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Die Fähigkeit, Informationen über sehr lange Textsequenzen hinweg zu verarbeiten und zu verstehen, ist für viele fortschrittliche KI-Anwendungen von entscheidender Bedeutung – von der umfassenden Dokumentenanalyse über komplexe Dialogsysteme bis hin zur langfristigen Gedächtnisintegration in autonomen Agenten. Die Standard-Self-Attention-Mechanismen in Transformer-Modellen skalieren jedoch quadratisch mit der Sequenzlänge, was zu einem exponentiellen Anstieg des Rechenaufwands und des Speicherbedarfs führt. Dies macht die Verarbeitung von Kontextlängen im Bereich von Hunderttausenden oder sogar Millionen von Tokens für traditionelle Full-Attention-Modelle auf gängiger Hardware unpraktikabel oder gar unmöglich.
Die Forschungsgruppe hinter MiniCPM-SALA hat eine elegante Lösung für dieses Problem entwickelt: die Hybridisierung von Sparse und Linear Attention. Sparse Attention-Mechanismen, wie sie beispielsweise in InfLLM-V2 implementiert sind, konzentrieren sich auf relevante Teile des Eingabekontexts und reduzieren so den Rechenaufwand durch selektive Aufmerksamkeitsberechnung. Linear Attention-Mechanismen, wie Lightning Attention, bieten hingegen eine globale Effizienz, indem sie die Abhängigkeit vom quadratischen Skalierungsfaktor umgehen. MiniCPM-SALA integriert diese beiden Ansätze in einer 9-Milliarden-Parameter-Architektur, um deren jeweilige Stärken optimal zu nutzen.
Die Implementierung von MiniCPM-SALA beinhaltet eine sorgfältige Abwägung zwischen den beiden Aufmerksamkeitsmechanismen. Konkret wird ein Verhältnis von 1:3 angewendet, bei dem 25 % der Layer Sparse Attention (basierend auf InfLLM-V2) und 75 % Linear Attention (basierend auf Lightning Attention) nutzen. Diese Kombination ermöglicht es, die detaillierte und präzise Langkontextmodellierung von Sparse Attention mit der globalen Effizienz von Linear Attention zu verbinden. Ein weiterer wichtiger Bestandteil ist die Verwendung eines Hybrid Positional Encoding (HyPE), das die Leistung des Modells über verschiedene Kontextlängen hinweg stabilisiert und die Generalisierungsfähigkeit verbessert.
Die erzielten Effizienzgewinne sind bemerkenswert: Auf einer einzelnen NVIDIA A6000D GPU erreicht MiniCPM-SALA eine bis zu 3,5-fache Inferenzgeschwindigkeit im Vergleich zu Full-Attention-Modellen bei einer Sequenzlänge von 256.000 Tokens. Das Modell kann zudem Kontextlängen von bis zu 1 Million Tokens verarbeiten, ein Bereich, in dem herkömmliche 8-Milliarden-Parameter-Full-Attention-Modelle aufgrund von Speicherbeschränkungen scheitern würden.
Ein wesentlicher Vorteil von MiniCPM-SALA liegt auch in seinem Trainingsansatz. Die Forscher haben ein kosteneffektives Continual-Training-Framework entwickelt, das es ermöglicht, bereits vortrainierte Transformer-basierte Modelle in die hybride Architektur zu transformieren. Dieser Ansatz reduziert die Trainingskosten um etwa 75 % im Vergleich zu einem Training von Grund auf neu. Dies ist besonders relevant für Unternehmen und Forschungseinrichtungen, die mit begrenzten Rechenressourcen arbeiten, aber dennoch von den Vorteilen langer Kontextfenster profitieren möchten.
Trotz der signifikanten Effizienzverbesserungen behält MiniCPM-SALA eine allgemeine Leistungsfähigkeit bei, die mit Full-Attention-Modellen vergleichbar ist. Dies wurde durch umfangreiche Experimente bestätigt. Die Fähigkeit, extrem lange Kontexte effizient zu verarbeiten, eröffnet neue Möglichkeiten für eine Vielzahl von B2B-Anwendungen, darunter:
MiniCPM-SALA stellt einen vielversprechenden Fortschritt in der Entwicklung von Sprachmodellen dar, die mit den Anforderungen ultra-langer Kontexte umgehen können. Die Kombination aus architektonischer Innovation, beeindruckenden Effizienzgewinnen und einem kosteneffektiven Trainingsansatz macht diese Technologie zu einem wichtigen Baustein für die nächste Generation von KI-Anwendungen, insbesondere in anspruchsvollen B2B-Umgebungen, in denen Skalierbarkeit und Leistung entscheidend sind.
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