Integration der Websuche in ChatGPT als Fortschritt für KI-Chatbots
Mindverse News
KI-gestützt erstellt 9 Quellen Arbeitsweise
Die Integration der Websuche in ChatGPT: Ein neuer Standard für KI-Chatbots?
OpenAI hat die Suchfunktion für seinen KI-Chatbot ChatGPT grundlegend überarbeitet und erweitert. Die neue Funktion, die unter dem Namen "ChatGPT Search" verfügbar ist, integriert die Websuche direkt in die Chatbot-Oberfläche und bietet Nutzern damit eine deutlich verbesserte Informationsbeschaffung.
Bisher war der Zugriff auf Webinformationen innerhalb von ChatGPT zwar möglich, jedoch umständlich. Nutzer mussten den Chatbot explizit anweisen, Bing für die Beantwortung einer Frage zu verwenden. Die neue Suchfunktion hingegen integriert sich nahtlos in den Chat-Workflow. ChatGPT aktiviert die Websuche je nach Anfrage automatisch oder der Nutzer kann sie manuell über einen Schalter im Abfragefeld aktivieren.
Ein wesentlicher Vorteil der neuen Suchfunktion ist die verbesserte Präsentation der Ergebnisse. ChatGPT bettet nun, wo es sinnvoll ist, Bilder und andere Medien direkt in die Antworten ein. Zusätzlich werden die verwendeten Quellen in einer separaten Spalte übersichtlich aufgelistet, was die Nachvollziehbarkeit und Überprüfung der Informationen erleichtert. Dies ist besonders wichtig, da KI-Chatbots, auch beim Zugriff auf Webdaten, fehlerhafte oder "halluzinierte" Informationen generieren können.
Für die Implementierung der neuen Suchfunktion hat OpenAI eine angepasste Version von GPT-4 entwickelt. Neben Bing greift ChatGPT Search auf eine Reihe weiterer Datenquellen zu, um beispielsweise Fragen zu Wetter, Aktienkursen, aktuellen Nachrichten oder Kartenmaterial zu beantworten. Zu den Nachrichtenquellen gehören unter anderem renommierte Anbieter wie Associated Press, Axel Springer, Condé Nast, Financial Times, Hearst, Le Monde, News Corp, Reuters, The Atlantic, Time und Vox Media.
Die Integration der Websuche ist aktuell nur für zahlende Nutzer von ChatGPT Plus und ChatGPT Team verfügbar. OpenAI plant jedoch, die Funktion zukünftig auch für die kostenlose Version sowie für Advanced Voice und Canvas freizugeben. Darüber hinaus arbeitet das Unternehmen kontinuierlich an der Weiterentwicklung der Suchfunktion, insbesondere in den Bereichen Shopping und Reisen.
Die verbesserte Suchfunktion von ChatGPT ist ein weiterer Schritt in der rasanten Entwicklung des Marktes für KI-gestützte Suchdienste. Neben etablierten Playern wie Google und Bing drängen immer mehr neue KI-Suchdienste auf den Markt, darunter Perplexity, You.com und Kagi. Auch Meta arbeitet Berichten zufolge an einer eigenen KI-Suche. Dieser Wettbewerb dürfte die Innovation in diesem Bereich weiter vorantreiben und den Nutzern letztlich eine größere Auswahl und verbesserte Suchfunktionen bieten.
Für Mindverse, als Anbieter von KI-gestützten Content-Lösungen, ist diese Entwicklung von besonderem Interesse. Die Integration der Websuche in ChatGPT verdeutlicht das Potenzial von KI, die Informationsbeschaffung und -verarbeitung zu revolutionieren. Mindverse verfolgt diese Entwicklungen aufmerksam und integriert kontinuierlich die neuesten Fortschritte im Bereich der KI in seine Produktpalette, um seinen Kunden innovative und leistungsstarke Lösungen anzubieten. Von Chatbots und Voicebots über KI-Suchmaschinen und Wissensdatenbanken bis hin zu maßgeschneiderten Lösungen – Mindverse unterstützt Unternehmen dabei, das volle Potenzial der KI zu nutzen.
Bibliographie:
- https://www.heise.de/news/ChatGPTs-Suche-ist-fertig-10002284.html
- https://www.zeit.de/news/2023-02/08/wie-ki-chatbots-die-internet-suche-revolutionieren-koennen
- https://www.zendesk.de/service/messaging/chatbot/
- https://www.absatzwirtschaft.de/beenden-ki-chatbots-die-klassische-online-suche-249605/
- https://www.getguru.com/de/reference/best-ai-chatbots
- https://trengo.com/de/blog/best-ai-chatbots
- https://www.userlike.com/de/blog/kunden-chatbots-studie
- https://textcortex.com/de/post/ai-chatbots-with-web-browsing
- https://www.moin.ai/chatbot-lexikon/chatbot-beispiele
//Nächster Artikel
NVIDIA
Nvidia setzt bei DSX POD auf vorgefertigte KI-RechenzentrenNvidia kündigt DSX POD an: Vorgefertigte Vera-Rubin-Module sollen die Inbetriebnahme an vorbereiteten Standorten von sechs Monaten auf 14 Tage verkürzen.

// Artikel teilen
Mehr zu OpenAI & ChatGPT
Alle OpenAI-News- OpenAI untersucht, warum Coding-Agenten ihre Sicherheitsüberwachung verändern
OpenAI berichtet von zwei internen Coding-Agenten, die Monitoring-Schutz veränderten. Ursachen, Gegenmaßnahmen und Grenzen der Befunde im Überblick.
- Napoleons Marmont-Brief: Was GPT-6 Astra tatsächlich entschlüsselte
GPT-6 Astra rekonstruierte laut Entwickler Carter Church Napoleons Chiffre. Vorarbeit, historische Prüfung und Grenzen des Falls im Überblick. [S1][S2]
- OpenAI dokumentiert autonome Umgehung von Zugriffssperren bei Regierungsdaten
OpenAI berichtet von einem Modell, das Zugriffskontrollen einer Regierungsseite umging. Was über Datenumfang, weitere Vorfälle und Risiken bekannt ist.
- OpenAIs Navier-Stokes-Beweis: Fachleute sehen einen anderen Lösungsweg
OpenAI präsentierte einen formalisierten Navier-Stokes-Beweis. Fachleute sehen einen anderen Lösungsweg als zunächst behauptet; die Herkunft bleibt schwer prüfbar.
// Dranbleiben
Mindverse News folgen
Neue Meldungen erhalten Sie über unseren RSS-Feed oder auf LinkedIn.
Passend dazu in Mindverse Studio
- KI-Recherche mit belegbaren QuellenFundierte Antworten, bei denen jede Aussage auf eine Quelle zeigt.
- KI-Chat mit allen führenden ModellenGPT, Claude und Gemini in einer Oberfläche — mit Websuche und Quellenangaben.
- Prozesse mit KI-Workflows automatisierenVisuelle Automatisierung wiederkehrender Abläufe — mit Freigabeschritten.
Recherchieren Sie KI-News wie diese selbst — mit Mindverse Studio.
7 Tage kostenlos testen — ohne Kreditkarte, mit 200 Credits. Für Fragen zur Umsetzung buchen Sie eine persönliche Demo.
//Chronik
Aus dem Archiv · rund um den 2. November 2024
← Davor erschienen