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Herausforderungen und Fortschritte bei der Post-Training Quantisierung multimodaler Sprachmodelle

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March 7, 2026

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    Der schnelle Überblick

    • Multimodale Große Sprachmodelle (MLLMs) stehen vor Herausforderungen bei der Post-Training Quantisierung (PTQ) durch "Smoothing Misalignment" und "Cross-Modal Computational Invariance".
    • MASQuant ist ein neues Framework, das diese Probleme durch Modalitäts-Aware Smoothing (MAS) und Cross-Modal Compensation (CMC) adressiert.
    • MAS nutzt separate, modalitätsspezifische Glättungsfaktoren, um "Smoothing Misalignment" zu verhindern.
    • CMC verwendet SVD-Whitening, um intermodale Aktivierungsunterschiede in Niedrigrangformen zu transformieren und so eine vereinheitlichte Quantisierung über verschiedene Modalitäten hinweg zu ermöglichen.
    • MASQuant zeigt eine stabile Quantisierungsleistung bei dual- und trimodalen MLLMs und ist wettbewerbsfähig mit führenden PTQ-Algorithmen.
    • Diese Fortschritte sind entscheidend für die effiziente Bereitstellung und Skalierbarkeit von MLLMs in ressourcenbeschränkten Umgebungen.

    Die rapide Entwicklung künstlicher Intelligenz hat zu einer beeindruckenden Leistungssteigerung in verschiedenen Anwendungsbereichen geführt. Insbesondere multimodale große Sprachmodelle (MLLMs), die in der Lage sind, Informationen aus unterschiedlichen Modalitäten wie Text und Bild zu verarbeiten, stellen einen wichtigen Schritt dar. Die Bereitstellung dieser komplexen Modelle für den praktischen Einsatz ist jedoch oft mit erheblichen Herausforderungen verbunden, insbesondere im Hinblick auf Rechenleistung und Speicherkapazität. Die Post-Training Quantisierung (PTQ) hat sich als vielversprechender Ansatz etabliert, um diese Modelle effizienter zu gestalten. Eine aktuelle Forschungsarbeit mit dem Titel „MASQuant: Modality-Aware Smoothing Quantization for Multimodal Large Language Models“ befasst sich intensiv mit diesen Problemen und schlägt innovative Lösungen vor.

    Die Herausforderung der Quantisierung Multimodaler Modelle

    Die Quantisierung ist ein Prozess, bei dem die Genauigkeit der Zahlen, die zur Darstellung von Modellparametern (Gewichten) und Aktivierungen verwendet werden, reduziert wird, typischerweise von Gleitkommazahlen (z.B. FP32 oder FP16) auf niedrigere Bit-Darstellungen (z.B. INT8 oder INT4). Dies führt zu einer Verringerung des Speicherbedarfs und einer Beschleunigung der Inferenz, da Operationen mit niedrigeren Bitbreiten oft effizienter auf spezialisierter Hardware ausgeführt werden können. Während PTQ bei Large Language Models (LLMs) bereits erhebliche Fortschritte erzielt hat, stößt ihre Anwendung auf Multimodale Large Language Models (MLLMs) auf spezifische Schwierigkeiten.

    Die Forscher identifizierten zwei Hauptprobleme bei der Anwendung von PTQ auf MLLMs, insbesondere am Beispiel von SmoothQuant, einer bekannten PTQ-Methode für LLMs:

    • Smoothing Misalignment: Bei multimodalen Daten, die beispielsweise aus visuellen und textuellen Informationen bestehen, können die Optimalwerte für Glättungsfaktoren (Smoothing Factors) je nach Modalität stark variieren. Eine einheitliche Anwendung von Glättungsfaktoren über alle Modalitäten hinweg kann zu einer suboptimalen Quantisierung führen, da die unterschiedlichen Verteilungen und Dynamikbereiche der modalitätsspezifischen Aktivierungen nicht ausreichend berücksichtigt werden. Dies führt zu einer Fehlausrichtung der Glättung, bei der die Glättung für eine Modalität gut funktioniert, aber für eine andere zu Leistungseinbußen führt.
    • Cross-Modal Computational Invariance: Die Aktivierungen in verschiedenen Modalitäten weisen oft unterschiedliche statistische Eigenschaften und Dynamikbereiche auf. Eine direkte Quantisierung über diese heterogenen Modalitäten hinweg kann zu erheblichen Genauigkeitsverlusten führen, da der Quantisierungsbereich durch Ausreißer in einer Modalität dominiert wird und die feineren Details in anderen Modalitäten verloren gehen. Es besteht das Problem, eine rechnerische Invarianz über verschiedene Modalitäten hinweg zu gewährleisten, sodass die Quantisierung die ursprüngliche Modellleistung nicht beeinträchtigt.

    MASQuant: Eine innovative Lösung

    Um diese Herausforderungen zu bewältigen, wurde das neue Framework Modality-Aware Smoothing Quantization (MASQuant) entwickelt. MASQuant führt zwei zentrale Mechanismen ein:

    1. Modality-Aware Smoothing (MAS)

    MAS zielt darauf ab, das Problem des "Smoothing Misalignment" zu lösen, indem es separate, modalitätsspezifische Glättungsfaktoren lernt. Anstatt einen einzigen Satz von Glättungsfaktoren für alle Modalitäten zu verwenden, passt MAS die Glättung dynamisch an die einzigartigen Eigenschaften jeder Modalität an. Dies bedeutet, dass für visuelle Daten andere Glättungsstrategien angewendet werden können als für textuelle Daten. Durch diese differenzierte Herangehensweise wird sichergestellt, dass die Glättung optimal auf die jeweilige Modalität abgestimmt ist, wodurch die Präzision erhalten bleibt und Ausreißer effektiv behandelt werden.

    2. Cross-Modal Compensation (CMC)

    CMC befasst sich mit der "Cross-Modal Computational Invariance", indem es SVD-Whitening (Singular Value Decomposition Whitening) einsetzt. Diese Technik transformiert intermodale Aktivierungsunterschiede in Niedrigrangformen. Das SVD-Whitening reduziert die Korrelation zwischen den Merkmalen und skaliert sie, sodass sie eine Einheitsvarianz aufweisen. Dies hilft, die unterschiedlichen Skalen und Verteilungen der Aktivierungen aus verschiedenen Modalitäten zu vereinheitlichen. Durch die Überführung in Niedrigrangformen können die unterschiedlichen dynamischen Bereiche und statistischen Eigenschaften der Modalitäten besser miteinander in Einklang gebracht werden, was eine vereinheitlichte Quantisierung über alle Modalitäten hinweg ermöglicht, ohne signifikante Genauigkeitsverluste zu erleiden.

    Experimentelle Ergebnisse und Implikationen

    Die experimentellen Ergebnisse zeigen, dass MASQuant eine stabile Quantisierungsleistung über dual-modale und tri-modale MLLMs hinweg bietet. Dies bedeutet, dass das Framework sowohl bei der Verarbeitung von Bild-Text-Kombinationen als auch bei Modellen, die drei oder mehr Modalitäten integrieren, effektiv ist. MASQuant erweist sich als wettbewerbsfähig unter den modernsten PTQ-Algorithmen. Dies unterstreicht die Wirksamkeit der vorgeschlagenen modalitätsbewussten Glättung und der intermodalen Kompensationsmechanismen.

    Für Unternehmen im B2B-Bereich, die auf die Implementierung und Skalierung von KI-Lösungen angewiesen sind, sind die Implikationen von MASQuant erheblich:

    • Effizientere Modellbereitstellung: Durch die Reduzierung des Speicherbedarfs und der Rechenlast können MLLMs auf kostengünstigerer Hardware oder in Umgebungen mit begrenzten Ressourcen bereitgestellt werden, was die Betriebskosten senkt.
    • Verbesserte Skalierbarkeit: Die Möglichkeit, MLLMs effizienter zu quantisieren, erleichtert die Skalierung von KI-Anwendungen, insbesondere in Szenarien, in denen eine große Anzahl von Anfragen verarbeitet werden muss.
    • Breitere Anwendungsbereiche: Die verbesserte Effizienz eröffnet neue Anwendungsmöglichkeiten für MLLMs, beispielsweise in Echtzeit-Anwendungen, Edge-Computing oder in Bereichen, in denen der Energieverbrauch eine kritische Rolle spielt.
    • Wettbewerbsvorteil: Unternehmen, die in der Lage sind, fortschrittliche multimodale KI-Modelle effizienter zu nutzen, können einen erheblichen Wettbewerbsvorteil erzielen, indem sie innovative Produkte und Dienstleistungen anbieten.

    Die Arbeit an MASQuant zeigt, dass die Optimierung von MLLMs durch Quantisierung ein aktives und vielversprechendes Forschungsgebiet ist. Die Berücksichtigung modalitätsspezifischer Herausforderungen ist entscheidend, um die Robustheit und Effizienz dieser Modelle weiter zu verbessern und ihre breite Akzeptanz in verschiedenen Branchen zu fördern.

    Blick in die Zukunft

    Die Weiterentwicklung von Quantisierungstechniken wie MASQuant ist von großer Bedeutung für die Demokratisierung und breitere Anwendung von Large Language Models und insbesondere Multimodal Large Language Models. Mit der fortschreitenden Forschung in diesem Bereich können wir erwarten, dass LLMs und MLLMs in Zukunft noch effizienter werden, wodurch ihre Bereitstellung und Nutzung für eine noch größere Bandbreite von Unternehmen und Anwendungsfällen zugänglich wird. Diese Fortschritte tragen maßgeblich dazu bei, die hohen Anforderungen an Rechenleistung und Speicher, die für die Ausführung dieser Modelle typisch sind, zu mindern und somit die Innovation im Bereich der künstlichen Intelligenz weiter voranzutreiben.

    Weitere Forschungsansätze und verwandte Arbeiten

    Die Forschung im Bereich der Quantisierung von LLMs und MLLMs ist dynamisch und vielfältig. Neben MASQuant gibt es weitere bedeutende Ansätze, die zur Effizienzsteigerung beitragen:

    • SmoothQuant: Eine frühere Arbeit, die sich auf die Quantisierung von LLMs konzentriert und die Schwierigkeit der Quantisierung von Aktivierungen zu den Gewichten verlagert, um eine bessere Genauigkeit bei geringer Bitbreite zu erzielen. SmoothQuant dient oft als Basis für weitere Forschungen in diesem Bereich.
    • MQuant: Dieses Framework adressiert ebenfalls die Quantisierung von MLLMs und identifiziert Herausforderungen wie langsame Inferenzgeschwindigkeit visueller Tokens und Verteilungsunterschiede zwischen Modalitäten. MQuant schlägt modalitätsspezifische Quantisierung (MSQ) und Attention-Invariant Flexible Switching (AIFS) vor, um diese Probleme zu lösen.
    • Modality-Aware Quantization: Eine weitere Untersuchung, die die Balance zwischen visueller und textueller Wiedergabetreue in der multimodalen Kompression analysiert. Sie identifiziert, dass visuelle Tokens aufgrund ihrer extremen Wertverteilungen oft den Quantisierungsoptimierungsprozess dominieren, was die Erhaltung semantisch wichtiger Sprach-Tokens beeinträchtigt.
    • Quantization-Aware Scale Learning: Dieser Ansatz erforscht das Potenzial der Parameterquantisierung für MLLMs zur Minderung von Ressourcenbeschränkungen, die bei der Vision-Language-Instruction-Tuning auftreten. Methoden wie QSLAW (Quantization-aware Scale Learning with Multimodal Warmup) werden entwickelt, um gruppenspezifische Skalierungsfaktoren zu lernen und die Überanpassung an multimodale Daten zu verhindern.

    Diese verschiedenen Forschungsrichtungen unterstreichen die Komplexität und die Notwendigkeit maßgeschneiderter Lösungen für die Quantisierung multimodaler Modelle. Die Erkenntnisse aus diesen Arbeiten fließen zusammen, um robustere, effizientere und allgemein anwendbare Quantisierungsstrategien zu entwickeln, die den praktischen Einsatz von MLLMs in verschiedenen Sektoren vorantreiben.

    Bibliography

    - Hu, L., Xiao, W., Chen, X., Xu, X., Xu, B., Li, K., & Tao, Y. (2026). MASQuant: Modality-Aware Smoothing Quantization for Multimodal Large Language Models. arXiv preprint arXiv:2603.04800. - Xiao, G., Lin, J., Seznec, M., Wu, H., Demouth, J., & Han, S. (2023). SmoothQuant: Accurate and Efficient Post-Training Quantization for Large Language Models. Proceedings of the 40th International Conference on Machine Learning (PMLR 202). - Yu, J., Zhou, S., Yang, D., Li, S., Wang, S., Hu, X., ... & Yuan, Z. (2025). MQuant: Unleashing the Inference Potential of Multimodal Large Language Models via Full Static Quantization. OpenReview. - Ravuri, P. (2025, July 30). SmoothQuant: Accurate and Efficient Post-Training Quantization for Large Language Models. Medium. - Xie, J., Zhang, Y., Lin, M., Cao, L., & Ji, R. (2024). Advancing Multimodal Large Language Models with Quantization-Aware Scale Learning for Efficient Adaptation. arXiv preprint arXiv:2408.03735. - Modality-Aware Quantization: Balancing Visual and Textual Fidelity in Multimodal Compression. (2025). OpenReview. - Awesome list for LLM quantization. (n.d.). GitHub. Retrieved from https://github.com/pprp/Awesome-LLM-Quantization - Daily Papers - Hugging Face. (n.d.). Hugging Face. Retrieved from https://huggingface.co/papers

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