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Das Internet Archive, eine Organisation, die sich seit Jahrzehnten der Archivierung des digitalen Erbes widmet, hat seine Präsenz durch die Gründung einer neuen Stiftung in der Schweiz, dem Internet Archive Switzerland, erweitert. Diese Entwicklung markiert einen bedeutenden Schritt in den Bemühungen, das Wissen der Menschheit für zukünftige Generationen zu bewahren und gleichzeitig neue Herausforderungen im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz anzugehen.
Am 5. Mai 2026 nahm das Internet Archive Switzerland offiziell seine operative Tätigkeit als gemeinnützige Organisation in St. Gallen auf. Die Stiftung ist die dritte unabhängige Einrichtung ihrer Art, die der Vision des Internet Archive verpflichtet ist, einen universellen Zugang zu Wissen zu ermöglichen. Bereits existieren unabhängige Ableger in Kanada (Vancouver) und Europa (Amsterdam).
Die Wahl von St. Gallen als Standort ist nicht zufällig. Die Stadt blickt auf eine über tausendjährige Tradition der Archivierung zurück, sichtbar in der UNESCO-geschützten Stiftsbibliothek. Dieses historische Erbe und das akademische Umfeld der Universität St. Gallen bieten nach Angaben des Geschäftsführers Roman Griesfelder einen idealen Nährboden für die langfristige Sicherung digitalen Wissens.
Eine der zentralen Aufgaben des Internet Archive Switzerland ist die systematische Archivierung von KI-Modellen. In Zusammenarbeit mit der School of Computer Science der Universität St. Gallen, unter der Leitung von Professor Damian Borth, soll das "Gen AI Archive" aufgebaut werden. Dieses Projekt zielt darauf ab, öffentlich verfügbare und zukünftige KI-Modelle zu konservieren. Die Notwendigkeit dieser Initiative ergibt sich aus der rapiden Entwicklung und Veränderung von KI-Modellen, deren historische Dokumentation klassische Archivierungsmethoden überfordert. Die Archivierung soll es zukünftigen Forschenden und der Öffentlichkeit ermöglichen, die Entwicklung von Large Language Models (LLMs) nachzuvollziehen, potenzielle Voreingenommenheiten zu analysieren und gesellschaftliche Trends, die sich in diesen Modellen widerspiegeln, zu verstehen.
Ein weiterer Schwerpunkt der Stiftung liegt auf der Sicherung bedrohter Archive weltweit. Kriege, politische Instabilität, wirtschaftliche Zwänge und Naturkatastrophen stellen eine ständige Bedrohung für kulturelles Erbe und historische Aufzeichnungen dar. Im Rahmen der Initiative "Endangered Archives" plant das Internet Archive Switzerland, in Kooperation mit Organisationen wie der UNESCO, gefährdeten Dokumenten einen sicheren digitalen Zufluchtsort in der Schweiz zu bieten. Ziel ist es, das kollektive Wissen der Menschheit vor dem Verlust zu bewahren.
Die Bemühungen des Internet Archive, das digitale Gedächtnis zu bewahren, sehen sich zunehmend mit Konflikten konfrontiert, insbesondere im Kontext der generativen KI. Verlage, darunter namhafte wie die New York Times, blockieren zunehmend die Crawler der Wayback Machine. Sie befürchten, dass ihre Inhalte unautorisiert als Trainingsmaterial für KI-Systeme wie OpenAI verwendet werden könnten, ohne entsprechende Lizenzierungen oder Vergütungen.
Mark Graham, Direktor der Wayback Machine, bezeichnet das Archiv in diesem Zusammenhang als "Kollateralschaden" in einem Konflikt, der primär Urheberrechte und Lizenzgebühren betrifft. Er weist darauf hin, dass selbst grosse Medienhäuser oft nicht in der Lage sind, ihre eigene digitale Historie lückenlos zu pflegen und in vielen Fällen auf die Wayback Machine angewiesen sind, um fehlende Inhalte wiederherzustellen. Experten warnen, dass eine pauschale Sperrung von Archiv-Bots, um KI-Scraper fernzuhalten, das kulturelle Gedächtnis der Gegenwart unwiederbringlich schädigen könnte. Die neue Schweizer Präsenz soll hier als ein stabiler Anker für die öffentliche Zugänglichkeit fungieren.
Das Internet Archive Switzerland nutzt die bestehenden Bestände des globalen Internet Archive (archive.org) und ergänzt diese mit spezifischen Schweizer Inhalten. Die Vision "Universal Access to All Knowledge" bildet das Fundament der Arbeit. Die Stiftung versteht sich als Ansprechpartner für Schweizer Organisationen, Institutionen und Unternehmen, die das Internet Archive als Plattform für ihr eigenes, öffentlich zugängliches Online-Archiv nutzen möchten. Durch die Förderung der Digitalisierung Schweizer Archive und die Integration in das globale Netzwerk wird ein Beitrag zur Erhaltung des vielfältigen Wissens und Kulturguts geleistet.
Die Gründung des Internet Archive Switzerland in St. Gallen stellt einen wichtigen Schritt dar, um den Herausforderungen der digitalen Ära zu begegnen. Sie unterstreicht die Notwendigkeit, nicht nur vergangenes Wissen zu bewahren, sondern auch die sich rasant entwickelnden Technologien und deren Produkte für zukünftige Generationen zugänglich und nachvollziehbar zu machen.
Bibliography: - Internet Archive Switzerland: https://internetarchive.ch/ - Stefan Krempl, "Gedächtnis der Menschheit: Das Internet Archive schlägt Wurzeln in der Schweiz", heise online, 2026-05-08. - René Jaun und vgr, "Jetzt hat das Internet Archive einen Standort in der Schweiz", Netzwoche, 2026-05-06. - "Internet Archive startet Stiftung in St. Gallen", IT Business, 2026-05-08. - "Gedächtnis der Menschheit: Das Internet Archive schlägt Wurzeln in der Schweiz", NG-IT in Hagen, 2026-05-08. - pd/ako, "Internet Archive Switzerland nimmt Tätigkeit in St.Gallen auf", Stadt St.Gallen, 2026-05-05. - SWI swissinfo.ch, "St. Galler Stiftung archiviert KI-Modelle", SWI swissinfo.ch, 2026-05-06. - Swiss IT Media GmbH, "Internet Archive erhält Standort in der Schweiz", Swiss IT Magazine, 2026-05-06. - "Das Internet Archive schlägt Wurzeln in der Schweiz", grosspointner.at, 2026-05-09. - Martin Muno, "Internet-Archive: Unser digitales Gedächtnis ist bedroht", DW, 2026-04-21.Lernen Sie in nur 30 Minuten kennen, wie Ihr Team mit KI mehr erreichen kann – live und persönlich.
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