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Die Landschaft des Deep Learning ist geprägt von rasanten Fortschritten, sowohl in der Modellkomplexität als auch in der Leistungsfähigkeit der zugrunde liegenden Hardware. Eine zentrale Herausforderung, die Ingenieure und Forscher in diesem Bereich kontinuierlich adressieren, ist die sogenannte Hardware-Fragmentierung. Diese Fragmentierung, die sich in unterschiedlichen Architekturen, Speichermodellen und Ausführungsmechanismen manifestiert, kann die Leistung von Deep-Learning-Anwendungen erheblich beeinträchtigen und den Entwicklungsprozess verlangsamen. Die Suche nach Lösungen für dieses Problem ist entscheidend, um das volle Potenzial moderner KI-Systeme auszuschöpfen.
Deep-Learning-Modelle erfordern immense Rechenressourcen, wobei Graphics Processing Units (GPUs) aufgrund ihrer massiven Parallelverarbeitungsfähigkeiten die bevorzugte Wahl sind. Allerdings führt die Vielfalt der verfügbaren Hardware – von spezialisierten KI-Beschleunigern bis hin zu Standard-CPUs – zu einem Patchwork an Systemen, die oft nicht nahtlos zusammenarbeiten. Dies kann zu mehreren Problemen führen:
Um diese Herausforderungen zu meistern, werden verschiedene Strategien verfolgt, die von der Vereinheitlichung der Ausführungsmodelle bis hin zu intelligenten Scheduling-Algorithmen reichen.
Ein vielversprechender Ansatz zur Reduzierung der Hardware-Fragmentierung ist die Vereinheitlichung der Ausführungsmodelle für CPUs und GPUs. Dies ermöglicht es Entwicklern, generischeren Code zu schreiben, der auf verschiedenen Hardware-Typen effizient ausgeführt werden kann, ohne dass für jede Plattform spezialisierte Kernel erforderlich sind. Ein Beispiel hierfür ist die Entwicklung von Frameworks, die versuchen, die technische Komplexität zu reduzieren und gleichzeitig die Inferenzgeschwindigkeit auf Standard-Hardware zu erhöhen.
Die Burn-Framework-Version 0.20 adressiert genau diese Problematik, indem sie versucht, die CPU- und GPU-Ausführungsmodelle zu vereinheitlichen. Ziel ist es, den Kompromiss zwischen generischem, aber langsamem Code und hardware-spezifischen, aber fragmentierten Implementierungen aufzuheben. Durch eine Neugestaltung des CubeCL-Backends wird die Unterstützung dynamischer Datentypen mit Kompilierungszeitinformationen ermöglicht. Diese architektonische Bereinigung führt zu saubererem Code und schnelleren Kompilierungszeiten. Die Vereinheitlichung von CPU- und GPU-Kerneln durch CubeCL soll eine maximale Effizienz über eine breite Palette von Hardware, von NVIDIA Blackwell GPUs bis zu Standard-CPUs, gewährleisten. Ein neues Projekt namens CubeK führt strikte Richtlinien für die Kernel-Architektur ein, um diese Vereinheitlichung voranzutreiben. Indem die Hardware-Spezialisierung in die Just-in-Time (JIT)-Kompilierungsphase verlagert und Caching von Spezialisierungen genutzt wird, kann der Overhead für den Start komplexer Kernel reduziert werden, was zu einer besseren CPU-Leistung führt.
Die Optimierung von Deep-Learning-Workloads erfordert oft den Einsatz von sogenannten "Fused Kernels". Hierbei werden mehrere Operationen, die normalerweise nacheinander ausgeführt würden, zu einem einzigen Kernel zusammengefasst. Dies reduziert den Overhead durch den häufigen Transfer von Daten zwischen dem langsameren Hauptspeicher (DRAM/HBM) und den schnelleren Registern oder Caches der GPU. Insbesondere bei rechenintensiven Aufgaben wie der Aufmerksamkeitsmechanismus (Attention) in Transformatoren können Fused Kernels signifikante Geschwindigkeitsvorteile bieten.
Andere Beispiele für optimierte Kernel finden sich in Bereichen wie der schnellen Fourier-Transformation (FlashFFTConv) und State-Space-Modellen (Mamba), wo durch geschickte Speicherverwaltung und die Nutzung von Hardware-Eigenschaften erhebliche Effizienzsteigerungen erzielt werden.
In Multi-Tenant-GPU-Clustern, in denen verschiedene Deep-Learning-Workloads gleichzeitig ausgeführt werden, ist ein effizientes Scheduling von entscheidender Bedeutung. Traditionelle statische Scheduling-Strategien führen oft zu geringer GPU-Auslastung und langen Wartezeiten. Neuere dynamische Scheduler zielen darauf ab, diese Probleme zu beheben.
Eine systematische Untersuchung von GPU-Clustern hat gezeigt, dass die durchschnittliche Auslastung oft nur bei etwa 50 % liegt. Dies ist hauptsächlich auf Fragmentierung, heterogene Workloads und die Einschränkungen statischer Scheduling-Richtlinien zurückzuführen. Um dies zu verbessern, wurden spezialisierte dynamische Scheduler entwickelt und evaluiert:
Diese dynamischen Scheduler übertreffen statische Ansätze in Bezug auf Durchsatz, durchschnittliche Wartezeiten und GPU-Auslastung erheblich. Beispielsweise konnte HPS in Simulationen die GPU-Auslastung auf bis zu 78,2 % steigern und die Zahl der "verhungerten" Jobs (die länger als 30 Minuten warten) drastisch reduzieren.
Die Software-Seite spielt eine entscheidende Rolle bei der Überwindung der Hardware-Fragmentierung. Deep-Learning-Frameworks und Compiler entwickeln sich ständig weiter, um die Nutzung heterogener Hardware zu optimieren.
torch.compile(), hat sich als besonders beliebt in der Forschung erwiesen.Neben der Optimierung der Hardware-Nutzung ist auch die Reduzierung des Modellumfangs ("Downwards Scaling") ein wichtiger Aspekt zur Bewältigung der Hardware-Fragmentierung, insbesondere für den Einsatz auf Geräten mit begrenzten Ressourcen oder zur Senkung der Inferenzkosten.
Trotz der beeindruckenden Fortschritte bleiben Herausforderungen bestehen. Die vollständige Optimierung von Deep-Learning-Operationen für alle Hardware-Typen ist nach wie vor ein komplexes Unterfangen. Die Portabilität von Modellen und die Konsistenz der Ergebnisse über heterogene Beschleuniger hinweg sind nicht immer gewährleistet, wie Studien zeigen, die Diskrepanzen in der Operator-Implementierung und im Umgang mit numerischen Ausreißern aufzeigen.
Die Zukunft der Deep-Learning-Leistung liegt in der kontinuierlichen Innovation auf allen Ebenen: von der Entwicklung neuer Hardware-Architekturen über die Verbesserung von Compilern und Frameworks bis hin zur Erforschung effizienterer Modellstrukturen und -optimierungstechniken. Die Überwindung der Hardware-Fragmentierung ist ein fortlaufender Prozess, der eine enge Zusammenarbeit zwischen Hardware-Ingenieuren und Software-Entwicklern erfordert, um die Leistungsfähigkeit und Zugänglichkeit von KI weiter zu steigern.
Die vorgestellten Ansätze und Entwicklungen verdeutlichen, dass die Deep-Learning-Community aktiv daran arbeitet, die Hürden der Hardware-Fragmentierung zu überwinden. Durch die Vereinheitlichung von Ausführungsmodellen, die Entwicklung optimierter Kernel, den Einsatz intelligenter Scheduler und die konsequente Weiterentwicklung von Software-Frameworks wird der Weg für eine effizientere und leistungsfähigere Nutzung von KI-Technologien geebnet. Für Unternehmen im B2B-Sektor bedeutet dies die Möglichkeit, Deep Learning-Lösungen kosteneffizienter zu implementieren und von einer verbesserten Leistung auf vielfältigen Hardware-Plattformen zu profitieren.
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