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Die Entwicklung von Vision-Language-Action (VLA)-Modellen, die in der Lage sind, komplexe Aufgaben in physischen Umgebungen auszuführen, stellt einen zentralen Forschungsbereich in der Robotik und Künstlichen Intelligenz dar. Traditionell basieren viele dieser Modelle auf überwachtem Feintuning (Supervised Fine-Tuning, SFT) unter Verwendung von Demonstrationen, die von Menschen oder Robotern in der realen Welt gesammelt wurden. Dieser Ansatz ist jedoch mit erheblichen Kosten und Skalierungsherausforderungen verbunden, da die Erfassung hochwertiger realer Daten zeitintensiv und teuer ist.
Ein wesentlicher Engpass bestehender SFT-basierter Methoden ist deren begrenzte Fähigkeit zur Generalisierung, insbesondere wenn sie mit unbekannten oder variierenden Aufgabenumgebungen konfrontiert werden. Simulationen bieten hier eine vielversprechende Alternative, um VLA-Modelle kostengünstig und skalierbar zu trainieren. Die einfache Nutzung von Simulationen als statische Quelle für Demonstrationen im Rahmen von SFT kann jedoch die Vorteile interaktiver Lernprozesse nicht voll ausschöpfen, was die Generalisierungsfähigkeit in der realen Welt weiterhin einschränkt.
Ein neuer Forschungsansatz, der in einem aktuellen Paper vorgestellt wird, adressiert diese Herausforderungen durch die Einführung des RL-basierten Sim-Real Co-Training (RL-Co) Frameworks. Dieses Framework zielt darauf ab, die Vorteile interaktiver Simulationen zu nutzen, während gleichzeitig die Leistungsfähigkeit und Robustheit in der realen Welt erhalten bleiben.
Das RL-Co Framework verfolgt ein generisches zweistufiges Design:
Die Wirksamkeit des RL-Co Frameworks wurde anhand von vier realen Manipulationsaufgaben auf einem Tisch unter Verwendung von zwei führenden VLA-Architekturen, OpenVLA und π0.5, evaluiert. Die Ergebnisse zeigen konsistente und signifikante Verbesserungen gegenüber herkömmlichem, rein realem Feintuning und SFT-basiertem Co-Training. Insbesondere konnten Erfolgsraten in der realen Welt um +24 % für OpenVLA und +20 % für π0.5 gesteigert werden.
Über höhere Erfolgsraten hinaus demonstriert RL-Co eine stärkere Generalisierungsfähigkeit auf ungesehene Aufgabenvariationen. Zudem konnte eine wesentlich verbesserte Dateneffizienz in der realen Welt festgestellt werden. Dies bedeutet, dass das Modell mit weniger realen Interaktionen effektiver lernen kann, was die Skalierbarkeit und Praktikabilität des Einsatzes von Robotern erheblich verbessert.
Für Unternehmen im B2B-Bereich, die auf den Einsatz fortschrittlicher Robotik und Automatisierung setzen, bietet das RL-Co Framework mehrere entscheidende Vorteile:
Die Integration von Reinforcement Learning in das Sim-Real Co-Training stellt einen wichtigen Schritt dar, um die Lücke zwischen simulierten Trainingsumgebungen und der komplexen Realität zu schließen. Dies ebnet den Weg für robustere, effizientere und autonomere Robotersysteme, die in der Lage sind, eine breitere Palette von Aufgaben in dynamischen Umgebungen zu bewältigen.
Reinforcement Learning (RL) ist ein Paradigma, das es Agenten ermöglicht, durch Versuch und Irrtum zu lernen, indem sie Belohnungen für wünschenswertes Verhalten erhalten. Im Kontext von VLA-Modellen bietet RL einen strukturierten Weg, um den Aufgabenerfolg durch Interaktion zu optimieren. Im Gegensatz zu SFT, das auf statischen Datensätzen basiert, ermöglicht RL die Exploration jenseits enger Expertendaten und stattet Policies mit korrigierenden Strategien aus.
Frühere Arbeiten, wie RLinf-VLA, haben bereits gezeigt, dass RL-Feintuning zu einer stärkeren Out-of-Distribution-Leistung führen kann als SFT, insbesondere in Bezug auf semantische Ausrichtung und Ausführungsrobustheit. Eine Herausforderung bei der Anwendung von RL auf VLA-Modelle ist jedoch die Notwendigkeit wiederholter Interaktionen mit Umgebungen, die in der Regel durch Simulatoren realisiert werden. Diese Simulatoren konkurrieren mit dem Modelltraining und der Inferenz um GPU-Speicher und Rechenressourcen.
Ein weiterer vielversprechender Ansatz, der in diesem Kontext an Bedeutung gewinnt, ist die Nutzung von "Digital Twins" (digitalen Zwillingen). Ein Digital Twin ist eine virtuelle Nachbildung eines physischen Systems, das Echtzeitdaten nutzt, um seinen realen Gegenstück widerzuspiegeln. Im Bereich der Robotik können hochfidelige Digital Twins als "Explorationsverstärker" und "Guides" dienen, um die Effizienz des realen Online-RL zu verbessern.
Das TwinRL-Framework beispielsweise nutzt digitale Zwillinge, um den Explorationsraum für VLA-Modelle zu erweitern und die Exploration zu leiten. Dies geschieht in zwei Hauptphasen:
Die Kombination von RL-Co und Ansätzen wie TwinRL zeigt das Potenzial, die Effizienz und Robustheit von VLA-Modellen erheblich zu steigern, indem sie die Stärken von Simulation und realer Interaktion miteinander verbinden. Dies ist ein entscheidender Schritt auf dem Weg zu autonomeren und anpassungsfähigeren Robotersystemen.
Die vorgestellten Fortschritte im Bereich des Reinforcement Learning-Based Sim-Real Co-Training (RL-Co) und verwandter Frameworks wie TwinRL markieren einen Wendepunkt in der Entwicklung von Vision-Language-Action (VLA)-Modellen für die Robotik. Durch die synergetische Verbindung von interaktiver Simulation und realen Daten lassen sich die Limitierungen traditioneller, rein SFT-basierter Ansätze überwinden.
Die Fähigkeit, mit RL-Co trainierte Modelle erfolgreich in realen Umgebungen einzusetzen und dabei signifikante Verbesserungen in der Erfolgsrate, Generalisierungsfähigkeit und Dateneffizienz zu erzielen, unterstreicht das enorme Potenzial dieser Methodik. Insbesondere für die B2B-Branche, in der die Nachfrage nach skalierbaren, kosteneffizienten und robusten Robotiklösungen stetig wächst, bieten diese Entwicklungen konkrete und umsetzbare Vorteile.
Die kontinuierliche Weiterentwicklung dieser Frameworks, beispielsweise durch die Integration von noch komplexeren Simulationsumgebungen, die Unterstützung weiterer VLA-Architekturen und die Verfeinerung der Algorithmen für eine noch präzisere Sim-to-Real-Übertragung, wird die Leistungsfähigkeit und Anwendungsbreite von Robotersystemen weiter ausbauen. Die Forschung in diesem Bereich wird voraussichtlich weiterhin dazu beitragen, intelligente Roboter zu entwickeln, die in der Lage sind, in immer vielfältigeren und anspruchsvolleren realen Szenarien autonom zu agieren.
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