicht geteilt werden.
Deaktivierung der Meta AI
Ein weiterer Aspekt der "Advanced Chat Privacy" ist die Deaktivierung der Meta AI. Da die Kommunikation mit der KI nicht Ende-zu-Ende-verschlüsselt ist, besteht hier ein potenzielles Sicherheitsrisiko. Durch die Deaktivierung der KI können Nutzer verhindern, dass ihre Daten für das Training der KI verwendet werden.
Es ist wichtig zu betonen, dass sowohl die Nutzung der Meta AI als auch die "Advanced Chat Privacy" optional sind. Nutzer können selbst entscheiden, ob sie diese Funktionen nutzen möchten.
Weitere Neuerungen bei WhatsApp
Neben der "Advanced Chat Privacy" arbeitet WhatsApp kontinuierlich an weiteren Neuerungen. So wurde kürzlich die Möglichkeit eingeführt, Musikstücke direkt im Status zu teilen.
Fazit
Mit der "Advanced Chat Privacy" unternimmt WhatsApp einen weiteren Schritt, um den Datenschutz seiner Nutzer zu stärken. Die neuen Funktionen geben Nutzern mehr Kontrolle über ihre Daten und ermöglichen es ihnen, die Interaktion mit der Meta AI und die automatische Speicherung von Medien zu kontrollieren. Es bleibt abzuwarten, wann die Funktion offiziell für alle Nutzer verfügbar sein wird.
Quellen:
- t3n.de: Mehr Privatsphäre bei Whatsapp: Mit diesem Update behältst du die Kontrolle über deine Daten
- t3n.de
- t3n.de/news/
- t3n.de/tag/kuenstliche-intelligenz/
- Threads.net/@t3n_magazin/post/DILjyXVqOmP
- Facebook.com/t3nMagazin/
- Threads.net/@microsoftdeutschland/post/DILnoFMsGvU
- Linkedin.com/company/t3n-magazin-yeebase-media-gmbh
//Nächster Artikel
NVIDIA
Nvidia setzt bei DSX POD auf vorgefertigte KI-RechenzentrenNvidia kündigt DSX POD an: Vorgefertigte Vera-Rubin-Module sollen die Inbetriebnahme an vorbereiteten Standorten von sechs Monaten auf 14 Tage verkürzen.

// Artikel teilen
Mehr zu KI-Regulierung & Recht
Alle Regulierung-News- US-Anklage nach mutmaßlichem Abhörgerät in OpenAI-Konferenzraum
Ein OpenAI-Mitarbeiter ist in den USA wegen eines mutmaßlich versteckten Aufnahmegeräts angeklagt. Was bekannt ist – und welche Fragen offenbleiben.
- Koordinierte US-Klagewelle: Acht Bundesstaaten verklagen OpenAI wegen Sicherheitsrisiken von ChatGPT
Acht US-Bundesstaaten verklagen OpenAI wegen ChatGPT-Risiken.
- Debatte um KI-Regulierung: Nvidia-CEO Jensen Huang lehnt Kartellrechts-Ausnahmen für Entwicklungsbremsen ab
Nvidia-Chef Jensen Huang weist den Vorstoß von Anthropic für Kartellrechts-Ausnahmen zur Verlangsamung der KI-Entwicklung als unnötig zurück.
- Autonome KI-Agenten, Sicherheitsvorfälle und neue Spitzenmodelle: Strategische Analyse zu Muse Wonder, OpenAI und globaler Regulierung
Analyse aktueller KI-Entwicklungen: Metas Muse Wonder, Sicherheitsvorfälle bei OpenAI, selbstreplizierende Agenten, Chip-Strategien und KI-Regulierung.
// Dranbleiben
Mindverse News folgen
Neue Meldungen erhalten Sie über unseren RSS-Feed oder auf LinkedIn.
Recherchieren Sie KI-News wie diese selbst — mit Mindverse Studio.
7 Tage kostenlos testen — ohne Kreditkarte, mit 200 Credits. Für Fragen zur Umsetzung buchen Sie eine persönliche Demo.
//Chronik
Aus dem Archiv · rund um den 9. April 2025
← Davor erschienen