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Die fortschreitende Entwicklung künstlicher Intelligenz, insbesondere im Bereich der Large Language Models (LLMs) wie ChatGPT und Claude, hat zu beeindruckenden Fähigkeiten geführt. Diese Systeme können komplexe Texte generieren, umfangreiche Informationen zusammenfassen und sogar kreative Aufgaben bewältigen. Dennoch offenbaren sich bei scheinbar grundlegenden menschlichen Fähigkeiten, wie dem Verständnis von Zeit und Datum, weiterhin signifikante Limitationen. Eine detaillierte Analyse dieser Schwachstellen ist entscheidend, um die aktuellen Grenzen und zukünftigen Entwicklungspfade der KI zu verstehen.
Trotz ihrer komplexen Architektur und der Fähigkeit, auf riesige Mengen an Informationen zuzugreifen, haben führende KI-Modelle Schwierigkeiten, einfache Fragen nach dem aktuellen Datum oder der Uhrzeit präzise zu beantworten. Dies liegt primär an ihrer fundamentalen Funktionsweise als Large Language Models. Sie sind darauf ausgelegt, Muster in ihren Trainingsdaten zu erkennen und basierend darauf die wahrscheinlichste Fortsetzung oder Antwort zu generieren. Diese Trainingsdaten sind jedoch statisch und spiegeln den Zustand der Welt zum Zeitpunkt ihrer Erstellung wider.
Ein Beispiel hierfür ist die Frage nach dem nächsten Kalenderjahr. Tests haben gezeigt, dass Modelle wie die KI-Übersicht von Google oder ChatGPT zunächst falsche Antworten lieferten, die auf veralteten Informationen basierten. Erst nach einer gewissen Zeit oder durch explizite Korrektur passten sich die Modelle an. Dies verdeutlicht, dass KIs kein inhärentes Zeitgefühl oder eine kontinuierliche Echtzeit-Aktualisierung ihrer Wissensbasis besitzen. Jede Interaktion ist im Grunde eine isolierte Momentaufnahme, die auf den vorhandenen Trainingsdaten basiert.
Neben dem konzeptionellen Verständnis von Datum und Uhrzeit zeigen KI-Modelle auch beim visuellen Ablesen von analogen Uhren erhebliche Schwächen. Eine Studie der Universität Edinburgh untersuchte die Fähigkeiten von sieben führenden multimodalen KI-Modellen, darunter GPT-4o, Claude-3.5 und Gemini-2.0, beim Interpretieren von Bildern analoger Uhren. Die Ergebnisse waren eindeutig: In über 75 Prozent der Fälle lieferten die Modelle falsche Uhrzeiten. Selbst vereinfachte Zifferblätter ohne Sekundenzeiger oder mit römischen Ziffern führten zu keiner signifikanten Verbesserung der Genauigkeit.
Die Forscher vermuten, dass die Schwierigkeit darin liegt, die Zeiger am Bild präzise zu lokalisieren und deren Winkel zum Zifferblatt korrekt zu interpretieren. Ein weiteres Problem ist das kontextuelle Verständnis von Zeit: Während Menschen intuitiv wissen, dass 13:30 Uhr eineinhalb Stunden nach 12 Uhr mittags ist, fehlt KIs dieses grundlegende, menschenähnliche Verständnis von Zeit als kontinuierlicher Progression.
Für Unternehmen, die KI-Lösungen in kritischen Geschäftsprozessen einsetzen möchten, sind diese Limitationen von großer Bedeutung. Anwendungen, die ein präzises Zeit- oder Datumsverständnis erfordern, wie beispielsweise:
können durch die genannten Schwächen beeinträchtigt werden. Die Notwendigkeit, externe Tools wie die Internetsuche zu integrieren, um Echtzeitinformationen zu erhalten, erhöht die Komplexität und kann zu Verzögerungen führen. Zudem birgt die Abhängigkeit von externen Quellen potenzielle Sicherheitsrisiken und erfordert eine sorgfältige Validierung der abgerufenen Daten.
Ein weiteres Phänomen, das in diesem Zusammenhang beobachtet wird, ist die sogenannte "Halluzination", bei der KIs falsche oder frei erfundene Informationen liefern, um eine Anfrage zu befriedigen. Dies kann in zeitkritischen Kontexten zu erheblichen Fehlern führen, wenn das Modell nicht auf aktuelle Daten zugreifen kann und stattdessen plausible, aber inkorrekte Informationen generiert.
Die Forschung und Entwicklung im Bereich der KI arbeitet intensiv an der Überwindung dieser Limitationen. Ansätze umfassen:
Einige neuere Modelle, wie beispielsweise Gemini 3 von Google, zeigen bereits verbesserte Leistungen bei der Beantwortung einfacherer Zeitfragen. Dies deutet darauf hin, dass die Integration von Echtzeit-Suchfunktionen und eine verfeinerte Architektur zu präziseren Ergebnissen führen können. Für Unternehmen bedeutet dies, dass bei der Auswahl und Implementierung von KI-Systemen eine sorgfältige Prüfung der spezifischen Anforderungen an Zeit- und Datumsverständnis erfolgen sollte.
Die aktuellen Spitzenmodelle der KI haben zwar beeindruckende Fähigkeiten, stossen aber bei der elementaren Aufgabe des Zeit- und Datumsverständnisses an ihre Grenzen. Diese Limitationen sind auf die Architektur der Large Language Models und deren Abhängigkeit von statischen Trainingsdaten zurückzuführen. Für B2B-Anwendungen, die auf präzise Echtzeitinformationen angewiesen sind, ist es daher essenziell, diese Schwachstellen zu kennen und entsprechende Strategien zur Integration externer Datenquellen oder zur Validierung von KI-generierten Informationen zu entwickeln. Die kontinuierliche Forschung und Entwicklung in diesem Bereich lässt jedoch erwarten, dass zukünftige KI-Generationen ein immer besseres Verständnis für die Dimension Zeit entwickeln werden.
Bibliography: - Bölling, Noëlle. "ChatGPT, Claude und Co.: Warum KI-Spitzenmodelle den Kalender nicht lesen können". t3n, 25. Januar 2026. - Schmidt, Moritz. "Uhrzeit-Überraschung bei ChatGPT und Co – KI versagt". Smartup News, 21. Mai 2025. - Engelien, Marco. "KI ohne Zeitgefühl: Warum ChatGPT dir nicht sagen kann, wie spät es ist". t3n, 2. Dezember 2025. - "Frohes 2024? Warum ChatGPT den Jahreswechsel nicht mitbekommt". BR24, 31. Dezember 2025. - Jantz, Jessica. "KI-Fehler erklärt: Darum können euch ChatGPT und Co. nicht die Uhrzeit verraten". GIGA, 20. Dezember 2025. - "ChatGPT kann die analoge Uhr nicht lesen". Futurezone, 20. März 2025. - Nervegna, Franco. "KI ist schlecht im Uhrenlesen". Gizmodo, 16. März 2025. - "Künstliche Intelligenz & Machine Learning News". t3n. - Merchant, Saad. "Claude gegen ChatGPT für die Automatisierung von KI-Assistenten". Alumio, 12. Januar 2026.Lernen Sie in nur 30 Minuten kennen, wie Ihr Team mit KI mehr erreichen kann – live und persönlich.
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